Es gibt jetzt einen True-Colour-Bildschirmtreiber
OFF16M_H.OSD, der bis auf das Lesen und Setzen einzelner Pixel alle Grafikausgaben an den Host delegiert. Der Treiber ist standardmäßig deaktiviert und heißt ".OSX". Um ihn zu aktivieren, muß man den 68k-Treiber
OFF16MOV.OSD umbenennen, z.B. in .OSX, und dann den o.g. Treiber von .OSX in .OSD.
Ich teste das noch ein wenig, und dann werde ich die beiden Dateien vertauschen.
Geschwindigkeitsmäßig bringt es nicht fürchterlich viel, es ist eher eine Machbarkeits-Studie. Der 68k-Code ist halt extremst optimiert, betreibt heftiges
loop unroll und verwendet für jeden Farb- oder Schreibmodus eine eigene Schleife, um jegliche bedingten Sprünge in den innersten Schleifen zu vermeiden. Die Mühe habe ich mir nicht gemacht, der C-Code ist hoffentlich deshalb etwas besser leserlich und auf jeden Fall sehr viel kürzer.
Die meisten Geschwindigkeitsmeßprogramme versagen wegen irgendwelcher Überläufe, aber in den Fällen, in denen Kronos mal lief, sehe ich ungefähr Faktor drei. Das ist nicht aufregend und vielleicht nur auf langsameren Rechnern interessant.
Auf jeden Fall habe ich viel über die Behne-Treiber-Paradigmen gelernt.
