Autor Thema: Atari vs. Amiga oder vom Regen in die Traufe...  (Gelesen 32399 mal)

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Offline caesar

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Re: Atari vs. Amiga oder vom Regen in die Traufe...
« Antwort #40 am: So 29.06.2008, 23:50:41 »
Ich habe auch einen Amiga, und zwar einen A4000 mit 68040, Grafik- u. Netzwerkkarte.

Von der Leistung her zu vergleichen mit meinem Milan, zeigt der A4000 dem Milan ganz klar die Rücklichter, wenn es um die Netzwerkfähigkeit geht. Vor allem im Internet- und Windowsnetzbereich.

Prinzipbedingt aber ist das Arbeiten im Desktop eher an der Grenze der Zumutbarkeit: ich habe eine Auflösung von 1024x760 und 65k Farben - da kann die Darstellung der Icons in einem sehr gut gefülltem Verzeichnis schon mal einige Sekunden auf sich warten lassen.

Also tun sich beide nix, jeder hat so seine Stärken und Schwächen. Unter meinem Schreibtisch aber steht der Milan... ;D

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Offline Atari060

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Re: Atari vs. Amiga oder vom Regen in die Traufe...
« Antwort #41 am: Mo 30.06.2008, 12:05:33 »
??? Wo ist denn das Problem mit der Netzwerkfähigkeit des Milans? Mit PCI oder ISA Netzwerkkarte funzt das doch ohne Probleme und auch ein Modem kannste ranstecken... Oder meinst Du softwareseitig?

Über die Fehler von Atari könnte man ganze Bücher schreiben, aber in einer Sache muss ich die Firma in Schutz nehmen:

Ich hatte weder bei meinen Konsolen (2600,7800,Lynx 1+2, Jaguar), noch bei meinen Rechnern (520 STE, 260 ST+, 1040 STF, STFM, STE, Mega STE 4, 5 Falcon und Milan) jemals einen Hardwaredefekt. Und die Kisten liefen und laufen teilweise rund um die Uhr. Einzig die ROM-port Sicherung bei einem Falcon war mal kaputt und das Netzteil von einem VCS 2600 und ein SM124 ;)

Also so schlecht sind die Dinger auch nicht. Vielleicht hatte ich aber auch nur Glück, oder bekam als guter Kunde immer die Klasse A Geräte  ;)

Ciao,

Chris
Atari Falcon060

guest401

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Re: Atari vs. Amiga oder vom Regen in die Traufe...
« Antwort #42 am: Mo 30.06.2008, 16:01:53 »
Ich habe 3 STEs - kein einziger kommt mit ACSI-Festplatten zurecht.

Und ich hatte bisher 3 Falcons - alle drei liefen erst mit Clockpatch stabil.

Hervorragend find ich dagegen die ST-Tastatur: was ich da schon alles drübergekippt habe reicht für ne Sintflut - ohne jemals Defekte verursacht zu haben.
PC-Tastaturen sind in der Regel beim ersten Tröpchen defekt. Allein letztes Jahr mußte ich 3 neue Tastaturen kaufen (jedesmal Kaffee verkleckert...)

guest2153

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Re: Atari vs. Amiga oder vom Regen in die Traufe...
« Antwort #43 am: Mo 30.06.2008, 17:04:10 »
ja diese Diskussionen kenne ich auch zu tausenden aus den Amiga-Foren und denke einfach :

selbst wenn Atari und Commodore Modelle mit schnelleren Prozessoren rausgebracht hätten wären Sie dennoch untergegangen, und ich glaube weil es ab 90 eine Welle hin zur Globalisierung auch in der Rechner Welt angedeutet hat. Und zur Norm wurde halt PC-IBM kompatibel erkoren weil halt wie schon angesprochen die Preise rasant gefallen sind und  der PC auch schon damals die Nummer eins in den Büros war. Amiga und Atari durfte man ja früher auch nur hinter vorgehaltener Hand "Personalcomputer" nennen und das lag wahrscheinlich daran das Sie aufgrund ihrer herrvorragenden Multimedia-Fähigkeiten zum Spielerechner degradierd wurden und damals die Leute noch ganz deutlich einen Unterschied zwischen Rechnern zum "Arbeiten" und "Spielen" gemacht haben.

Mittlerweile ist es doch so das diese Konzentration dazu geführt hat das es selbst im PC Sektor nur noch zwei Grafikchip Hersteller gibt, ebenso wie Soundkarten-Herrsteller und ich denke das wird auch so weiter gehen  :(.


guest401

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Re: Atari vs. Amiga oder vom Regen in die Traufe...
« Antwort #44 am: Mo 30.06.2008, 17:12:50 »
Auch wenn wir zügig vom Thema abkommen...ich glaube auch daß das die Entwicklung ist und die Politik hier immer mehr Macht aus den Händen gibt und die Zunahme von Oligopolen und Monopolen fast unausweichlich ist.

Irgendwann haben wir dann Verhältnisse wie in der DDR; statt Vielfalt und Konkurrenz zu bewahren läßt die Macht großer (und immer größerer) Konzerne zunehmend Vereinheitlichung aufkommen und irgendwann beziehen wir alle nur noch Produkte eines einzigen Herstellers.

Und die Politiker sind machtlos weil sie die Arbeitsplatz-Keule der Konzerne im Genick haben.

guest2153

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Re: Atari vs. Amiga oder vom Regen in die Traufe...
« Antwort #45 am: Mo 30.06.2008, 17:24:55 »
Auch wenn wir zügig vom Thema abkommen...ich glaube auch daß das die Entwicklung ist und die Politik hier immer mehr Macht aus den Händen gibt und die Zunahme von Oligopolen und Monopolen fast unausweichlich ist.

Irgendwann haben wir dann Verhältnisse wie in der DDR; statt Vielfalt und Konkurrenz zu bewahren läßt die Macht großer (und immer größerer) Konzerne zunehmend Vereinheitlichung aufkommen und irgendwann beziehen wir alle nur noch Produkte eines einzigen Herstellers.

Und die Politiker sind machtlos weil sie die Arbeitsplatz-Keule der Konzerne im Genick haben.

Volle Zustimmung !!!

Offline Tomcat

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Re: Atari vs. Amiga oder vom Regen in die Traufe...
« Antwort #46 am: Mo 30.06.2008, 21:24:43 »
Auch wenn wir zügig vom Thema abkommen...ich glaube auch daß das die Entwicklung ist und die Politik hier immer mehr Macht aus den Händen gibt und die Zunahme von Oligopolen und Monopolen fast unausweichlich ist.

Irgendwann haben wir dann Verhältnisse wie in der DDR; statt Vielfalt und Konkurrenz zu bewahren läßt die Macht großer (und immer größerer) Konzerne zunehmend Vereinheitlichung aufkommen und irgendwann beziehen wir alle nur noch Produkte eines einzigen Herstellers.

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Stimme ebenfalls zu.
Siehe den Film Robocop. Dort hat auch ein Konzern das sagen, nicht die Regierung.
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Offline matashen

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Re: Atari vs. Amiga oder vom Regen in die Traufe...
« Antwort #47 am: Di 01.07.2008, 00:17:27 »
Da kann ich Geschichtlich nicht ganz zustimmen.(einer muss das ja schreiben)

Was hat man doch in den 60ern und 70ern General Electrics gefürchtet. Der Elektronik Megakonzern...und jetzt.... was ist daraus geworden. Da ist LG größer.

Und was war da bei IBM. Zersplittern wollte man die wegen ihrerer Marktbeherschenden Stellung im Server und Büro(PC) Bereich...und jetzt....die Mischen noch mit aber Marktbeherschend....nä.

Was war mit Siemens - Der Mächtigste Konzern Deutschlands - zerfällt gerade in sich selbst.

Meist platzen die Firmen in einzelteile wegen gieriger Manager und noch gierigeren Aktionären.

Ich könnte noch weitere Firmen in anderen Bereichen Aufzählen. Gabs da nicht mal im TV-Bereich Leo-Kirch die Kirchgruppe, die 50% der Privaten in Deutschland betrieb. Die andere Hälfte DeMol mit seiner RTL-Gruppe.
Und jetzt? Kirch gibt es fast nicht mehr. Sat1 gehört zu Pro Sieben und wird gerade ausgenommen. Premiere war auch schon am Boden usw....

Gefährlich werden Konzerne erst wenn die Staatlich sind. Siehe Gasprom. Am gefährlichsten in Diktaturen.

Auch Microsoft wird bald in sich zerfallen. Ich stimme da einen Artikel in einer der letzten cT voll zu das nach spätestens 10 Jahren MS ohne Bedeutung ist. Wenn jemand die Gründe für die Sichtweise Wissen will, dann schreib ich das gern morgen. Bin jetzt zu ausgelaugt um die Uhrzeit (muss um 5.30 wieder raus)


Gruß Matthias
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Offline tuxie

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Re: Atari vs. Amiga oder vom Regen in die Traufe...
« Antwort #48 am: Di 01.07.2008, 07:36:04 »
Da muß ich mataschen irgendwie recht geben. Wobei ich mir bei Microsoft nicht ganz so sicher bin. Ich bin zwar absoluter M$ gegner, nutze die Software auch fast nie. Aber dennoch hat sie solange es keine DAU Alternative gibt sollange bestand bis es eine DAU Alternative gibt :-)

Es gibt eigentlich nur 2 Bedrohungen für Microsoft

1. Linux
2. Apple

Linux hat in den letzten Jahren sehr Stark aufgeholt. ICh gehe jetzt aber wirklich vom DAU aus der gerade mal weiß wo der Einschalter ist. Er selbst wird nie seinen Rechner von Windows auf Linux umstellen. Wenn er vom Kauf an schon so war dann eventuell.  Ein großer Punkt sind noch die Gamer, die nicht so leicht von Win weg kommen.

Eine wirklich echte Alternative ist Apple. Da Apple ihre System mittlerweile zu erschwinglichen Preisen Anbieten, sehe ich dort auch eine Zukunft. 
Tschau Ingo


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guest401

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Re: Atari vs. Amiga oder vom Regen in die Traufe...
« Antwort #49 am: Di 01.07.2008, 08:00:09 »
Was die Monopole angeht hast Du vielleicht recht, so extrem wirds vielleicht nicht; aber daß jeder Markt auf Dauer zu einem Oligopol tendiert ist meine ich unübersehbar.

Wenn es für große Konzerne neue Konkurrenz gibt, dann sind das meist nur andere branchenfremde Konzerne, die mit einem neuen Label versuchen, auf diesem anderen Markt Fuß zu fassen.
Gute Beispiele: WalMart (geographisch) und Microsoft (mit der XBox).

Zudem halte ich den Bereich Elektronik/Software für nicht wirklich geeignetals Beispiel, da dieser Markt immer wieder von neuen Entwicklungen durchgeschüttelt werden kann, was in Zukunft aber auch immer weniger passieren wird.

Noch ein gutes weil aktuelles Beispiel:
Der Motorradmarkt. In den 20ern gabs allein in Deutschland rund 200 Hersteller. In den 50ern noch ein dutzend. Heute gibt es noch 3 (BMW, Sachs und MZ) und ab 1.1.2009 nur noch einen, weil MZ dicht macht und Sachs eh nur noch aus 2 Damen mit Telefon besteht. MZ war übrigens mal der weltgrößte Hersteller.

Der Mechanismus, der zur immer weiteren Verringerung der Konkurrenz führt ist ja ein ganz einfacher:

-Konzerne/Firmen teilen sich nicht von selbst auf (also keine spontane Entstehung von Vielfalt)
-Konzerne/Firmen können aber fusionieren (also aber spontane Redutkion von Vielfalt)
-um wettbewerbsfähig in einen Markt einzusteigen braucht man extrem viel Geld; für die Anlagen, Werbung, die Zeit in der erstmal verlustig produziert wird. Das kann niemand einfach so leisten. Das können nur andere Konzerne. Denn Banken blockieren hier und geben Otto Normalverbraucher nicht das Geld, das für einen Start in einem Weltmarkt nötig wäre. Das wären meist eh Milliarden.
-Mal eben lokal begrenzt mit einer kleinen Firma in einen Markt einsteigen ist kaum möglich: Konzerne können durch ihre auf den Weltmarkt angelegte Struktur viel billiger produzieren: durch Masse und den Umstand, daß sie jederzeit dort Produktionsstätten aufbauen können, wo es wirklich billig ist (aktuell Fernost).

Und das fatalste an allem - der Herdentrieb des Menschen:
-Otto Normalverbraucher greift eher zu dem, was alle anderen auch haben.

Gutes Beispiel: Motorroller.
Hat sich von Euch mal jemand Gedanken gemacht, wieso man seit den frühen 90ern kaum noch Mokicks sieht?
Die Bauform des Rollers ist dem von Mokicks in allen Belangen unterlegen. Aber Roller sind chic.
Darüber habe ich übrigens kürzlich einen Artikel geschrieben:
(für Euch zur Voransicht, offizielle Veröffentlichung kommt noch)
http://www.alexander-feige.de/mopartikel/warum_roller.html

Man kann das in allen Bereichen beobachten, auch live vor der Haustür; früher gabs hier eine Unzahl verschiedener Großmärkte; Plaza, Wertkauf, Esbella, etc... heute nur noch einen: Real.

Übrigens, wer mithelfen will, dafür zu sorgen, daß MZ (www.muz.de) nicht geschlossen wird, kann sich gerne bei mir melden, es gibt diverse Aktionen und Unterschriftenlisten. Wer sich für Motorräder interessiert, dem kann ich auch etwas über die Hintergründe erzählen.

Gruß Alex

Offline patjomki

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Re: Atari vs. Amiga oder vom Regen in die Traufe...
« Antwort #50 am: Di 01.07.2008, 19:43:31 »
Ich frage mich bis heute, was da in den späten 80ern schief gelaufen ist, zumal Atari mit dem ST ja nun wirklich ein riesen Geschäft machte; man kam ja jahrelang mit der Nachfrage nicht hinterher.

Eigentlich ist gar nichts schiefgelaufen (aus Sicht der Tramiels). Die haben mit dem ST einfach gute Geschäfte gemacht. Außerdem haben sie lieber auf die Auslieferung einiger tausend STs verzichtet, wenn sie dafür billigere Bauteile (wenn auch verspätet) bekommen haben und den einzelnen ST mit noch viel mehr Reibach verkaufen konnten.

Bis die Tage,

patjomki

Offline patjomki

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Re: Atari vs. Amiga oder vom Regen in die Traufe...
« Antwort #51 am: Di 01.07.2008, 19:47:13 »
tuxie du magst ja absolut Falcon-Begeister sein, aber der war nicht das Problem. Bei erscheinen des Falcon war Atari faktisch schon K.O.

!

Der Falcon wurde nur noch halbherzig angeboten und in homöopatischen Dosen an die Händler ausgeliefert. Außerdem hat sich ATARI  mit der Ankündigung einer 68040er-Variante die dann nie erschienen ist dann wohl endgültig selbst abgeschossen. Das traurige Kapitel Jaguar brauche ich wohl nicht mehr zu erwähnen.

Bis die Tage,

patjomki

Offline patjomki

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Re: Atari vs. Amiga oder vom Regen in die Traufe...
« Antwort #52 am: Di 01.07.2008, 19:56:29 »
Ich habe auch einen Amiga, und zwar einen A4000 mit 68040, Grafik- u. Netzwerkkarte.

...

Also tun sich beide nix, jeder hat so seine Stärken und Schwächen. Unter meinem Schreibtisch aber steht der Milan... ;D



Ich hatte selbst mal einen AMIGA2000 (und einen Apple Quadra), diese aber aus Platzmangel und da ich mich nicht auf zu viele Plattformen (habe ja auch noch einen Acorn neben meinen Falcons) stürzen wollte wieder abgegeben.

Der AMIGA hat definitiv Stärken und Schwächen gegenüber dem ST(E) bzw. Falcon.

1.) Betriebssystem geht aus meiner Sicht zugunsten des ATARI aus. Mit FreeMiNT dem AMIGA-BS deutlich überlegen (auch dem OS 3.9 - ist aber zugegebenermaßen auch ein bißchen Geschmacksache)
2.) Erweiterbarkeit - klares Plus für den AMIGA. Es gibt mehr Beschleunigerkarten, Grafikkarten, Netzwerk als beim ATARI, selbst der Falcon mit der ct60 hat dann wieder eine miserable Grafik
3.) Spezialanwendungen - unentschieden, hier der ATARI mit MIDI, da der AMIGA im Bereich Videobearbeitung
4.) Programmierbarkeit - aus meiner Sicht eher unentschieden, wenn man den ATARI XL kennt, denn dann ist der AMIGA nicht so kompliziert, ansonsten eher ein Vorteil für den ST denn die Programmierung dort ist sehr strukturiert möglich
5.) Games - klarer Sieg für den AMIGA, die ST-Games versagen meist beim Sound, lediglich der Falcon hat ein paar gute Games zu bieten, aber leider viel zu wenig

Wie man es sieht. Mehr oder weniger ein Unentschieden. Ich habe trotzdem den ST bzw. den Falcon behalten. Einfach weil ich mich daran gewöhnt hatte und nicht zu vergessen, ein Großteil der Software über Jahre hinweg erstanden nicht so ohne weiteres neu gekauft werden konnte.

Bis die Tage,

patjomki

Offline tuxie

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Re: Atari vs. Amiga oder vom Regen in die Traufe...
« Antwort #53 am: Di 01.07.2008, 20:12:06 »
Hi,

Alex F. jo MZ das ist es, als Sachse sollte man da dran bleiben das die Überleben. Würde ich echt Schade finden wenn die Schmiede in Zschopau zu gemacht wird.  Wo ZSchopau für mich ja nur 20minuten fahrt ist.

@Amiga
ich selbst habe ja nie einen Amiga besessen aber mein Bruder hatte einen dieser 600er mit Platte. Ich konnte mich an die Workbench nie gewöhnen. Würde aber den Amiga nie als Schlechtes System oder so abstempeln, ich denke ist wie vieles alles Geschmacksache.
Tschau Ingo


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Offline matashen

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Re: Atari vs. Amiga oder vom Regen in die Traufe...
« Antwort #54 am: Di 01.07.2008, 21:43:56 »
@patjomki: Recht hast de, aber dir ist ja oft noch was zusätzlich aufgefallen... du kannst auch auf editieren klicken um einen Beitrag noch zu erweitern.

So nun noch ne Ausführung als erstes tuxie
Zitat
Wobei ich mir bei Microsoft nicht ganz so sicher
bin. Ich bin zwar absoluter M$ gegner, nutze die Software auch fast nie. Aber dennoch hat sie solange es keine DAU Alternative gibt sollange bestand bis es eine DAU Alternative gibt :-)

Es gibt eigentlich nur 2 Bedrohungen für Microsoft

1. Linux
2. Apple

Linux hat in den letzten Jahren sehr Stark aufgeholt. ICh gehe jetzt aber wirklich vom DAU aus der gerade mal weiß wo der Einschalter ist. Er selbst wird nie seinen Rechner von Windows auf Linux umstellen. Wenn er vom Kauf an schon so war dann eventuell.  Ein großer Punkt sind noch die Gamer, die nicht so leicht von Win weg kommen.

Eine wirklich echte Alternative ist Apple. Da Apple ihre System mittlerweile zu erschwinglichen Preisen Anbieten, sehe ich dort auch eine Zukunft.


Also das muss man etwas anders Betrachten. Du kennst Linuxsysteme Hauptsächlich als Admin und nicht als User. Asus kommt bei den EEE-PCs nicht mit liefern nach. Und das läuft mit Linux. Schwager hat auch eins... Es ist völlig egal welche Software drauf ist. Es ist alles vorinstalliert. Bei einem DAU muss das so sein, da ein DAU in der Regel nicht mal fähig ist ein neues XP/Vista aufzusetzen. Bei Ubuntu und Konsorten läuft das auch inzwischen nicht komplizierter - also sehr einfach. Und es ist alles was man braucht vorinstalliert was ja bekanntlich bei Windows nicht der Fall ist. Und somit hat der DAu das Problem sich im Schweise seines Angesichts ein sauteures MS-Office zu installieren, bei Vista verunsichert durch den Sicherheitsagneten der immer wieder fragt ob das alles in Ordnung ist - und der DAu wird immer verunsicherter... Der nächste Grund warum MS am absteigenden Ast ist, ist der Preis. Klar 2000 Programmierer wollen bezahlt werden, aber die Preise für Arbeitsfähige Hardware wird weiter fallen, da Rechnerinzwischen an einem Punkt sind, wo der Arbeitende Server und Schnelltipper nicht mehr Leistung braucht. Und warum zum Kuckuck soll dann jemand sagen statt 160 fürn Rechner 320 Ausgeben nur weil MS draufsteht. Ist ja doch das doppelte. Apple war und ist nichts für den durchschnittsserver der nebenbei ein paar Digibilder ausdruckt und ein Briefchen tippt. Für die Leute die damit arbeiten wirds wohl zukünftig die erste Wahl werden...wenn da nicht wieder ein neues System entsteht - Asus hats ja mit EEE vor gemacht, das auch heute noch neue Hard und Softwarestandards gesetzt werden können, wenn die Benutzbarkeit stimmt.
Dann wä#ren da noch die Gamer. Aber die haben auch langsam den Kanal dicht. Verkaufszahlen bei aktuellen PC-Titeln sind stakr rückläufig(-15% letztes Jahr). Dafür gibts steigende Zahlen bei den Konsolen.
Gründe: Kein lästiges Treibergesülze. Keine inkompatibilitäten bei Hardware/Software. Kein halbjähriges nachrüsten da eine Konsole für 5 Jahre aktuell bleibt und dann für die hälfte des Preises eines GamerPCS eine Superaktuelle zockerhardware. Tja wenn die Gamer immer weniger werden am PC dann werden immer weniger Titel exklusiv am PC erscheinen. Dafür exklusiv an den Konsolen. Und Software sells Hardware. Sind dann nur noch Sudoku Zocker und User am PC, dann ist der Rutsch richtung Linux nixht mehr weit.
Ein weiterer Grund ist, das inzwischen MS sehr lange braucht um Features zu integrieren und Löcher zu stopfen. Da ist Opensource einfach schneller und das wird Zukünftig immer mehr Kaufentscheidend werden. Vor allem bei Firmen. Immerhin ist MS inzwischen auch der FreeSoftwareFoundation beigetreten...

Gruß Matthias
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Offline tuxie

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Re: Atari vs. Amiga oder vom Regen in die Traufe...
« Antwort #55 am: Di 01.07.2008, 22:06:49 »
Hallo Matthias,

ja so in der Art wollte ich es auch ausdrücken. Ich sage ja wenn linux vorinstalliert auf dem Rechner ist dann ist es auch für den Dau nutzbar. Klar ist von der Bedienung her schon fast egal ob Win oder Lin.

Ich weiß nicht ob du dich bei der Preisentwicklung von Apple mal mit beschäftigt hast. Du bekommst einen Mac Mini, der wirklich Genial ist als Einstiegsmodell für 469€ inkl. Basissoftware. Und du hast wirklich alles was du brauchst dabei (gut Maus und Tastatur sowie Monitor kommt noch dazu). Aber es leigen keine Welten mehr dazwischen.

 
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Offline Dennis Schulmeister

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Re: Atari vs. Amiga oder vom Regen in die Traufe...
« Antwort #56 am: Di 01.07.2008, 22:11:23 »
Die Entwicklung vom PC zu den Konsolen finde ich persönlich gar nicht mal so schlecht. Es wird damit ein wenig, so wie es früher schon immer war: Plug and play.

Zitat
Immerhin ist MS inzwischen auch der FreeSoftwareFoundation beigetreten...

Ehrlich? Ich schmeiß mich weg vor Lachen. ;D ;D ::) ;) :D ;D

Gruß,
Dennis 8)
Wenn ich mal groß bin, will ich bei Atari arbeiten.

Offline Dennis Schulmeister

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Re: Atari vs. Amiga oder vom Regen in die Traufe...
« Antwort #57 am: Di 01.07.2008, 22:13:49 »
PS: Linux muss nicht vorinstalliert sein. Man muss nur jemanden kennen, der es macht.

Aktuelles Beispiel, meine Mutter. O-Ton: "Also mit diesem Twister bin ich ja völlig unzufrieden." ;D Ubuntu hat sie bei mir schon ein Paar mal gesehen, so dass es ihr nicht fremd war. Als ich ihr erklärte, dass es XP nicht für immer geben wird, und da sie Firefox und OO.org ohnehin schon im Einsatz hatte, war die Entscheidung also nicht schwer. Was soll ich sagen? Der Rechner läuft und funktioniert für sie sogar besser als mit XP. Denn zur Abwechslung macht er das, was sie von ihm erwartet. :)

Gruß,
Dennis 8)
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Offline matashen

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Re: Atari vs. Amiga oder vom Regen in die Traufe...
« Antwort #58 am: Di 01.07.2008, 23:29:11 »
Naja, viele haben eben NIEMAND ders macht.... Aber wenns ordentlich vorinstalliert ist, ists egal. Tja Tuxie Macs sind im Vergleich zu Früher billig. Aber PCs sind halt noch billiger. Hab erst fürn Bekannten n System besorgt das hat neu 159,-€ gekostet.. ohne Monitor und Tastatur/Maus. Das ist ein drittel!!! Nach den Worten: "Fürn Win käm dann noch Euros".... Es läuft Lin :-D
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Offline tuxie

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Re: Atari vs. Amiga oder vom Regen in die Traufe...
« Antwort #59 am: Mi 02.07.2008, 08:30:28 »
Naja gut aber die Systeme kannst du ja nicht vergleichen. Klar sind PC sehr Preiswert geworden. Aber für einen nicht Gamer PC muß Otto Normal verbraucher dennoch um die 400€ Einplanen. Denn sonst wären wir ja wieder beim Thema, Dau geht in ein Geschäft und will einen Computer Kaufen.

Aber ist am ende auch egal, denn das ist wieder so ein punkt wo die Meinungen Auseinander gehen. Man sollte niemals von einem Poweruser oder einem Versierten User ausgehen sondern wirklich vom Absoluten DAU der ins Ladengeschäft wegen Guter Beratung gehen muß.

Klar wenn ich mir mühr gebe, bekomme ich auch nen Rechner für Unter 150€ hin. Aber mal im Einst was hast du dann? Mein Großer Rechner hat mit den 8GB an E-Mails schon Heftik zu tun wenn ich die mal durchsuchen will.

Tschau Ingo


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