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Mein 1040ST mit 4x Flashable TOS und IDE-Interface 2.0 läuft endlich
tuxie:
Arthur klasse Arbeit! Respekt ...
Sieht auch vom verlöten her recht ordentlich aus.
Arthur:
Hallo Ingo, ich bin auch recht froh das alles so gut geklappt hat. Jetzt wird die "Platte" noch mit sinnvollen Programmen und tollen Spielen befüllt und Treiber für die Hydra installiert. Noch mehr Erweiterungen werde ich wohl nicht einbauen ausser mir kommt noch mal ein loser Ajax um die Ecke. Der Datenaustausch mit der Compactflash ist so easy dank BIGDOS und pperas Festplattentreiber, so dass ich mir das wohl ersparen werde. Dank BIGDOS entfallen auch viele Beschränkungen bezüglich der Sektorgrößen der Partitionsgrößen bis 2GB und der max. Anzahl der Partitionen die auf 32 erhöht wird (vielen Dank Rainer Seitel für deinen wunderbaren BIGDOS Treiber). ;)
Das zugehörige oliv oder senfgrüne Gehäuse wird in den nächsten Tagen öfters in die Sonne gelegt damit das Atarigrau wieder die Oberhand gewinnt.
Arthur:
Für die oben gezeigte IDE-Platine gibt es jeweils ein Einseitiges Layout und auch ein zweiseitiges Layout. Vom Platz her wäre ein Mega ST normalerweise die beste Basis für so einen Einbau. Doch hier ist das Layout der FlashableTOSx4 Platinen nicht optimal... zumindest wenn nur zwei dicht beieinander stehende ROM-Sockel vorhanden sind. Wer alles in ein original 1040ST Gehäuse einbauen möchte der arbeitet ohne Netz da hier auf das Sockeln der Platinen verzichtet werden muss damit die Tastatur noch mit in das Atari Gehäuse passt. Vorteil hierbei ist aber das eine Lötverbindung stabiler ist und nicht so stark von Erschütterungen oder Korrosion beeinflusst wird.
Für den AVR Microkontroller, der für das Umschalten der TOS-Versionen zuständig ist, hat ppera einen Minimaladapter für den Parallelport des PC's als Layout dazu gepackt. Diesen schließt man an die entsprechend gekennzeichneten Punkte auf der Mainflashplatine (siehe entsprechenden Link weiter oben) an. Hier ist zu beachten das kein Flashchip während der Programmierung des AVR im Sockel steckt. Als AVR Programmier-Software kommt die Demo von BASCOM-AVR für den PC zum Einsatz die trotz ihrer Beschränkung auf 4KB Code völlig ausreicht.
Bei den Flashchips die später die TOS-Versionen enthalten ist darauf zu achten das mindestens eine TOS-Version enthalten ist damit der Atari auch booten kann. Wenn der Rechner erst mal so weit ist dann können weitere TOS-Versionen mit der Flashsoftware von ppera im Atari nach Lust und Laune beschrieben werden.
Beim IDE-Adapter 2.0 ist zu beachten das das IDE-Kabel von Pin 3 bis 18 um 180 Grad gedreht ist. Dadurch wird der Datentransfer erheblich beschleunigt da die Software die Daten nicht ins Intelformat umsortieren muss. Der Nachteil der dadurch entsteht ist, das auch das TOS 2.06, das ja von sich aus schon von IDE booten kann, einen Patch benötigt.
Für Kaos-TOS, TOS 1.02, TOS 1.04, TOS 2.06 sind entsprechende TOS-Patches verfügbar so das auch diese TOS-Versionen von IDE booten können.
Ich möchte auch noch mindestens einen meiner Ataris mit dem IDE-Adapter 2.0 ausstatten. Es ist einfach schön zu erleben wie der Atari vollkommen geräuschlos von seiner CF-Karte bootet. Das FlashableTOSx4 ist ein nettes Feature...aber mehr als eine der gepatchten TOS-Versionen reicht eigentlich völlig aus. Wenn man mehr als 1MB RAM hat dann kann man, wenn es sein muss, immer noch ein TOS von Diskette starten.
Also kurz zusammengefasst reicht ein gepatchtes TOS 2.06 und die simple einseitige IDE-Adapterplatine völlig aus um seinen Atari aufzuwerten.
afalc060:
Sehr schön beschrieben..
Jetzt fehlt eigentlich nur jemand der eine Kleinserie für das Forum auflegt :P
Heinz Schmidt:
Hallo zusammen,
ganz ehrlich, ich finde Arthurs aufgemotzten Atari dermaßen abgefahren, das mir das Wasser im Mund zusammenhäuft. Abgesehen vom Pico-Netzteil und einem HxC Floppy-Emulator ist das so ziemlich der perfekte Retro-Gaming-Atari, den ich mir gerade wünsche.
--- Zitat von: afalc060 am So 29.05.2011, 09:22:37 ---Jetzt fehlt eigentlich nur jemand der eine Kleinserie für das Forum auflegt :P
--- Ende Zitat ---
Ich möchte an so einer Kleinserie gerne mitwirken. Ich kann folgendes anbieten:
- mittelmäßige Lötkenntinisse
- Projeklteiterfähigkeiten
- ggf. etwas Kohle zum vor finanzieren
Bei der technischen Expertise bin ich allerdings Welten von Arthur entfernt ...
Gruß Heinz
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