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Die Mär vom leisen Lüfter.
Arthur:
--- Zitat von: ragnar76 am Mo 15.08.2011, 21:18:43 ---Ich weis gar nicht warum Ihr euch so aufregt??? Nur wenn's dröhnt, rauscht und klackert weis man mit sicherheit das mit dem Rechner alles un Ordnung ist. Dann kann man schon anhand der fehlenden oder andersklingenden Geräusche erkennen was kaputt ist :)
--- Ende Zitat ---
Stimme Ragnar zu. Früher konnte man manchmal an der Geräuschkulisse schon erkennen das etwas nicht stimmt. 8)
Arthur:
Ich habe vor kurzem den Falcon vom Kupper hier gehabt und den Lüfter ausgetausch da der vom Rotor her eine Unwucht hatte (ein Flügel fehlte fast komplett). Die Unwucht war danach weg aber viel leiser war es auch nicht. Da ich mir extra für so einen Fall einige Festspannungsregler vom Typ 780X gekauft hatte wurde fluxs ein 7809 in den 12V Zweig des Lüfter eingebaut. Das Ergebnis war schon erstaunlich da der Lüfter immer noch schnell lief aber der Geräuschpegel um gefühlte (50-60)% niedrieger war. Man muß das einfach mal ausprobiert haben. Natürlich kann man die Spannung für den Lüfter zum Beispiel mit einem 7808 oder 7806 etc. nach seinem Gusto weiter senken und den Lüfer anpassen und unhörbar machen... aber um so höher die Temperatur der elektronischen Bauteile ist desto geringer deren Lebensdauer... z.B. der Elkos. Evtl. finde ich noch ein Foto (für die Bastler) davon.
Gaga:
Ein anderer Ansatzpunkt ist der Luftdurchsatz. Ist der denn jemandem bekannt für den Originallüfter?
Danach kommt ja nicht auf die Umdrehungsanzahl an (diese macht die Geräuschkulisse), sondern die Anordnung der Schaufeln/Flügel.
Die Verringerung der Spannung sorgt lediglich für geringe Umdrehungen und damit weniger Luftstrom.
Ersatzlüfter, die bei weniger oder gleicher Spannung und mindestens gleichem Luftstrom langsamer drehen, sind das Optimum, was es zu finden gilt im rauschenden Wald der Lüfter.
Arthur:
--- Zitat von: Gaga am Mo 15.09.2014, 16:45:39 ---Ein anderer Ansatzpunkt ist der Luftdurchsatz. Ist der denn jemandem bekannt für den Originallüfter?
Danach kommt ja nicht auf die Umdrehungsanzahl an (diese macht die Geräuschkulisse), sondern die Anordnung der Schaufeln/Flügel.
Die Verringerung der Spannung sorgt lediglich für geringe Umdrehungen und damit weniger Luftstrom.
Ersatzlüfter, die bei weniger oder gleicher Spannung und mindestens gleichem Luftstrom langsamer drehen, sind das Optimum, was es zu finden gilt im rauschenden Wald der Lüfter.
--- Ende Zitat ---
Zu 1. Der Luftdurchsatz der Originallüfter läßt sich bestimmt ergooglen.
Zu 2. ich würde sagen das der Luftdurchsatz nicht allein aus der Anordnung der Schaufeln/Flügel sondern auch von der Umdrehungszahl abhängt wie du bei 3. auch richtig schreibst.
Zu 3. Was heist lediglich... Ziel ist es ja den optimalen Kompromiss mit ausreichend Luftstrom aber genügend Lärmreduzierung zu finden... ist natürlich eine subjektive Angelegenheit wenn man nicht alle technischen Aspekte dabei berücksichtigt.
Zu 4. Das Thema hier hab ich ja eröffnet um aufzuzeigen das es allein mit mit einem Lüftertausch (mit den selben technischen Daten also 12V und indentischem Luftdurchsatz) bei den verbauten Lüftungsgittern in diversen Atari-Gehäusen nicht getan ist... Das kann man nicht mit PCs vergleichen wo du einen Boxed Kühler (relativ schnelldrehend und ein Leichtgewicht) z.B. gegen einen Alpenföhn (sehr langsam drehend und massiv) austauscht.
Gaga:
Ja leider ist es so, eben weil es sich bei allen Ataris im Originalgehäuse um sehr kleine Lüfter handelt (4 x 4 cm?). Das begrenzt das Ganze schon sehr.
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