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Die Mär vom leisen Lüfter.
Gast120501:
Man kann heute schon einiges tun, in dem man einfach nur den lüfter tauscht. Heutige Lüfter sind wesentlich besser als welche von 1992. Es gibt heute Lüfter mit wesentlich besseren Lagern, das optimum wären hier welche mit magnetischer Lagerung (magnetic leviatation system). Die Aerodynamik der Lüfter wurde seit dem auch sehr verbessert, in Bezug auf Luftdurchsatz pro Umdrehung und Geräuschentwicklung (in meinem PC habe ich welche mit Golfballoberfläche drin!). Außerden sind auch die Lüftermotoren heute viel besser, brauchen weniger Strom (was wiederum die Wärmequelle Netzteil entlastet), usw.
Außerdem könnte man sich mal überlegen, ob die Position, wo Atari den Lüfter in den Falcon eingebaut hat, wirklich das Optimum ist, oder ob man den nicht besser in der Nähe des Netzteils die Lüft nach oben durch die Kühlrippen abziehen lässt.
Desweiteren kann man natürlich auch versuchen, die Stromfresser (da kommt die Wärme her!) im Rechner zu minimieren, eine Compactflash statt der Festplatte zum Beipsiel. Oder ein modernes Netzteil, von Elpro die 60W Netzteile (das ist mehr als der Falcon braucht!) kommen ohne Lüfter aus.
Ist denn eigentlich bekannt, welche Bauteile im Falcon akut wegen Hitzeproblemen betroffen sind? Kann man hier & da was mit zusätztlicher passiver Kühlung (Kühlkörper) was machen?
Arthur:
Das stimme ich Dir gerne zu. Wenn große Stromverbraucher wie etwa eine HDD durch eine CF-Karte etc. ersetzt werden ist das ein sehr guter Ansatz mit weiteren positiven Nebeneffekten. Im unbeschleunigten Falcon ist der Größte Wärmeerzeuger das Netzteil würde ich mal behaupten. Wenn sich im Netzteil keine Luft bewegt dann kommt es zum beschleunigten Altern der Elkos und evtl. noch anderer Bauteile.
Die Lüfter die Atari damals schon im Falcon eingebaut hat waren schon technisch ziemlich fortgeschritten und mit den heutigen Lüftern fast vergleichbar. Also bürstenloser Antrieb und die Lager hört man da meiner Ansicht nicht unbedingt heraus... eher die Verwirbelungen an den Lüftungsgitter-Plastikstreben die Atari dem Gehäuse verpasste. Genauso wie in modernen Notebooks. Solange der Lüfter im niedriegen Drehzahlbereich vor sich her säuselt bekommt man nichts mit, erst bei hoher Drehzahl und damit großem Luftdurchsatz durch die engen Kühllamellen hört man dann die Strömungsgeräusche.
Gast120501:
Eine Lüftersteuerung mit Temperatursensor im Netzteil untergebracht wäre auch noch eine Möglichkeit.
Arthur:
--- Zitat von: 1ST1 am Mo 15.09.2014, 18:47:21 ---Ist denn eigentlich bekannt, welche Bauteile im Falcon akut wegen Hitzeproblemen betroffen sind? Kann man hier & da was mit zusätztlicher passiver Kühlung (Kühlkörper) was machen?
--- Ende Zitat ---
Bei übertaktetem Falcon inkl. Bus kommen auf jenem Fall die CPU und der Videl und evtl. Combel dazu. Bei übertakteter FPU und DSP diese auch noch. Der DMA Chip glaube ich eher nicht. Im Standard Falcon... nur das Netzteil wie oben schon geschrieben.
Börr:
Ein passiver Falcon, ein Traum :) Könnte man ein externes Netzteil verpassen?
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