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Atari TT030 SCSI defekt....

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Arthur:
Sicherlich kann man bei solch alten Geräten auch durch oxydierte Kontakte Probleme bekommen. Erwarte aber nicht zuviel davon. Wenn die Sockelkontackte ausleiern oder Kontakte verbogen werden hast du genau das Gegenteil erreicht, deshalb ist hier sorgsam zu handeln. Stelle in NVRAM die Arbritierung aus und die ID mal auf "0". Lass mal das Kabel von der Internen Platte ab und versuche es mal nur mit der externen. Und starte den Treiber von Diskette.

Gruß Arthur

SM124:
Hallo,

ich habe alles so aufgebaut, wie du es gesagt hast, aber wieder nichts.
Aber es scheint eine Verbindung da zu sein, denn die Wechselplatte (ID2) wird beim Suchen übersprungen.

Weiß noch jemand einen Rat?

Grüße

Arthur:
Es gibt noch ein NVRAM Reset-Programm allerdings habe ich es im Netz nicht gefunden. Generell kannst du deine NVRAM-Batterie raus nehmen (ist ja nur mit dem Klettstreifen angepappt) da die Batterie leer ist. Vor allen Tests ist das NVRAM nach dem einschalten des TT's neu zu konfigurieren sofern du keine andere Batterie anschließt. Überprüfen könntest du auch die 5V und 12V Spannungen die max. 5% abweichen dürfen. Das solltest du allerdings nur tun wenn du eine entsprechende Ausbildung hast. Wichtig ist das du von dem externen SCSI-Anschluß die Kontakte mal überprüfts (Pin verbogen oder abgebrochen). Kontakte evtl. auch mal reinigen (z.B.mit ISO-Alkohol).

Gruß Arthur

SM124:
Danke,

also die Spannungen siehe Fotos...
Die Kontakte am Stecker sehen gut aus, sind sauber und nicht verbogen. Ich kann morgen mit ein bischen isopropanol nochmal drüber gehen.
Das ich das NVRAM jedesmal konfigurieren muss ist mir klar, aber die Platte wird ja leider sowieso nicht gefunden, egal was ich einstelle.
Sonst noch eine Fehlerquelle?
Wie heißt das Programm denn?

Grüße

Arthur:
Vieleicht kannst du mit diesem Text mehr anfangen:

Den kompletten Text findest du hier.

Atari TT Tips
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Was, wenn der TT nicht mehr so will wie er soll?Es gibt Momente, da möchte man vor Verzweiflung seinen Rechner aus dem Fenster befördern. Daran ist ATARI nicht ganz  unschuldig, denn auch im Hardwarebereich wird gerne mal gepfuscht. Bei zwei ganz speziellen Problemen mit dem ATARI TT hilft dieser Erfahrungsbericht von Joachim Moldebhauer und Werner Laass vom AKA Freuburg sicherlich weiter. Eine Überspannung im Stromnetz veranlasste einen unserer TTs während eines Lesevorgangs auf der Festplatte zum plötzlichen
Beschreiben mit, natürlich, unsinnigen Daten. Neuformatieren war also notwendig. Zu unserer Überraschung ließ sich danach nicht mehr von der Festplatte booten! Die gleiche Platte verrichtete jedoch in einem anderen TT problemlos ihre Arbeit. Auf einem anderen TT waren kurz nach einem internen Kurzschluss (dazu später mehr) alle Zugriffe auf externe SCSI-Geräte blockiert.

Man mag sofort an Murphy und seine Gesetzte denken ("wenn Dein Rechner defekt ist, funktioniert der Ersatzrechner erst recht nicht"), doch die Lösung war nicht weit: Wie im Falcon 030, so ist auch im TT ein NV-RAM vorhanden. Dort stehen systemrelevante Daten wie z.B. Landeskennung, Bootverzögerung usw. Um dessen werte zurückzusetzen haben wir die interne Batterie abgehängt und den entsprechenden Kondensator am Chip entladen.
Ergebnis: Beide TTs liefen wie am ersten Tag, lediglich Datum und Uhrzeit mussten neu gestellt werden. Eine zugegebenermaßen umständliche Methode. Aus diesem Grunde gibt es im Maus-Netz und anderen diversen Mailboxen ein Programm namens RESET_NV.PRG, welches zwar ursprünglich für den ATARI TT geschrieben wurde, seinen Dienst auf dem Falcon 030 aber ebenso verrichtet. Nun zum oben schon erwähnten Kurzschluss, welcher den zweiten Rechner lahmlegte:

In den Werkstattunterlagen zum TT wird besonders darauf hingewiesen, die Netzteil-Befestigung zum Board gut mit
Isolierband isolieren. Nun wissen wir auch warum: Die linke vordere Blechlasche berührt den Pol der ROM-Port Sicherung! Das Ergebnis ist im wahrsten Sinne des Wortes erleuchtend (und besorgt dem Board eine nette Spannungsspitze, die das (NV-Ram wieder zumüllt). Aus diesem Grunde hat ATARI ab Werk diese Stelle dick mit Isolierband (bis unter die Lasche) abgeklebt. Obwohl über dem ROM-Port selten mehr als 150 mA fließen, so ist dieser im TT mit 5 Ampere abgesichert! Wer also öfters an seinem TT bastelt, sollte die eingelötete (teure) Sicherung mit kurzen Kabeln und eventuell zusätzlicher Fassung unter dem Netzteil verlegen. Bei uns gab es damit bisher keine Probleme.

Aber Achtung: Trotzdem unter dem Netzteil gut isolieren, denn dort lauert hinterlistig das Beinchen einer Diode auf
heißen Kontakt!

jm, wl




Gruß Arthur

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