Autor Thema: Suska SCSI Probleme  (Gelesen 522 mal)

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Offline Arthur

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Re: Suska SCSI Probleme
« Antwort #20 am: Mo 14.01.2019, 20:15:38 »
Theoretisch könnte auch der ACSI bzw. Treiberbausteine, falls da welche dazwischen sind, defekt sein. Schade das du keine andere ASCI-Platte hast um das auszuschließen.

Offline Ektus

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Re: Suska SCSI Probleme
« Antwort #21 am: Mo 14.01.2019, 20:38:40 »
Das kann auch ein Problem mit dem ACSI Bus des Mega ST sein. Ist bei mir so, da geht ohne eine Modifikation (zwei kleine Kondensatoren, Beschreibung irgendwo hier im Forum und bei Exxos) gar nichts.


MfG
Ektus.

Offline 1ST1

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Re: Suska SCSI Probleme
« Antwort #22 am: Mo 14.01.2019, 21:51:01 »
Ich glaube eher, es war das zuerst genutzte, falsch belegte Kabel. Kann natürlich sein, dass es nicht (nur) den Hostadapter kaputt gemacht hat, sondern auch den DMA-Port.
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Offline SolderGirl

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Re: Suska SCSI Probleme
« Antwort #23 am: Mo 14.01.2019, 22:51:44 »
Das kann auch ein Problem mit dem ACSI Bus des Mega ST sein. Ist bei mir so, da geht ohne eine Modifikation (zwei kleine Kondensatoren, Beschreibung irgendwo hier im Forum und bei Exxos) gar nichts.

Kannst du dich vielleicht noch an ein Stichwort erinnern, das ich zur suche benutzen könnte?

Ich glaube eher, es war das zuerst genutzte, falsch belegte Kabel. Kann natürlich sein, dass es nicht (nur) den Hostadapter kaputt gemacht hat, sondern auch den DMA-Port.

Das ist natürlich möglich. Aber auf dem Port liegen nur Datenpins und Masse. Ein auf Masse gezogener Dateinpin verursacht nicht unbedingt direkt einen Schaden.
Aber wenn da etwas kaputt ist, fällt dir eine Möglichkeit ein, das festzustellen? Ich habe leider kein anderes ACSI Gerät, und auch leider keinen anderen MegaST um es zu testen.
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Offline 1ST1

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Re: Suska SCSI Probleme
« Antwort #24 am: Mo 14.01.2019, 22:56:20 »
Wird schwierig, ohne weitere Geräte zu testen. Hast du wenigstens einen Logikanalyser? Oder Oszi?

Anschließen, SCSI-Scan machen, und messen, ob sich auf den einzelnen Signalen was tut. Profibuch, Scheibenkleister usw. helfen beim Erklären, was du auf den Signalen eigentlich sehen müsstest.
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Offline SolderGirl

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Re: Suska SCSI Probleme
« Antwort #25 am: Mo 14.01.2019, 23:11:49 »
Also ich hab jetzt mal nach dem Hinweis von Ektus mal im Forum gesucht, und hab diesen Link gefunden:

http://joo.kie.sk/?page_id=250

Dort geht es zwar um die UltraSatan am MegaSTE, es ist aber ebenfalls ein Problem mit ACSI. Interessant ist diese Passage:

"Solution:
It seems that when you have the problematic DMA chip (you can find out by the chip signature – C025913-38 == bad, C398739-001A == good) then the only solution seems to be replacing the DMA chip."

In meinem MegaST ist genau der als "bad" genannte C025913-38 verbaut. Könnte das der Kern des Problems sein?
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Offline 1ST1

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Re: Suska SCSI Probleme
« Antwort #26 am: Mo 14.01.2019, 23:28:04 »
Der für den STE als "Bad" bezeichnete DMA-Chip ist "good" im ST. Im STE sollte nämlich eigentlich ein anderer DMA-Chip verbaut sein (derjenige der dort als "good" bezeichnet wird), es gab aber auch STE, wo der ST-DMA-Chip verbaut wurde, und das ist für den STE "bad".
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Offline Atariosimus

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Re: Suska SCSI Probleme
« Antwort #27 am: Di 15.01.2019, 00:27:45 »
exxos hat hier beinahe eine wissenschaftliche Arbeit zu dem Thema gemacht.

http://www.exxoshost.co.uk/atari/last/DMAfix/
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Offline Arthur

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Re: Suska SCSI Probleme
« Antwort #28 am: Di 15.01.2019, 01:35:18 »
Das kann auch ein Problem mit dem ACSI Bus des Mega ST sein. Ist bei mir so, da geht ohne eine Modifikation (zwei kleine Kondensatoren, Beschreibung irgendwo hier im Forum und bei Exxos) gar nichts.


MfG
Ektus.

Meinetest Du diese hier?


Offline Ektus

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Re: Suska SCSI Probleme
« Antwort #29 am: Di 15.01.2019, 05:20:12 »
Genau so etwas, wobei ich die Gigafile extern betreibe und die Kondensatoren an der internen Pfostenleiste angeschlossen habe.

https://forum.atari-home.de/index.php?topic=14684.0
« Letzte Änderung: Di 15.01.2019, 05:23:43 von Ektus »

Offline SolderGirl

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Re: Suska SCSI Probleme
« Antwort #30 am: Di 15.01.2019, 12:21:58 »
Genau so etwas, wobei ich die Gigafile extern betreibe und die Kondensatoren an der internen Pfostenleiste angeschlossen habe.

https://forum.atari-home.de/index.php?topic=14684.0

Aber wenn ich es richtig verstanden habe, war da das Problem nur das er nicht von der GigaFile booten wollte. Nach dem Start wurde sie ja erkannt, oder?
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Offline Ektus

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Re: Suska SCSI Probleme
« Antwort #31 am: Di 15.01.2019, 18:22:36 »
Aber wenn ich es richtig verstanden habe, war da das Problem nur das er nicht von der GigaFile booten wollte. Nach dem Start wurde sie ja erkannt, oder?
Der Bootversuch reichte schon, um die weitere Kommunikation komplett zu verhindern. Ich mußte die Stromversorgung der Gigafile trennen und/oder die SD-Karte neu einlegen, damit überhaupt etwas erkannt wurde. Es scheint so zu sein, daß die moderne 3,3V Elektronik empfindlich auf die Übeschwinger reagiert, die Exxos auf seiner Seite dokumentiert hat.


MfG
Ektus.

Offline 1ST1

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Re: Suska SCSI Probleme
« Antwort #32 am: Di 15.01.2019, 18:50:45 »
WIe geschrieben, ich würde erstmal schauen, ob die Signale sich wie erwartet verhalten, oder ob was konsequent auf Low oder High, oder "stabil" dazwischen, bleibt, obwohl es eigentlich schalten müsste....
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Offline Lukas Frank

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Re: Suska SCSI Probleme
« Antwort #33 am: Di 15.01.2019, 18:56:16 »
Wenn der Floppybetrieb ohne Probleme läuft ist der DMA Baustein sehr wahrscheinlich völlig in Ordnung. Ansonsten ist da ausser einem LS06 und 07 und LS02 nichts ...

Offline SolderGirl

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Re: Suska SCSI Probleme
« Antwort #34 am: Di 15.01.2019, 18:57:10 »
WIe geschrieben, ich würde erstmal schauen, ob die Signale sich wie erwartet verhalten, oder ob was konsequent auf Low oder High, oder "stabil" dazwischen, bleibt, obwohl es eigentlich schalten müsste....

Würde ich machen. Aber ich hab kein Oszi, und mein Multimeter, das eine Oszi-Funktion hat, geht nur bis 100 oder 200 kHz. Da würde ich vermutlich von den Signalen entweder garnichts sehen, oder zumindest wäre es nicht wirklich aussagekräftig.
Ich werd die nächsten Tage mal zu Inventronik in die Werkstatt fahren und das dort mit Herrn Förstner gemeinsam näher untersuchen.
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Offline Arthur

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Re: Suska SCSI Probleme
« Antwort #35 am: Di 15.01.2019, 19:04:22 »
Ich werd die nächsten Tage mal zu Inventronik in die Werkstatt fahren und das dort mit Herrn Förstner gemeinsam näher untersuchen.

Das ist mal eine Aussage... dem Chef über die Schulter gucken. :P

Offline DonQuichote

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Re: Suska SCSI Probleme
« Antwort #36 am: Mi 16.01.2019, 08:05:14 »
Auch mit einem CD-Laufwerk an einem Ende das einen eingebauten aktiven Terminator hat. Aber egal was ich versuche, keine Festplatte und auch das CD-Laufwerk werden nie erkannt.

Der Suska II (den du vermutlich hast) läuft bei mir am MSTE und auch am 1040 und STE einwandfrei. Habe zwei davon.
Stolperfalle: Der Adapter ist passiv terminiert. Ich habe die 221/331 Terminatoren abgezogen und den Adapter im MSTE in die SCSI Mitte gesetzt. Die interne Platte (2,5" SCSI 80pol mit aktiv terminiertem 80/50 pol. Adapter) ist am einen SCSI-Ende dran, am anderen Ende ist eine 50pol (HPSC?) externe Buchse mit SCSI CD-Brenner und einer weiteren 73GB 80pol SCSI HDD.
Hier habe ich auch aktiv terminiert.
Läuft super, sehr stabil.
Das ACSI Kabel für die interne Pfostenleiste des MSTE musste ich selbst quetschen.

Offline Neueralteruser

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Re: Suska SCSI Probleme
« Antwort #37 am: Mi 16.01.2019, 15:28:31 »
Hallo Leute,

ich hab mir jetzt kürzlich den ACSI->SCSI Adapter von Inventronik zugelegt, bekomme ihn aber nicht zum Laufen. Und bevor ich den Hersteller direkt anschreibe wollte ich hier mal fragen ob den jemand hat, und mir vielleicht helfen kann. Vermutlich mache ich irgendwas total offensichtliches falsch.

Als ich den Adapter am Samstag bekommen habe, hab ich ihn in meinem Eifer erstmal einfach direkt am internen DMA-Port des MegaST eingesteckt, was natürlich nicht funktioniert hat. Der Atari hat dann beim starten nur 4 Bomben geschmissen, weil das Pinout da nicht stimmt.
Gestern hab ich mich dann hingesetzt und das Flachbandkabel modifiziert, so das das Pinout jetzt passen sollte. Allerdings schaffe ich es nicht, das irgendein Laufwerk erkannt wird.
Getestet habe ich HDDriver 9.02 und 8.22 sowie das original Atari AHDI.

Der Adapter hat eine Reihe Widerstandsnetzwerke auf der Platine, also denke ich das der Bus auf dieser Seite korrekt terminiert ist. Ich hab ein SCSI-Kabel mit Terminator an einem Ende, und hab schon alle möglichen Anordnungen probiert. Auch mit einem CD-Laufwerk an einem Ende das einen eingebauten aktiven Terminator hat. Aber egal was ich versuche, keine Festplatte und auch das CD-Laufwerk werden nie erkannt.

Hab ich vielleicht den DMA-Chip oder den Adapter gegrillt als ich ihn mit falschem Pinout eingesteckt habe? Kann ich das irgendwie testen? Ich bin gerade mit meinem Latein am Ende.
Seit Tagen bewegt mich dieser Thread: einerseits möchte ich was schreiben, andrerseits hält mich das Verhalten einiger Koms hier davon zurück - aber ich liebe es ja geradezu ins Fettnäpfchen zu treten ...
Ich möchte erstmal mitteilen: es ist geradezu sträflich, eine elektronische Erweiterung ohne ausreichendes Studium der Dokumentation(en) des Erzeugers an/in einer unserer Lieblinge, einem Atari ST, betreiben oder testen zu wollen! Wahrscheinlich hast Du den Adapter gechast und vielleicht sogar partiell Deinen Mega ST! Mich stört hier auch, daß man hier mit Tipps Dich weiter Anregt, weitere Tests zu machen, ohne erstmal eine Ursache festzustellen! Lediglich @Lukas Frank weist - etwas zurückhaltend - im Post #10 auf einen Umstand hin, der evtl @SolderGirl beuteln könnte:
Adapter auf SCSI ID7 = kein Jumper gesetzt

Festplatte auf ID0

Spannungsversorgung?
1. Über die Pfostenleiste
2. extern +5V / GND
3. über Termpower vom SCSI Bus (Jumper setzen)
Als @wfoerster in seinem Shop noch das erste Modell - erkennbar an einer viel breiteren Platine - anbot, hatte er auch einen speziellen Download des Handbuchs ermöglicht. Ich habe mir zwar diese Hardware (noch) nicht gekauft, wohl aber das Handbuch gezogen und halbwegs studiert. Wenn ich mich recht entsinne, war der angegebene Pinout der ACSI nicht 100% passend auf die 2x12er Stiftreihe im Mega ST Pinkompatibel angegeben! Was aber noch wichtiger ist, sind die Angaben auf die Spannungsversorgung! WF weist eindeutig darauf hin, daß man keine zwei Spannungsquellen anlegen darf! Wenn Du Termpower nicht deaktiviert hast und dazu noch eine externe Stromversorgung angeschlossen hast, wirst Du definitiv die ICs mit 10V die ICs get´grillt haben ...
Gruß
Burkhard Mankel

Offline SolderGirl

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Re: Suska SCSI Probleme
« Antwort #38 am: Mi 16.01.2019, 16:18:00 »
Seit Tagen bewegt mich dieser Thread: einerseits möchte ich was schreiben, andrerseits hält mich das Verhalten einiger Koms hier davon zurück - aber ich liebe es ja geradezu ins Fettnäpfchen zu treten ...
Ich möchte erstmal mitteilen: es ist geradezu sträflich, eine elektronische Erweiterung ohne ausreichendes Studium der Dokumentation(en) des Erzeugers an/in einer unserer Lieblinge, einem Atari ST, betreiben oder testen zu wollen! Wahrscheinlich hast Du den Adapter gechast und vielleicht sogar partiell Deinen Mega ST! Mich stört hier auch, daß man hier mit Tipps Dich weiter Anregt, weitere Tests zu machen, ohne erstmal eine Ursache festzustellen!

Ich weiß nicht wo du das gesehen hast. Die einzigen Hinweise waren die Spannungsregler nachzumessen, und allgemein Signale zu untersuchen, was ich mangels Messgerät leider nicht kann.
Und ich hab ja von Anfang an gesagt das es doof von mir war nicht zuerst genau die Doku zu studieren, aber es ist nunmal passiert. Darauf herum zu reiten ändert jetzt auch nichts daran.

Lediglich @Lukas Frank weist - etwas zurückhaltend - im Post #10 auf einen Umstand hin, der evtl @SolderGirl beuteln könnte:
Adapter auf SCSI ID7 = kein Jumper gesetzt

Festplatte auf ID0

Spannungsversorgung?
1. Über die Pfostenleiste
2. extern +5V / GND
3. über Termpower vom SCSI Bus (Jumper setzen)

Als @wfoerster in seinem Shop noch das erste Modell - erkennbar an einer viel breiteren Platine - anbot, hatte er auch einen speziellen Download des Handbuchs ermöglicht. Ich habe mir zwar diese Hardware (noch) nicht gekauft, wohl aber das Handbuch gezogen und halbwegs studiert. Wenn ich mich recht entsinne, war der angegebene Pinout der ACSI nicht 100% passend auf die 2x12er Stiftreihe im Mega ST Pinkompatibel angegeben! Was aber noch wichtiger ist, sind die Angaben auf die Spannungsversorgung! WF weist eindeutig darauf hin, daß man keine zwei Spannungsquellen anlegen darf! Wenn Du Termpower nicht deaktiviert hast und dazu noch eine externe Stromversorgung angeschlossen hast, wirst Du definitiv die ICs mit 10V die ICs get´grillt haben ...

Das Handbuch gibt es immernoch, allerdings entspricht zumindest die Abbildung da immernoch dem älteren Modell des Adapters. Alles was du jetzt geschrieben hast war mir und allen anderen hier schon voll und ganz bewusst. Ich hab von Anfang an gesagt das es vermutlich mein eigener Fehler war. Dann dazu zu schreiben "Selber Schuld!" trägt nicht wirklich zur Lösung des Problems bei.

Was mich allerdings wirklich stört ist die Aussage

Wenn Du Termpower nicht deaktiviert hast und dazu noch eine externe Stromversorgung angeschlossen hast, wirst Du definitiv die ICs mit 10V die ICs get´grillt haben ...

den ndas ist schlichtweg falsch. In diesem Fall ist eben 2x5V nicht gleich 10V. So funktionieren Spannungen nicht. Um 10V an die ICs anzulegen, hätte ich Termpower aktivieren und zusätzlich die Spannung an der Stiftleiste falsch herum anschließen müssen. Und *so* dumm bin ich dann auch wieder nicht. Außerdem hätte die Elektronik diesen Fehler sehr schnell durch Rauchzeichen angezeigt.
Wenn man zwei Spannungsquellen mit ungefähr der gleichen Spannung anlegt, kann das zu Fehlerströmen führen, aber es bedetet NICHT das dadurch die doppelte Spannung anliegt.
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Offline SolderGirl

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Re: Suska SCSI Probleme
« Antwort #39 am: Mi 16.01.2019, 16:19:04 »
Der Suska II (den du vermutlich hast) läuft bei mir am MSTE und auch am 1040 und STE einwandfrei. Habe zwei davon.
Stolperfalle: Der Adapter ist passiv terminiert. Ich habe die 221/331 Terminatoren abgezogen und den Adapter im MSTE in die SCSI Mitte gesetzt. Die interne Platte (2,5" SCSI 80pol mit aktiv terminiertem 80/50 pol. Adapter) ist am einen SCSI-Ende dran, am anderen Ende ist eine 50pol (HPSC?) externe Buchse mit SCSI CD-Brenner und einer weiteren 73GB 80pol SCSI HDD.
Hier habe ich auch aktiv terminiert.
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Das ACSI Kabel für die interne Pfostenleiste des MSTE musste ich selbst quetschen.

Danke für den Tipp, das werde ich auf jeden Fall noch versuchen.
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