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1040er Oberteile selbermachen?

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simonsunnyboy:
Ich will kein Blech, keinen Tower, keinen Desktop, eine komplette perfekte Gussform auch nicht, ich will ein  1040er Gehäuse.

Könnte man das Oberteil vielleicht aus kleinen Einzelteilen bauen und die dann zusammenkleben?
Quasi 2 Seitenstücke, Rückwand, Deckel von mir aus 2 geteilt, irgendwieso.

Wenn alle Stricke reissen, mit welchem Werkzeug kann man denn das Atariplastik am besten auseinanderschnipeln? Im Moment glaube, ich ein kompletter 1040er für 50€ kommt mich billiger...

Gast120501:

--- Zitat von: simonsunnyboy am Mo 23.01.2017, 18:17:48 ---Ich will kein Blech, keinen Tower, keinen Desktop, eine komplette perfekte Gussform auch nicht, ich will ein  1040er Gehäuse.

--- Ende Zitat ---

Dann schieß dir doch einfach in der Bucht einen vollständigen 1040er. Noch gibts genug davon, mit 50-60 Euro solltest du dabei sein. Billiger und schneller als ein Gehäuse zu frickeln ist es allemal.

Oder du gehst in den Architektenbastelbedarf oder ins Modellbahngeschäft. Dort gibts von Woodland-Scenics Kunststoffplatten in 1mm, 2mm Stärke. Die Platten lassen sich mit Revell/Kibri/Vollmer/Faller-Plastikkleber oder Aceton zusammenschweißen.

Gast160608:

--- Zitat von: simonsunnyboy am Mo 23.01.2017, 18:17:48 ---Ich will kein Blech, keinen Tower, keinen Desktop, eine komplette perfekte Gussform auch nicht,...
--- Ende Zitat ---
Na junger Mann, seien Sie nicht so anspruchsvoll und kommen Sie mal mit Ihren Wünschen ein bißchen ´runter auf den Teppich!
Glaubst Du denn, 4 oder noch mehr kleine Gußformen seien billiger als eine große?! Und dann noch die häßlichen Klebenähte! Wenn Du nach der Methode "Aus zwei kaputten mach ein heiles" Plastik zurechtsägst, wird das kaum besser, als was Du in Deinem ersten Posting beklagt hast. Klar kriegst Du derzeit noch einen kompletten 1040er für ca. 50,- Eumel, Tendenz steigend, aber dessen Plastik bröselt auch irgendwann. In meiner Jugend glaubte man noch, Plastik (Bakelit & Co.) sei unverwüstlich - inzwischen wissen wir es besser! Wenn der Weichmacher aus der ATARI-Plastik verdunstet ist, wird sie eben spröde wie eine alte Jungfer. Aus dieser Misere gibt es wohl nur zwei Auswege: Entweder immer wieder erneuern - oder eben etwas haltbares.
Deshalb mein Plädoyer für eine Blechschachtel. Wenn irgendein Keksdosen-Hersteller die in Atari-Form pressen könnte, wär´s vielleicht auch gut - aber vermutlich nicht billiger, als oben für Plastik beschrieben. Deshalb ist imho ein Nachbau des C-LAB-Gehäuses die vernünftigste Lösung. Das ist ja durchaus ansehnlich und sogar wertsteigernd, wie man an den Auktionen in der Bucht sieht. Ist immer noch die Frage offen, ob man das ohne weiteres darf. Und dann bräuchte man natürlich noch ein Original zur Vermessung... Habe ich leider nicht.

PS1: Bei Gelegenheit - aber das geht nicht so schnell - werde ich mal in einer Museums-Werkstatt nachfragen, wie die ihre Ataris konservieren.
PS2: Auf der Makers Fair in Hannover letzten Sommers gab es eine englische Fa., die Labtop-Leergehäuse aus Plastik anbot, gedacht für die Himbeere und Verwandte. Die wäre vermutlich in der Lage, Atari-Gehäuse nachzubauen. Aber scheitern würde das vermutlich an der Stückzahl bzw. am Preis.
EDIT.: Marke: pi-top; Silicon Manufacturer: Broadcom 

Lukas Frank:
Mit etwas Geschick, einem großen Teppichmesser und einer kleinen guten Feile geht es Problemlos den Ausschnitt mit der kleinen Atari Auswurftaste reckeckig anzupassen. Habe das so schon oft bei Atari TT und Mega ST Rechnern gemacht. In aller Regel bekommt man das so hin das es aussieht als ob es schon immer so ab Werk war ...

Mittlerweile habe ich eine Proxxon mit Diamanttrennscheibe ...

simonsunnyboy:
Wie gesagt, es geht nicht um Gussformen, sondern wenn Plastik, dann um Input für einen 3D Drucker.

In Summe brauche ich dann wohl einen leeren 1040er und einen Bastelfachmann.

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