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Multi-TOS Eprom
Gast120501:
Genau das würde ja auch auf einen Busmaster-DMA-Zugriff auf die Platte notwendig sein. Folglich gehe ich davon aus, dass die Platte nur in PIO betrieben wird, sprich die CPU jedes einzelne Bit von der Platte ins RAM schreibt.
ToPeG:
Alle IDE-Interfaces im ST/STE laufen über PIO-Mode.
Es wäre nicht ganz einfach das Interface DMA-Fähig zu machen.
Wobei, mal so ins blaue gedacht. Wenn man das DMA-Select (/FCS) vom DMA-Controller mit benutzen könnte...
Die Idee wäre wie folgt:
Ein Register schaltet das /FCS vom DMA-Controller auf den IDE-Bus um, Die Festplatte wird auf ein DMA-Transfer Vorbereitet. DIE MCU wird wie bei einem Normalen DMA-Transfer vorbereitet. Der Nächste Transfer erfolgt dann von der Festplatte nicht vom ASCI oder Diskette.
Könnte es wirklich so "Einfach" sein?
Das müsste man sich mal genauer anschauen.
IM STE Gibt es das Signal /DMA aber nicht mehr, da GLUE und MCU eins sind. Darum müssen die IDE-Interfaces dort auf /AS ausweichen. Das während eines DMA-Zyklus nicht aktiv ist. (Sofern ich das richtig lese)
rainers:
Hallo,
wirklich sehr spannend, Eure Diskussion. Leider kann ich hier keine qualifizierten Beiträge liefern :(, aber es wäre schon schön, wenn das DIE-IF2 funktioniert mit MagiC. Bleibt für mich weiterhin die Frage: Woher bekommt man so ein Ding?
Ich soll das selbst bauen??? Na, Schuster bleib bei Deinen Leisten. ;)
Rainer
ToPeG:
Möglicherweise baut es jemand für dich.
Ich habe mir mal den Spaß gemacht und eine Sparsame Variante entworfen.
Braucht:
1 x 7400
1 x 7402
1 x 7405
1 x 7440
4 x 1K Ohm Widerstände
1 x 100 Ohm
1 x 360 Ohm
4 x 100nF Kondensatoren
1 x LED
Eine 40-Polige Steckerleiste sollte auch dabei sein.
Ich denke mit weniger Bauteilen geht es nicht, außer man benutzt einen GAL.
Die Schaltung sollte sich auch in einem STE verbauen lassen. Ich habe mich so nahe wie möglich an die Vorgaben vom STBook gehalten.
Gast120501:
Du hast aber noch die zwei 68-poiligen Sockel vergessen, denn ich vermute, dass der beste Platz unter der 68000er sein müsste, da sind die meisten benötigten Signale, Prozessor und Adressbus vollständig vorhanden. Hast du die Ausdecodierung der IO-Adresse genauso großzügig gemacht, wie Atari? Und wie sieht es mit dem Byteswap Little/Big-Endian aus, der für IDE auf einem 68000er-System meines Wissens notwendig ist? Und wäre es evtl. sinnvoll, die Adress- und Datenbusse vor dem IDE--Anschluss zu puffern, denn sonst würden ja direkt Prozessorsignale über ein langes Kabel zur Platte gesendet, ich weiß nicht, ob vor allem schon erweiterte STs diese (kapazitive) Buslast noch verkraften...?
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