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AtariX => MagicOnLinux

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AndreasKromke:

--- Zitat von: RealLarry am Fr 26.12.2025, 16:26:47 ---
--- Zitat von: AndreasKromke am Fr 26.12.2025, 13:02:39 ---[...] oder Singen zum Beispiel.
--- Ende Zitat ---

Da bin ich raus...das wollt Ihr sicherlich nicht hören ;)

--- Ende Zitat ---

... und Pizzicato ist zu lang. Bleibt die Elektronik.

Übrigens laufen jetzt Signum 3 und 4 perfekt, bevorzugt im 256-Farben-Modus. Da gab es noch ein Problem mit der Maus; das habe ich zufällig gefunden, als ich den Tastenklick oder -klack einbauen wollte bzw. Vorbereitungen für selbiges.

Thorsten Otto:
Apropos Maus: ich habe mir deine Änderungen dafür angeschaut. Prinzipiell lässt du dir relative statt absolute Koordinaten von SDL schicken. An den Atari werden aber in jedem Fall immer relative Koordinaten geschickt. Ich verstehe nicht so ganz, was das für Signum ändert?

AndreasKromke:

--- Zitat von: Thorsten Otto am Sa 27.12.2025, 10:53:40 ---Apropos Maus: ich habe mir deine Änderungen dafür angeschaut. Prinzipiell lässt du dir relative statt absolute Koordinaten von SDL schicken. An den Atari werden aber in jedem Fall immer relative Koordinaten geschickt. Ich verstehe nicht so ganz, was das für Signum ändert?

--- Ende Zitat ---
Das ist auch vertrackt. Der Knackpunkt ist, daß ich normalerweise -- im Unterschied zu Hatari und Aranym -- immer versuche, die Mauszeiger von Gastgeber und Gast zur Deckung zu bringen. Das ist nämlich genau das, was mir bei den anderen Emulatoren fürchterlich auf den Zeiger geht: Ich rühre wie bescheuert mit der Maus, und der Hatari-Atari-Zeiger klebt wie eine Fliege am Fenster, links oder oben. Nun fummelt aber Signum anscheinend an der Mauszeigerposition des Atari herum, und das mag der Emulator nicht und zieht die Maus immer wieder zurück. Deshalb das Gehüpfe. Im relativen Modus ist, einfach gesagt, egal, wo der Host-Mauszeiger steht, der Atari kriegt also stumpf die Mausbewegungen. Dann funktioniert auch die Maus-Emulation im Atari, über Alt-(Umschalt-)Cursor. Im absoluten Modus müßte man dann den Mauszeiger des Hosts auch mit verschieben, sonst hüpft der Zeiger des Atari nämlich bei nächster Gelegenheit wieder zurück.

Übrigens gehen jetzt das Klick und das Pling. Es war eine schwierige Geburt, weil ich kein einfaches Beispiel gefunden habe und nicht kapiert hatte, daß es drei SDLs gibt, wovon zwei Mixer sind. Vielleicht kann mal jemand ausprobieren, ob das Programm auf dem Apple noch baut. Ich habe Schwierigkeiten mit cmake gehabt, weil der SDL-Mixer nicht so eingebunden wird wie SDL selbst (wobei der alte Mixer 1.2 wiederum so eingebunden wird, aber mit SDL2 kollidiert). Damit man keinen alten Kernel verwendet, ist jetzt auch eine Abfrage drin, denn für die Signaltöne braucht man eine neue Version.

PS: Die Signaltöne sind direkt in das Programm eingebunden, damit es keine Probleme beim Finden der Ton-Dateien zur Laufzeit gibt. Irgendwie hat Linux kein Konzept für Dateien, die ein bestimmtes Programm benötigt. Bei macOS ist das elegant gelöst.

PS/2: Die Glocke zeigt ja häufig einen Fehler an, ist also hilfreich, aber vielleicht sollte der Tastenklick standardmäßig erstmal ausgeschaltet sein...

AndreasKromke:
Wer das Programm jetzt vor Jahresende noch installiert, kriegt kostenlos bunte Bildchen im Dateimanager (bei mir Nautilus) für alle Atari-Programmdateien. Zugreifen, ehe es zu spät ist!

Warum die Dateien "Other" sind, weiß ich nicht. Die Datei-Eigenschaften zeigen die richtige Bezeichnung. Es war auch wieder eine schwierige Geburt; selbst die offiziellen Beschreibungen des MIME-Konzepts sind dürftig, und Beispiele sind unvollständig und fehlerhaft.

(Wer sich wundert: Ich habe mein Ubuntu auf Englisch gestellt, weil ich mich sonst ständig über dumm-dämlich-häßlich-denglishe Übersetzungsfehler ärgere ("Wollen Sie die Upp-Dahtes dohnlohden?"). Life Hack: Auf English (UK) stellen, dann kriegt man ein zivilisiertes Datumformat und nicht das proprietäre US-Zeugs. Zusätzlich kann man noch Datum und Uhrzeit auf "deutsch" stellen, das ignorieren aber einige Programme.)

PS: Man kann jetzt Atari-Programme auf der Kommandozeile übergeben. Es sollte beides funktionieren, Atari-Pfad oder Host-Pfad.

PS/2: Das Logo wirkt vielleicht etwas zeitgeistig, das ist aber unbeabsichtigt; ich fand es einfach nur fröhlich in dieser düsteren Jahreszeit.

PS/3: Doppelklick auf ein Atari-Programm im Nautilus-Dateimanager startet eine neue Instanz des Emulators und darin sofort das entsprechende Atari-Programm.

PS/4: Wenn man eine ".st"-Datei oder andere "disk/volume images" als Parameter übergibt, auch z.B. im Dateimanager ("Öffnen mit..."), kann man sie als A: oder B: aktivieren, nach Rückfrage. Hatari installiert diesen Datentyp nicht ganz korrekt, man kann aber das Icon nachtragen.

AndreasKromke:
Alle Dateien fürs rootfs liegen jetzt direkt im Emulator-Repository, und es gibt entsprechend neue und sehr viel kürzere Installations-Anweisungen. Im wesentlichen muß man nur noch ein Skript ausführen.

Leider konnte ich das Prozedere noch nicht vollständig testen, weil ich dazu praktisch einen "frischen" Rechner brauche. Das werde ich noch nachholen. Außerdem reagiert das Skript je nach Anwesenheit von Hatari unterschiedlich.

PS: Ich habe auch einen Hinweis auf Thorstens rootfs-"Snapshots" ins README geschrieben.

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