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Fragen zum Mega STE

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Arthur:

--- Zitat von: vad4r am Do 31.01.2019, 15:23:42 ---Außerdem habe ich mir ein Gotek mit FastFile fertig gemacht und würde das am liebsten mit Bootselector als zweites Diskettenlaufwerk mit in den MSTE packen. Platz ist unter der HDD Abdeckung da und ich habe schon auf PC Gehäuse umgebaute MSTE mit 2 Floppys gesehen - aber wie schließe ich das 2. LW an?

--- Ende Zitat ---

Der Shugart-Bus ist ein Bus-System. An dem zugehörigem Kabel kannst du entweder einen weiteren Anschluss quetschen oder du wechselst das Kabel mit dem einen Anschluss gegen eins mit zwei Anschlüssen aus. Das Kabel hat sogenannt Drive Selekt Leitungen (mit den Signalen DS0 und DS1) die dafür sorgen das nur ein Laufwerk am Bus sich angesprochen fühlt. Die Signale kommen vom Soundchip! Der ST kann auch mit HD-Laufwerken (Aufrüstkit (GAL und Ajax) von Atari notwendig) arbeiten was dann eine höhere Kapazität und eine doppelte Datenübertragungsrate bietet.

czietz:
Der verbaute ACSI-SCSI-Adapter ist vermutlich auf 1 GiB beschränkt, egal ob Du eine Festplatte oder eine SCSI2SD dort anschließt. Die Gigafile mit passendem Treiber (ICD oder HDDRIVER) hat diese Größenbeschränkung nicht. Eine Ultrasatan auch nicht. (Hinweis: Beim internen Einbau der Ultrasatan wird der externe ACSI-Anschluss des MegaSTE deaktiviert.)

Ich habe selbst eine Gigafile im MegaSTE. Ich musste etwas probieren, um eine SD-Karte zu finden, die darin problemlos läuft, seitdem funktioniert aber alles.

Gast120501:
Der Hostadapter ist von 1992, ich denke nicht, dass der noch auf 1 GB begrenzt ist, sondern wie alle modernere Adapter auch auf 2 GB pro SCSI-Adresse . SCSI2SD nehmen und ausprobieren. Außerdem ist dieser Hostadapter sicher nicht auf 1 SCSI ID begrenzt wie der originale im M-STE. Das heißt, SCSI2SD kann auch auf bis zu 4 logische SCSI-Laufwerke partitioniert werden, dann hat man im MegaSTE auf einer SD-Karte vier logische Platten, das heißt 4x1 GB oder 4x2 GB 4  als separate Platten im direkten Zugriff. Das Aufteilen einer SD-Karte in bis zu 4 SCSI-IDs kann die Gigafile nicht, das kann nur der SCSI2SD, und mit diesem Hostadapter kann man die 4 SCSI-Adressen dann auch als eigenständige Platten ansprechen, die dann wiederum in logische FAT-Partitionen unterteilt werden müssen, jede bis zu 510 GB groß (eigentlich 512, aber ich empfehle, da immer etwas drunter zu bleiben). (Oder man installiert BigDOS und spricht damit direkt 1 GB Partitionen an (außer c:, die muss kleiner als 512 MB bleiben!). Für mich wäre die Auswahl klar.

vad4r:
Habe mich mal ein bisschen belesen:
http://www.codesrc.com/mediawiki/index.php/SCSI2SD_V5_Compatibility

Und dort steht, das die SCSI2SD V5 beim MegaSTE eine 1GB Limitierung hat:

--- Zitat ---Atari MEGA STE

    needs J3 TERMPWR jumper
    1GB limit (--blocks=2048000). The OS will fail to read the boot sector if the disk is >= 1G
--- Ende Zitat ---

Mit dem Partitionieren der SD Karte in 4 Partitionen gaukelt man also dem Adapter vor, das 4 Festplatten vorhanden sind, die er jeweils mit 1GB verwalten kann?

Neueralteruser:

--- Zitat von: vad4r am Do 31.01.2019, 20:00:21 ---Habe mich mal ein bisschen belesen:
http://www.codesrc.com/mediawiki/index.php/SCSI2SD_V5_Compatibility

Und dort steht, das die SCSI2SD V5 beim MegaSTE eine 1GB Limitierung hat:

--- Zitat ---Atari MEGA STE

    needs J3 TERMPWR jumper
    1GB limit (--blocks=2048000). The OS will fail to read the boot sector if the disk is >= 1G
--- Ende Zitat ---

Mit dem Partitionieren der SD Karte in 4 Partitionen gaukelt man also dem Adapter vor, das 4 Festplatten vorhanden sind, die er jeweils mit 1GB verwalten kann?
--- Ende Zitat ---
Nein - ich denke da eher, die 1GB Maximalkapazität bezieht sich auf das Serien-interface, daß leider auf 1GB beschränkt war!

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