Autor Thema: Lightning VME - USB für den MegaSTE und TT  (Gelesen 9052 mal)

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Offline Arthur

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Re: Lightning VME - USB für den MegaSTE und TT
« Antwort #440 am: So 12.08.2018, 17:58:21 »
Das könnte der Grund sein! Danke für den Link, da werde ich mal messen müssen. Vom Namen des Produkts und vom Preis her, kann man da bei den Hubs anscheinend nicht vor diesen Fehler geschützt sein.

USB-Hubs sind das Grab. Ich habe die Dinger bei meinen Kunden jahrelang verboten, nach sehr schmerzhaften Erfahrungen. Trouble-Doubler. Und wenn man in der Anfangsphase mal glaubte einen guten gefunden zu haben, als man dachte „hey, irgendeiner wird’s doch können“, den dann ab da kaufte, dann wurden vom Hersteller still und heimlich die Innereien getauscht und er war auch mieser Elektronikschrott. Keine USB-Hubs …

(Und zumindest für mich bitte jetzt keine Geschichten wie „aber der hier bei mir is super“, BTDT)

Das die Hardware-Innereien heimlich getauscht wird sollte vom Gesetzgeber verboten werden. Zumindest sollte es auf den Produkten einen "deutlichen Hinweis" geben was aber selbst bei genauem hinsehen oft nicht erkennbar ist.

Offline 1ST1

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Re: Lightning VME - USB für den MegaSTE und TT
« Antwort #441 am: So 12.08.2018, 21:31:38 »
Da bei einem USB-Hub im Handbuch nicht steht, was genau drin ist, der Schaltplan auch nicht, ist der innere Aufbau nicht Gegenstand des Kaufvertrags. Die äußeren Eckdaten müssen stimmen, das ist alles. Ok, Spannung von extern vom aktiven Hub in den PC hinein ist ein Mangel, aber erstens wer von den Normalusern durchschaut das schon, und warum sind Mainboards nicht entsprechen abgesichert, z.B. durch eine 500 mA oder 1 A Polyfuse?

Ist das in der Lighning wenigstes eine selbstheilende Polyfuse?
Nach 2 Wochen Zwangspause darf ich wieder schreiben. Mal sehen wie viel ich noch will.

Offline czietz

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Re: Lightning VME - USB für den MegaSTE und TT
« Antwort #442 am: So 12.08.2018, 21:52:26 »
Ist das in der Lighning wenigstes eine selbstheilende Polyfuse?

Natürlich ist sie das. Ihre Funktion ist aber nicht primär, gegen fehlerhaft rückspeisende Hubs abzusichern, sondern in die andere Richtung bei Stromentnahme aus dem USB-Port zu schützen, selbst wenn der Nutzer im Lightning-VME-Treiber die zweite, unabhängige Überstromabsicherung deaktiviert hat.

Wir können von der Verwendung solcher fehlerhaften Hubs nur dringend abraten.

Offline 1ST1

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Re: Lightning VME - USB für den MegaSTE und TT
« Antwort #443 am: So 12.08.2018, 22:37:00 »
Natürlich. Aber die Polyfuse müsste ja auf den Fehlstrom auch reagieren und Dicht machen. Und sobald kein Strom mehr da ist, repariert sie sich ja wieder, bis zum nächsten Mal.
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Offline Arthur

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Re: Lightning VME - USB für den MegaSTE und TT
« Antwort #444 am: So 12.08.2018, 23:50:19 »
Da bei einem USB-Hub im Handbuch nicht steht, was genau drin ist, der Schaltplan auch nicht, ist der innere Aufbau nicht Gegenstand des Kaufvertrags.

@1ST1, gerade deshalb würde ich eine entsprechende Gesetzesänderung gut finden oder was meinst du dazu?

Offline 1ST1

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Re: Lightning VME - USB für den MegaSTE und TT
« Antwort #445 am: Mo 13.08.2018, 00:19:54 »
Ja, dann müsste aber jeder Hersteller für jeden elektronischen Popel den Schaltplan mitliefern müssen. Da wird sich kaum einer drauf einlassen. Das ist eher aussichtslos und für die meisten Verbraucher nur überflüssiger Papiermüll.
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Offline Arthur

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Re: Lightning VME - USB für den MegaSTE und TT
« Antwort #446 am: Mo 13.08.2018, 00:48:55 »
Bei einem USB-Netzwerk Adapter würde mir z.B. reichen welcher Netzwerkchip verbaut ist. Sicher findet man Argumente es nicht zu deklarieren doch aus Verbrauchersicht finde ich es oft nachteilig.

Offline 1ST1

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Re: Lightning VME - USB für den MegaSTE und TT
« Antwort #447 am: Mo 13.08.2018, 07:40:57 »
Bei einer Netzwerkkarte oder einer USB-Karte, Grafikkarte oder so ist das auch wichtig, weil man wissen muss, welchen Treiber man installieren muss. Da ist der Controller-Chip ja auch eine Aussage über die Leistungsfähigkeit der Karte. Bei USB-Hubs oder Sticks ist das aber nicht wichtig, weil die alle mit einem generischen Treiber laufen sollen, da reicht es, USB 2.0 oder USB 3.0 zu schreiben um eine Aussage über die Leistung zu machen. Ob der Chip von NEC, VIA oder sonst woher stammt, ist da nicht wichtig. . Und selbst wenn das angegeben wäre, würde nicht dabei stehen, dass ein Hub Strom auch rückwärts in den Rechner rein schickt.
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