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Bad DMA beim STE - aus Lynxmans Bastelthread
czietz:
Es ist übrigens unglücklich, von dem IMP-DMA zu sprechen, wenn Ihr den Chip C100110-001 meint. Auch der "gute" 001-DMA im STE (aka C398789-001) ist nämlich von IMP.
Zusammengefasst gibt es also folgende DMA-ICs in der ST(E)-Serie:
* C025913-20 DMA in den allerersten STs. Habe ich noch nie gesehen. Hersteller evtl. Universal Semiconductor.
* C025913-38 DMA in den neueren STs. Im STE als "böse" verschrien, auch wenn Exxos' Tests darauf hindeuten, dass vielleicht nicht der DMA Schuld ist. Hersteller Ricoh
* C100110-001 DMA z.B. in manchen MegaSTs. Der mit der Diode. Der, den Ihr als "IMP-DMA" bezeichnet. Hersteller IMP.
* C398739-001 DMA in STEs. In DIP und PLCC gefertigt. Von vielen als der "gute" DMA angesehen, auch wenn Exxos' Tests darauf hindeuten, dass vielleicht nicht der DMA Schuld ist. Hersteller ebenfalls IMP.
goetz @ 3rz:
--- Zitat von: czietz am Fr 07.07.2017, 22:24:28 ---Ich habe ja einen STE mit dem "bösen" Ricoh/38 DMA. Ein kurzer Test vor einiger Zeit mit der HD am AdSCSI plus zeigte keine Fehler. Entweder ich habe also Glück oder das Problem tritt -- wie schon anderswo gelesen -- doch stärker mit modernen ACSI-Geräten auf.
--- Ende Zitat ---
Weil ja eine der möglichen Lösungen 68HC000 umfaßt: günstige Quellen für welche mit 8 MHz habe ich ja gefunden (PLCC), kennt jemand auch günstige PLCC-HC-Varianten mit 16 oder auch mehr MHz für die MegaSTEs?
Grüße
Götz
czietz:
Definiere günstig. http://www.kessler-electronic.de/Halbleiter/integrierte_Schaltkreise/Prozessoren/68000/68HC000FN16_i238_13563_0.htm
Gast120501:
Hab die Untersuchungen vom Exxos jetzt zum dritten Mal gelesen, und mir ist nochmal ein Gedanke gekommen. Kann es sein, dass der 68H000 einen geringeren Stromverbrauch hat als die von Atari einst verbauten MC/ST68000? Hat mal jemand versucht, ein sich derartig verhaltendes STE-Board zu recappen und nicht nur das Netzeil, wie es exxos als Lösungsansatz erwähnt hat? Vielleicht gibts ja dadurch bedingt Probleme bei der Spannungsverorgung des DMA-Controllers oder anderer am DMA-Betrieb beteiligter bzw, am systembus hängenden Chips (gstmcu, RAM, CPU, Blitter, ...). Evtl. auch mal größere Pufferkondensatoren? Oder wenns ganz auf hart kommt, mal zusätzlich vom Netzteilanschluss 5V- und Masse.strippen zu neuralgischen Chips rüberlegen... Ich habe exxos die Idee auch mal gemailt.
Ich kanns bei mir nicht testen, mein deutscher 1040STE und mein englisch eingedeutschter 520STE (beide mit 4 MB, der erste außerdem mit TOS 2.06) zeigen das Verhalten nicht, es ist jeweils der -001 DMA Chip drin und egal ob ne Megafile/SH oder die olle Satandisk oder das Cosmosex dran hängt. Eine Ultrasatan habe ich nicht.
Lynxman:
Das Problem ist schon ganz zu Anfang des STE aufgetreten, das hat nichts mit neueren Speicherlösungen oder den Kondis zu tun.
Es kann sein das die Kondis das Problem verstärken oder bei manchen Geräten auslösen, das erklärt aber nich was 1989 los war, da waren die Kondis nämlich noch OK und die neuen Speicherlösungen noch 10-15 Jahre entfernt.
Natürlich verbraucht der HC weniger Strom als der 68000.
Ich überlege mir wie ich die Diskusion am besten aus dem Thread in einen eigenen evakuiere...
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