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Megafile30 an Mega ST4
Burkhard Mankel:
Sorry, ich hatte den Bereich, in dem @texmurphy901 erwähnt, daß er von Floppy bootet, überlesen (nein - @1ST1 - fang jetzt nicht schon wieder an: "Das ist von Dir bekannt"; bei Dir läuft es genauso und mit beharrlicher Regelmäßigkeit !!!
keine Debatte bitte !!!!!!!!!!!!!!!!!!! )
Aber auch wenn ich die Festplatte von Disk boote, habe ich meines Wissens keine Erfolgsmeldung zu erwarten, abgesehen von den Informationen, die ein Treiber sich durch von Platte erlesenen Infos sucht und die dann auf Bildschirm ausgibt! Und diese Daten können bzw die Datei, in die sie für das Bootprogramm verständlich geschrieben wurden, kann genauso in einem nicht mehr lesbaren Bereich der Platte erzeugt sein!
Aber was soll das ganze Spekulieren - soll @texmurphy901 doch an seinem System erst einmal testen, ob es einzig an der Platte liegt oder er generell Schwierigkeiten beim auslesen einer Diskette hat!
Dazu bitte die Megafile ausgeschaltet lassen und den Computer ganz ohne eingelegte Disk starten. Nach dem Startvorgang, der jetzt etwas länger dauert, die Disk einlegen und das Laufwerkicon öffnen! Wenn das alles dann korrekt abläuft, sollte hier doch alles OK sein!
Nervengift:
--- Zitat ---Aber auch wenn ich die Festplatte von Disk boote, habe ich meines Wissens keine Erfolgsmeldung zu erwarten, abgesehen von den Informationen, die ein Treiber sich durch von Platte erlesenen Infos sucht und die dann auf Bildschirm ausgibt! Und diese Daten können bzw die Datei, in die sie für das Bootprogramm verständlich geschrieben wurden, kann genauso in einem nicht mehr lesbaren Bereich der Platte erzeugt sein!
--- Ende Zitat ---
Bevor es jetzt hier total durcheinander geht:
1. @texmurphy901 hat eine Megafile 30 an seinem Atari angeschlossen.
2. Die Platte wird ohne Bootdiskette nicht erkannt und es kann infolgedessen von der Platte nicht gebootet werden?
3. Mit Bootdiskette wird die Platte erkannt und es treten die beschriebenen Fehler auf?
@Burkhard Mankel: Wenn kein Treiber auf der Platte installiert ist, dann weiß ich nicht ob beim Booten viele Daten von der Platte gelesen werden oder ob überhaupt welchen gelesen werden. Ist ein Festplattentreiber auf der Platte installiert, dann sollte derjenige im Bootsektor der Platte abgelegt sein. Wenn der Bootsektor natürlich schon nicht mehr lesbar ist, dann ist das mit dem Booten von der Platte Essig. Allerdings wurde von @czietz geäußert, dass es etwas mit dem DMA zu tun haben könnte, was ich auch auch denke. Wenn das nämlich der Fall ist, kommt eben sehr wahrscheinlich der beschriebene Murgs bei raus, wenn der Atari auf die Platte zugreifen will.
--- Zitat ---Dazu bitte die Megafile ausgeschaltet lassen und den Computer ganz ohne eingelegte Disk starten. Nach dem Startvorgang, der jetzt etwas länger dauert, die Disk einlegen und das Laufwerkicon öffnen! Wenn das alles dann korrekt abläuft, sollte hier doch alles OK sein!
--- Ende Zitat ---
Wie meinst Du das jetzt genau? Einfach warten bis der Computer hochgefahren ist ohne eine Diskette vor dem Booten einzulegen? Also den Computer ohne Diskette booten? Kann man machen. Aber bei meinem TOS 1.(0)2 bekomme ich dann einen GEM-Desktop ohne Laufwerkssymbole, wenn ich mich recht entsinne. Ich weiß auch nicht ob man die sich so einfach holen kann? Das ist sehr lange her, dass ich sowas mal gemacht habe.
Läuft der Mega ST denn ganz normal, wenn man eine Disktte nutzt? Lassen sich von Diskette ganz normal Programme starten? Dateien öffnen und speichern?
Wenn man noch eine andere Megafile oder SH205 hat, von der man weiß, dass sie in Ordnung sind, würde ich diese auch nochmal mit dem Mega ST ausprobieren. Aber das wurde auch alles schon vorgeschlagen, meine ich.
Gast120501:
Vor allem sollte man, wenn man ein DMA-Gerät nicht nutzen möchte/kann, dieses nicht einfach ausgeschaltet bleiben. Wie meinem obigem Posting zu entnehmen ist, hängt das DMA-Gerät parallel zum Floppycontroller, die teilen sich viele Signale. Wenn man das DMA-Gerät nun ausgeschaltet ist, zieht dessen Elektronik den DMA-Port in einen undefinierten Zustand, die Signale werden im Extemfall auf Masseniveau runtergezogen. Das hat als Konsequenz, dass auch der Floppycontroller nicht mehr angesprochen werden kann, der ST kann nicht mehr von Diskette lesen. Also, nicht nur abschlaten, sondern auch abstöpseln!
Gast160608:
^^-- Ich habe früher des öfteren mit angehängter, aber ausgeschalteter Platte meinen MST4 gebootet, dann bei Bedarf die Platte eingeschaltet und den Treiber von Diskette gestartet. Ich habe sogar, weil mich das Geräusch nervte, zwischendurch die Platte wieder ausgeschaltet (dabei mußte man aber peinlichst achtgeben, daß die alten ´Schuhkartons´ vorher ´geparkt´ wurden!) und bei erneutem Bedarf wieder eingeschaltet. Dito später auch mit meiner MegaFile.
Probleme mit der Floppy oder sonstwas gab es dabei nicht.
Nervengift:
--- Zitat ---Ich habe sogar, weil mich das Geräusch nervte, zwischendurch die Platte wieder ausgeschaltet (dabei mußte man aber peinlichst achtgeben, daß die alten ´Schuhkartons´ vorher ´geparkt´ wurden!) und bei erneutem Bedarf wieder eingeschaltet.
--- Ende Zitat ---
Das mit dem Parken betrifft nicht alle Megafiles. Die Megafile 20 und die SH205 haben noch eine Platte verbaut, die über kein Autopark verfügen. Bei den Megafiles 30 bin ich mir nicht sicher. Bei den Megafiles 60 müssten alle Platten bereits über eine Autoparkfunktion verfügen. Ob eine MFM-Platte geparkt wird beim Ausschalten oder nicht, hört man meistens auch. Im Zweifelsfalle sollte man natürlich immer parken. Ich muss mal gucken, ich meine, ich habe Zuhause eine Liste welche Platten Atari in seinen Pizzaschachteln verbaut hatte und welche Modelle über Autopark verfügten und welche nicht. Vielleicht kann die Liste auch bei der Fehlersuche helfen, wenn's an die Hardware geht, dann gucke ich mal nach, falls das gewünscht wird.
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