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Fastram mit PAK68/2 ...
joejoe:
Wie schon in Post #90 beschrieben, ist Grundvoraussetzung für Deine weiteren Experimente, das der Zugriff zum ST-Adressbereich vom FAstRAM-Bereich getrennt wird.
Hast Du das dann auch in den nachfolgenden Tests bereits so berücksichtigt ?
Falls nicht:
Die Trennung zum ST-Adressberecih erfolgt bei minimaler Dekodierung (also bis maximal 16MB FastRAM) allein durch A24, also muss auch A24 wie in Antwort #90 beschrieben an GAL U6 angelegt werden. Das Jedec-File für diese gepatchte U6-Variante hängt an Antwort #90.
Ohne diese Änderung kann das alles gar nicht gehen. Das war mir im alten Tread nicht mehr richtig in Erinnerung, daher ist dort U6 nicht mit enthalten gewesen.
A24 wird also anstelle des Jumpers angeschlossen.
Das geht auch ganz elegant mit einem Stück einreihiger Pfostenfeldbuchsenleiste.
Soll die "alte Funktion" (also ohne A24 Auswertung) laufen, wird stattdessen der Jumper gesteckt.
Für das GAL sieht das dann aus, als wäre A24 immer low = ST-Adressbereich.
Schritt eins wäre also U6 brennen und ersetzen und den Jumper (welcher steht im PDS-File) stecken.
U12 ist Deine Variante, die TOS-ROMs stecken auf der PAK.
Dann sollte der ST mit der PAK/2 ganz normal laufen.
Für Fastram kann dann Fastram.jed als huckepack GAL auf U12 kommen.
Sofern die ROMs auf der PAK gesteckt sind muss aber auch das untere U12 GAL mit A24 und passendem Inhalt versorgt werden.
Am einfachsten wäre es daher, auf der PAK zunächst auf ROM zu verzichten.
Also wie von Dir schon angefangen auch ganz ohne U12.
Was dafür (aktuell) genau nötig / möglich ist, übersteigt im Moment meine Kenntnisse.
Z.B. ein TOS 2.06 auf einer TOS-Card sollte den ST mit der PAK/2 dann aber laufen lassen.
TOS 2.06 erkennt zwar von sich aus kein FastRAM, behindert es aber auch nicht ;)
Ob es wg. des 68020 gepatcht werden muß, weiß ich nicht mehr.
Wenn der ST mit PAK/2, TOS 2.06 "unten" im ST-Bereich und leeren ROM-Sockeln auf der PAK/2 und ohne U12 läuft, könnte im zweiten Schritt mit meiner Fastram-Variante ohne Umverdrahtungen ausser A2, also der "Fastram.jed" in U12, der Templemon Test rudimentär funktionieren.
Auch ohne Deine TT-RAM-Karte, da das fastram GAL U12 ja die DSACKs liefert.
Es kommt also kein Bus-Error (die Daten sind dann natürlich Müll, ohne FastRAM) .
Mit Deiner TT-FastRAM-Karte und den DSACKS aus dem GAL könnte dann der Zugriff auf den (im GAL ausdekodierten) FastRAM-Bereich funktionieren, sofern das Timing zufällig zum STERM-Timing passt. Wenn nicht, geht es dann da weiter.
Weiter viel Erfolg!
joejoe:
JP2 = off entspricht A24 (aus Sicht des GALS) = dauerhaft high, da sind Pullups am GAL!
Klar das da nichts geht.
Mit JP2 => gesteckt = A24 dauerhaft low asu Sicht des GALs sollte weiterführen.
Lukas Frank:
Ich hatte U6 mit A24 ja schon drin. Ich löte mal den 4,7k Pullup raus und schaue mir das nächste Woche noch mal an wenn ich ein paar Stunden am Stück Zeit finde ...
joejoe:
Für einen Test, ob das mit dem U6-GAL funktioniert, ist der PullUP völlig irrelevant.
Im Zustand JP2 = gesteckt wird der PullUP ja gegen GND kurzgeschloßen.
Also ist aus Sicht des GALs A24 = low, und die alte Funktionalität ist gegeben, wenn nicht ist da etwas faul.
Ich bezweifele auch, ob der Pullup (dann auch an A24) im zukünftigen Betrieb schaden würde.
Bei meiner SRAM-Lösung hängt da nicht weiter viel dran, ob die TT-FastRAM-Karte eigene PullUPs am 32-Bit Adressbus hat, welche dann in Kombi mit dem PullUp auf der PAK parallel zu niederohmig sein könnten, weiß ich nicht.
Ein Test wie oben beschireben muss erstmal funktiuonieren. Ich hatte an der PAK-Platine nie etwas geändert. sondern ggf. modifizierte Zwischensockel eingesetzt.
Lukas Frank:
Die Atari und auch andere Fastramkarten haben keinerlei Pullups an den Daten oder Adressleitungen.
Die Adressleitungen A1 bis A23 haben ja auf den Atari Mainboard Pullups (4,7 oder 10k, weiss ich jetzt nicht genau!) und A0 auf der PAK, A24 bis A32 haben nichts ...
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