Hardware > Hardware (Classic 16-/32-Bit)
VGA Interface FPGA
tuxie:
--- Zitat von: Lukas Frank am Fr 05.08.2016, 08:27:22 ---Ich halte das ganze auch für Illusorisch ...
Es gibt ja auch genug Lösungen z.B. mit den ET4000 Geschichten. Vielleicht weitet je jemand mal die vorhandenen Treiber auf andere Karten aus. Die Treiber die ich kenne auf dem ST spiegeln alle im Ram so das der nutzbare Grafikkartenspeicher eh begrenzt ist. Oder es braucht eine ganz andere Art von Treiber und das schreibt niemand ...
--- Ende Zitat ---
Die Grafikkarten werden immer rarer und Teurer und performant ist auch was anderes. Warum zum Teufel geht das bei den Amiga Jungs `? Und nicht bei uns ?
Börr:
--- Zitat von: tuxie am Fr 05.08.2016, 18:24:16 ---
--- Zitat von: Lukas Frank am Fr 05.08.2016, 08:27:22 ---Ich halte das ganze auch für Illusorisch ...
Es gibt ja auch genug Lösungen z.B. mit den ET4000 Geschichten. Vielleicht weitet je jemand mal die vorhandenen Treiber auf andere Karten aus. Die Treiber die ich kenne auf dem ST spiegeln alle im Ram so das der nutzbare Grafikkartenspeicher eh begrenzt ist. Oder es braucht eine ganz andere Art von Treiber und das schreibt niemand ...
--- Ende Zitat ---
Die Grafikkarten werden immer rarer und Teurer und performant ist auch was anderes. Warum zum Teufel geht das bei den Amiga Jungs `? Und nicht bei uns ?
--- Ende Zitat ---
Galube bei dem Amiga Grafik Ding steht da einer mit einer Firma dahinter. Der Amiga Markt ist scheinbar größer.
Gast120501:
Nein, da steckt keine Firma dahinter, sondern die Hardware und der Treiber wurde privat entwickelt.
Was quasi kommerziell auf der Amiga-Seite ist, ist das Picasso96-Framework, welches bei Amiga-OS notwendig ist, um Grafikkartentreiber einbinden zu können. Bei AmigaOS kann man nicht einfach etwas dem VDI entsprechendes austauschen, da die Grafikbibliotheken zu eng dem Fenstersystem verzahnt ist das Picasso-Zeugs macht das erst modular, in dem die Fensterroutinen usw. durch was neues ersetzt wird, was sich genauso anfühlt wie die Bestandteile im Amiga-OS. Und da liegt der Hund bei den Amiga-Leuten begraben, derzeit gibts niemanden der die Picasso96 Software verkauft, es gibt mehrere wahrscheinlich illegale Downloadlinks und kopieren darf man es auch nicht einfach, jedenfalls wenn es nach dem Willen einiger Personen geht. Einem der ursprünglichen Entwickler der Picasso-Software ist es quasi egal und er freut sich sogar, wenn jemand Picasso-Treiber für neue Grafikkarten schreiben würde, andererseits glauben andere Leute quasi diese Software zu besitzen oder wollen sie kommerziell wiederbeleben (iComp.) und sehen bevorstehende Investitionen (und Gewinne!) in der Richtung durch diese Grafikkarte in Gefahr.
Wenn wirklich ernsthaftes Interesse an der Grafikhardware besteht, wäre mein Vorschlag:
1. Amiga-500/1000/2000-Doku besorgen, Zorro-Bus mit 68000-Bus im ST vergleichen. Dabei könnten auch Schaltpläne für Erweiterungen des Amiga-500-Expansion-Bus helfen, die einen oder mehrere Zorro-Bus-Steckplätze anbieten. Damit müsste zu verstehen sein, was zwischen 68000-Bus und Zorro anders ist, viel ist das sicher nicht.
2. Kontakt mit dem Entwickler der Zorro-Karte und des FPGA-Chips aufnehmen und mit ihm besprechen was ihr vor habt. Seine Unterlagen genau angucken.
3. Eine Adapterplatine für den 68000er Bus im ST / Mega ST Systembus erstellen, welche den Grafikchip und das Videoram ins System einbindet, möglichst so, dass noch Alt-RAM eingeblendet werden kann. Vielleicht kann man sogar eine TOS-Umschaltplatine, Alt-RAM, IDE und ggf. Ethernet mit auf die Karte drauf nehmen, und das so dass man es mit einer PAK stapeln kann.
4. Einige Prototypen-Karten bauen, und eine davon, vielleicht mit einem Mega-ST an @st-Oldie geben, dann hat er etwas davon, dass er den VDI-Treiber entwickelt.
5. Im nächsten Schritt könnte man auch über eine VME-Karte nachdenken.
Vorteil: Man wäre nicht mehr von der Verfügbarkeit alter ISA-Grafikkarten abhängig.
Lukas Frank:
Natürlich beinhaltet der Amiga Zorro Bus die Signale der 68000 CPU aber das ist auch schon alles. Mein du nicht das die Amiga Karte den Zorro Bus auch benutzt incl. Protokoll in Soft und Hardware allso nicht nur einfach die Signale einer 68000 CPU so wie es fast alle Atari Grafikkarten machen ausser der Karten von Matrix.
Dann baue mal einen Zorro Bus in den Atari ...
Hier die Karte um die es hier wohl geht -> http://shop.mntmn.com/product/preorder-mnt-va2000-amiga-2000-3000-graphics-card-zorro-ii-iii
Da ist etwas zum Mega ST Bus aber damit schliesst man alle anderen ST Modelle aus ...
-> http://dev-docs.atariforge.org/files/MegaST_Exp_Bus_10-2-1987.pdf
Ich halte das für Träumerei ...
Die ET4000 Karten bekommt man für 45,- Euro von Händlern gebraucht und für etwas über 100,- Euro aus den USA sogar noch in Neu. Auch W32 Karten mit 2MB. Als Framebuffer geht es halt nicht schneller auf dem Atari, mehr gibt der Bus nicht her, denke ich. Die Grafikleistung ist aber unter 256 Farben genau so schnell wie das Systemvideo System und das ist doch schonmal was ...
neogain:
--- Zitat von: tuxie am Fr 05.08.2016, 18:24:16 ---
Die Grafikkarten werden immer rarer und Teurer und performant ist auch was anderes. Warum zum Teufel geht das bei den Amiga Jungs `? Und nicht bei uns ?
--- Ende Zitat ---
Vielleicht deswegen:
* RTG compatible driver (Requires 68020 or better CPU)
* Uses 4MB of Zorro address space
Na gut, die CPU kann man aufrüsten, aber wassen mit dem 4MB Zorro Address Space? wie soll man den Bildschirmarbeitsspeicher im ST auf 4MB bringen können?
BTW: Dat Dingen iss Open Source...
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