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VGA Interface FPGA
Gast120501:
Ich glaube, einen ET4000 in FPGA nachzuabuen wird deutlich schwieriger, als das Businterface des Amiga-FPGA-Chips auf den ST umzustellen. Außerdem ist der Mega-ST-Bus identisch mit dem 68000er Bus, man schließt da also nichts aus, und Zorro ist nahe am 68000-Bus. Schaut euch doch die Sourcen. Schaltpläne usw. erstmal an.
Ab Seite 17 gehts los:
https://archive.org/details/Commodore_Amiga_A500_A2000_Technical_Reference_Manual_1987_Commodore
http://classiccomputers.info/down/Commodore/Amiga/Amiga_A500_A2000_Technical_Reference%20Manual_1987.pdf
mfro:
--- Zitat von: 1ST1 am So 07.08.2016, 10:54:07 ---... Schaut euch doch die Sourcen. Schaltpläne usw. erstmal an...
--- Ende Zitat ---
Ich hab' mir den Code auf Github angesehen. Verilog ist zwar nicht so mein Ding, aber ich denke, ich habe schon so ungefähr verstanden, was da passiert. Das ist ein (hier "geklautes") SDRAM Interface, das den VGA-Port eines (ich meine nicht mehr) käuflichen FPGA-Evaluationsboards bedient. Mit seinen restlichen I/O-Ports hängt das Board am Zorro-Bus.
Die wesentliche Leistung liegt m.E. bei der Adapterplatine zum Bus (3.3V <-> 5V Anpassung) und dem Businterface im FPGA.
Die eigentliche Grafikmaschine ist im Firebee-Code meiner Meinung nach wesentlich ausgereifter und beherrscht vor allem die Atari Interleaved-Bitplanes Spezialität, so daß man - wenn man's geschickt anstellt - wahrscheinlich große Teile der ROM-Routinen weiterverwenden könnte.
Wenn ich so was machen müsste (wollte), würde ich mich wohl eher dort bedienen. Liegt vielleicht auch daran, daß ich den Code wesentlich besser kenne...
guest522:
Warum redet Ihr davon dass man die ET4000 nachbauen müsste?
Die ET4000 wird lediglich im Framebuffer Modus verwendet. Was man also braucht ist eine Emulation dieser Eigenschaft, die vorzugsweise mittels der Adressen und Kommandos einer VGA Karte und der ET4000 Erweiterungen ansprechbar ist. Das auch nur deshalb, weil dann die vorhandenen Treiber (Nova, NVDI, ...) weiter funktionieren würden.
Dann hätte man erst mal einen Ersatz für die ISA Karten, am besten mit zeitgemäßem digitalem Output, der auch noch ins Originalgehäuse passen würde.
Alles andere (Netzwerkfunktion, Blitterfunktionen, mehr Speicher, ...) ist vorstellbar, aber eher "Schmuck am Nachthemd". ;)
tuxie:
Es gibt ja auch Entwicklungen die bereits im Einsatz sind, man müsste nur abklopfen in wie weit man diese Vorhandene Entwicklung weiter verwenden kann.
Ich denke da an Wolfang Försters Videl Core für den ST
Oder den Core des SuperVidels für den TT ?
Wie hier schon mehrfach geschrieben wurde muß man das Rad nicht neu erfinden. Ich spare mir gerade das Geld für ein Development Board zusammen da ich gern mit den FPGA´s die existieren Spielen möchte und schauen was man eventuell Realisieren kann.
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