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Gelöst: TT030 bootet nicht von neuer SCSI-Platte

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STarship:
Hallo,


--- Zitat von: 1ST1 am Sa 16.07.2016, 16:56:22 ---Ich kenne dieses Problem und du wirst mit DIESER Platte keine Chance haben. <snip> Du kannst sie aber als nicht bootfähige Zweitplatte verwenden.

--- Ende Zitat ---

Somit scheinen sich meinen Befürchtungen zu bewahrheiten... Pech muß man haben. Nun gut, dann muß es erstmal mit der kleinen Platte gehen und ich versuche, ein externes SCSI-Gehäuse aufzutreiben. Vielleicht gleich einen kleinen 4-Bay Tower. Dann kann ich die Platte immer noch als Datengrab verwenden.



--- Zitat von: 1ST1 am Sa 16.07.2016, 16:56:22 ---Die Größe der Platte spielt beim TT übrigens kaum eine Rolle, ich habe in meinen beiden TTs leise 15K 73 GB SCA-SCSI-Platten von Seagate drin, die booten einwandfrei. 1x 512 MB Partition für C: zum Booten, dann 15 Partitionen mit 1 GB die erst nach dem Start von Bigdos aus dem Autoordner lesbar sind, und der Rest LNX und F32 für MiNT und irgendwann mal Debian (wenn endlich die Magnum TT da ist). Ich hatte auch inzwischen mal eine 146 GB SCA-Platte dran, die ging auch, die war mir aber zu laut.

--- Ende Zitat ---

Diesbezüglich habe ich auch mit Interesse den Thread um SCSI-Platten im Mega STE und TT verfolgt. Um ehrlich zu sein habe ich Schwierigkeiten zu glauben, daß eine mehr oder minder betagte 10k rpm Festplatte eine wohnzimmertaugliche Geräuschkulisse aufbaut. Die oben erwähnte Fireball ST dreht mit 5400 rpm, die ist gerde noch leise genug, aber dennoch hörbar. Ich bin durch meinen Tinnitus recht empfindlich geworden, was hochfrequente Geräusche angeht.

Andererseits kostet die von Dir benannte Seagate nicht die Welt, so daß ich es wohl einfach mal auf einen Test ankommen lasse. Die Möglichkeiten einer entkoppelten Montage der Festplatte im TT müßte ich mal ausloten, da kann man sicher was machen. Was mir ein wenig Sorgen macht, ist der zusätzlich benötigte Verhau an Adaptern, damit die Platte läuft.

Ich würde ja auch eine kleinere (also <73GB  ;D ) leise Platte nehmen, sofern sie im TT anstandslos läuft. Das Prädikat _leise_ war der Hauptgrund, warum ich die derzeit verbaute Kreissäge durch die Fireball ersetzen wollte.


VG

Sven

tuxie:
Unser TT Ide interface ist so gut wie fertig, haben jetzt noch einige Optimierungen eingebaut, ich denke das wir demnächst wenn alles soweit Funktioniert in die Produktion gehen können. Mit einer CF, leiser geht es nun wirklich nimmer. Ist dann am ende der Gehäuselüfter viel Lauter ;)

STarship:
Hi Ingo,


--- Zitat von: tuxie am So 17.07.2016, 14:33:03 ---Unser TT Ide interface ist so gut wie fertig, haben jetzt noch einige Optimierungen eingebaut, ich denke das wir demnächst wenn alles soweit Funktioniert in die Produktion gehen können. Mit einer CF, leiser geht es nun wirklich nimmer. Ist dann am ende der Gehäuselüfter viel Lauter ;)

--- Ende Zitat ---

Lüfter? Welcher Lüfter? Ne Pico-PSU braucht doch keinen Lüfter...  ;D

Nee Scherz, es ist noch das originale Netzteil drin, aber den Lüfter habe ich schon durch ein besonders leises Modell ersetzt.

Ja, der Umbau auf SD- bzw- CF-Karte wäre natürlich was. Andererseits, und das meine ich jetzt nicht im negativen Sinne, erschließt sich mir die Notwendigkeit eines IDE-Interfaces für den TT nicht. Der hat einen ROM-Port, ACSI, SCSI, VME und es gibt wohl auch USB-Adapter für'n Atari. Wären grad letztere nicht prädestiniert für den Anschluß von allerlei Peripherie, die in Massen am Markt verfügbar ist? Klar braucht man dafür Treiber, aber die brauche ich ja für ein IDE-Interface genauso. Den potentiellen Geschwindigkeitsvorteil kann ein unmodifizierter Atari meiner laienhaften Einschätzung nach nicht wirklich ausnutzen, und wenn man ihn ordentlich pimpt, besteht immer die Gefahr daß irgendeine Software nicht mehr korrekt mitspielt.

Ich kann mangels der Programmierkenntnisse natürlich nicht beurteilen, ob die Entwicklung eines Treibers für einen USB-Cardreader oder die Nutzung von USB-Sticks bzw. -Festplatten wesentlich schwieriger sein könnte, als das für einen IDE-Treiber der Fall wäre.

Andererseits sind ja die Verwendungsmöglichkeiten von IDE gegenüber USB recht eingeschränkt und IDE verschwindet allmählich ebenso vom Markt wie schon seinerzeit SCSI, was eher früher als später die gleichen Probleme aufwerfen könnte, wie wir sie jetzt zum Beispiel mit Disketten, alter SCSI-Hardware oder sonstigen inzwischen kaum noch erhältlichen (Ersatz-)Teilen haben. Daher würde ich mir persönlich wünschen, daß neue Entwicklungen eher auf halbwegs aktuelle Technologien setzen, damit sie möglichst lange nutz- und erweiterbar bleiben. Das wäre mit USB (Mäuse, Laufwerke, Netzwerkadapter, Drucker, Scanner, Fluxkompensator etc.) und SATA (beherrscht HDDRIVER bzw. MiNT eigentlich TRIM? ;) ) zum Beispiel gewährleistet. Klar kann man auch mit Adaptern hantieren, aber das ist imho in erster Linie eine weitere Fehlerquelle und nimmt Platz weg.

Aber wie ich schon sagte, ist das nicht negativ gemeint. Das sind nur Gedanken von mir, der ich mich weder mit Soft- noch mit Hardwareentwicklung fundiert auskenne. Es wird sicher einen guten Grund geben, warum es ein IDE-Interface wird. Ich werd's mir auf jeden Fall anschauen, und wenn's hinhaut werd ich wohl auch eines abnehmen. Mir ist alles willkommen, was die Möglichkeiten meiner Schätze erweitert. :D

...wir schweifen ab.  8)


VG

Sven

SolderGirl:

--- Zitat von: STarship am So 17.07.2016, 15:35:26 ---Ich kann mangels der Programmierkenntnisse natürlich nicht beurteilen, ob die Entwicklung eines Treibers für einen USB-Cardreader oder die Nutzung von USB-Sticks bzw. -Festplatten wesentlich schwieriger sein könnte, als das für einen IDE-Treiber der Fall wäre.

--- Ende Zitat ---

Ich habe mich in anderem Zusammenhang erst kürzlich etwas mit dem USB Mass Storage Profil beschäftigt, und dabei herausgefunden, das dabei wohl SCSI-Kommandos eingesetzt werden.
Also müsste man für einen Adapter von ACSI/SCSI auf USB "nur" die physikalische Schnittstelle umsetzen, kann aber die eigentlichen Befehle vom Controller praktisch unverändert an das USB-Device durchreichen.
Da der Befehlssatz bei IDE (eigentlich nur ein verlängerter AT-Bus) komplett anders ist, hat man da deutlich mehr Aufwand.

Lukas Frank:
->   http://www.atarikit.co.uk/unicorn/unicorn.html

Alan hat einen Treiber dazu geschrieben um USB Massenspeicher mit dem HDDriver einrichten und nutzen zu können. Ich meine USB Cardreader (USB 1.1) gehen auch ...

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