Allgemeines > Atari - Talk
Atari ist tot...
SchwedeII:
Naja, den Vergleich PC-andere Rechner hatte ich ja bereits gemacht. Es ist nicht nur die Werbung.
1. Fast alle Spiele-Programmierer orientieren sich am PC, da der den Markt beherrscht.
2. Fast alle Spieleprogrammierer programmieren für Windows, da es das (fast) einzige auch bezahlbare und verbreitetste BS ist.
3. Wer programmiert schon Spiele, die Freeware sind?? (free-BSD; Linux)
4. Der Otto-Normal-User begreift doch immer noch nicht, dass ein ordentlicher Rechner nur einen Browser, ein ordentliches Office und ein ordentliches Email-Programm benötigt. (vielleicht noch Brenner und Scanner, aber wer hat wirklich einen Scanner zu Hause und kann noch damit umgehen? meine Gutste z.B. nicht)
5. Spiele sollte man der Consolenindustrie überlassen, die machen das eh besser und vor allem billiger als der PC.
Das Ende vom Lied: Der Steck-Plug-and-Pray-geht-immer-nur-zur-Haelfte-ueberdimensionierte-Windows-PC.
Alls orientiert sich daran. So haben Alternativen kaum eine Chance. Ich hab mich oft darüber gewundert, warum viele immer noch so 'ne instabile Gurke haben, statt sich ein ordenliches BS drauf zu murxen. Das sind meine Ergebnisse. Der MAC ist auch 'n tolles Teil, aber eben Aussenseiter.
Gismo:
Sicher hat der MAC einiges zu bieten aber nicht mit mir wenn ich für Design viel Geld bezahle.
Mal eine allgemeine Frage was haben wir noch für Systeme wie den PC oder MAC nichts oder?
Neben frage wieviel Geld seid Ihr bereit auszugeben?
SchwedeII:
--- Zitat ---Sicher hat der MAC einiges zu bieten aber nicht mit mir wenn ich für Design viel Geld bezahle.
--- Ende Zitat ---
Na, ein paar Vorzüge mehr hat der MAC schon. Z.B. dass man noch immer, wie beim Atari, die Maus abziehen kann und nix meckert. Steck ich die Maus dann wieder an, geht alles wieder. Mach das mal mit 'ner Win-Dose.!?!?
--- Zitat ---Neben frage wieviel Geld seid Ihr bereit auszugeben?
--- Ende Zitat ---
Das ist immer wieder so'n Ding. Was krieg ich denn dafür? Ich vermisse nach wie vor ein BS im ROM. Könnt sagen, was Ihr wollt, das ist und bleibt die perfekte lösung. Desweiteren ein optimal abgestimmtes System und nicht solche zusammengeschusterten Kisten. Ich hatte schon Problema an einem PC, da wollten zwei Geräte die gleichen IRQ und DMA nutzen. Obwohl Plug and Play, ging das Theater schief. Das ist doch Bullsch... .
Deshalb hab ich ja meinen TT hier am laufen. Der hat ein gut aufgesetztes Mint, das mit Samba ordentlich was leistet. (Samba ist aber heftig, nimmt um die 12 MB in Anspruch) Letztendlich hab ich noch ne Tabellenkalkulation, Calamus, amail, highwire, alles was so 'ne Kiste eben braucht. Macht brav seinen Dienst. Nun fehlt nur noch der Langzeittest. zum Vergleich:
Ich hab 'nen Linux-Server im "Labor" der läuft seit 2000 ohne Wartung. Der geht wie am ersten Tag. (Ob die Browser noch mitmachen, kann ich nicht sagen, hab letztens Internet für immer gekappt.) Macht das doch mal mit 'ner Win-Dose ;) .
Auch ich hab hier das Problem wie alle anderen. Meine Freundin will das Linux eben nicht :'( . könnte mir 'ne Menge Arbeit ersparen.
Stargate:
Atari ist ein Hobby.
Ob es tot ist kommt darauf an wie man es pflegt.
>1. Fast alle Spiele-Programmierer orientieren sich am PC, da der den Markt beherrscht.
Fast alles was für den PC rauskommt gibt es auch für den Mac.
2. Fast alle Spieleprogrammierer programmieren für Windows, da es das (fast) einzige auch bezahlbare und verbreitetste BS ist.
Welche Spiele laufen denn direkt auf Windows?
>3. Wer programmiert schon Spiele, die Freeware sind?? (free-BSD; Linux)
Also ich glaube das würde Platzmässig nicht in das Forum passen..
Und da sind echt gute Spiele dabei.
>4. Der Otto-Normal-User begreift doch immer noch nicht, dass ein
Der Otto-Normalo erzeugt und fördert den PC Hype.
Es darf kaum was kosten, es muß schnell und bunt sein.
Damit bekommt der Otto-Normalo dann genau auch was er braucht.
Er bekommt ein neues Spiel für 75 Euro, eine neue Grafikkarte für
700 die er dann in einen PC stecken kann der schon alt was als er über die Ladentheke gereicht wurde.
>5. Spiele sollte man der Consolenindustrie überlassen, die machen das eh
Konsolenspiele sind genau so teuer wie Spiele für den Mac oder den PC.
Fakt ist das die Hardware einer Konsole mehr aus sich herausholen lässt und die Spiele dort dann eben hoch Performant sind. Beides ist speziell dafür gemacht. Einen PC zum Spielen würde ich auch anders ausstatten als einen Büro-PC.
>Das Ende vom Lied: Der Steck-Plug-and-Pray-geht-immer-nur-zur-Haelfte-ueberdimensionierte-Windows-PC.
Das war schon Scheiße als es auf den Markt kam und Funktioniert bis
heute nicht richtig. So in etwa wie "Windows", als die Macintosh schon 10 Jahre lang eine grafische Oberfläche hatten und sprechen konnten. Da wusste man in Redmond noch nicht mal wie man "Multimedia" korrekt Buchstabiert.
>So haben Alternativen kaum eine Chance. Ich hab mich oft darüber
Daher steigen Behörden auf Linux um.
Daher arbeiten Agenturen mit dem Mac.
> Der MAC ist auch 'n tolles Teil, aber eben Aussenseiter.
Mac, Mac, Mac, Mac, Mac..
MAC ist die MAC-Adresse. Nicht der Macintosh.
Lieber Arm dran als Bein ab..
(Sprich: Lieber ein dummer Aussenseiter mit einem stabilen System als ein Jäger und Sammler von Treibern, Viren, Sicherheitslücken, einem seltsamen Plug und Play, einem schlechten USB Support und einem fast gänzlich fehlenden Firewire-Support)
keili:
Jetzt wird es Zeit, dass ich auch meinen Senf dazu gebe. Leider halten sich die Linux-User für die Retter der Welt, Einheits-Computer für die ultimative Lösung und jeden Mitarbeiten in irgendeinem Büro für für einen Administrator. So viel Vorurteile und Ignoranz findet man bei Windows-Benutzern nicht >:(.
Ich bin ebenfalls in der Lage, ein Linux-System zu installieren und zu betreuen, gehört seit 8 Jahren zu meinen Aufgaben. Ich würde mir aber nie Linux zu Hause installieren. Damit kann ich nicht das machen, was mir Spaß, nämlich spielen und das mit größtmöglicher Pixelpracht. Deshalb kommt mir auch keine Konsole ins Haus, die geht nur am Ferseher und der hat eine geringe Auflösung.
Zur Stabilität eines Windows-Systems: Der File- und Print-Server bei der Arbeit läuft ohne Neuinstallation seit 7 Jahren, dabei wurde sogar die Hardware erneuert, dabei 2 Treiber installiert und es ging. Mach das mal mit Linux!
Wo steigen denn Behörden auf Linux um? In Bayern wird gerade überlegt, ob sich das überhaupt lohnt, und zwar wegen der Einführung der Software-Patente. Dabei ist zu erwähnen, und das wissen die meisten nicht, dass Bayern von Sun Solaris auf Linux umsteigen und da ist der Weg nicht weit. Wenn man schon seit Jahren mit Windows-Software, zum größten Teil Spezialanwendungen arbeitet, ist es unbezahlbar, auf Linux umzusteigen. Die Benutzer sind damit auch völlig überfordert. Selbst ein neues Menü in einer neuen Programm-Version (und ich rede nicht von Microsoft-Programmen) führt zu zahlreichen Fragen beim Systembetreuer. Ein Umstieg würde auf dem Gebiet der Anwenderschulung ebenfalls Unsummen verschlingen. Das faßt man übrigens unter dem Begriff Technologiefolgeabschätzung zusammen, die gibt es für eine Privatanwendung gar nicht.
Übrigens möchte ich meine Ataris niemals abgeben, aber für den täglichen Bedarf sind sie einfach zu lahm, zu alt, zu unflexibel. Die technische Entwicklung geht weiter und in der Hinsicht (aber nur in der) ist Atari wirklich tot.
Wenn ich teilweise überzogen dargestellt habe, so war das beabsichtigt ;). Ich habe lediglich versucht, die Argumentationsweise meiner Vorgänger nachzuahmen und das aus einer anderen Sichtweise. Hier müßten mal neue Argumente rein.
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