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Einfach programmierbares Modul für ROM-Port?

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Lukas Frank:

--- Zitat von: czietz am Do 28.04.2016, 21:03:13 ---... falls Interesse besteht, kann ich ihn beizeiten hier veröffentlichen.

--- Ende Zitat ---

Das ist eine sehr Interessante Geschichte. Beschreibe doch mal etwas genauer wie das funktioniert und wo die Grenzen liegen und wie man dein Programm handhaben muss ...

czietz:
Das betreffende Programm wird ins RAM kopiert. Anders lassen sich die Programme üblicherweise nicht zum Laufen bewegen. Dann muss ich etliche Dinge erledigen, die sonst GEMDOS beim Programmstart machen würde: relozieren, Base-Page ausfüllen etc. Danach läuft das Programm aber ganz normal und dürfte nicht merken, dass es aus dem ROM-Modul gestartet wurde.

Limitationen: Nachladen von weiteren Dateien ist nicht möglich, weil das ROM-Modul ja kein "echtes" Laufwerk ist, von dem Dateien gelesen werden können. Damit sind leider AES-Programme mit separaten RSC-File außen vor. Da mein ROM-Modul nur 64 kByte an (nutzbarem) Speicher bietet, ist das zugleich die Größenbeschränkung für Software. Zu guter letzt kann es natürlich sein, dass irgendein Programm den "Betrug" doch bemerkt und nicht läuft oder sich komisch verhält...

mfro:
Ich nehme an, Du kennst das Pexec()-Beispielprogramm im Profibuch S. 258 + 259?

czietz:
Ja, wobei Pexec hier gar nicht nötig ist. Beim Start vom Desktop legt GEMDOS auch für ein Programm vom Cartridge schon einen Prozess samt TPA (natürlich inkl. Base-Page) an.

Lukas Frank:
Muss ich mir das so vorstellen das ich einige Programme vom Typ *.TOS z.B. zusammen mit deinem Starterprogramm verteilt auf zwei Eproms brenne. Und dann dein Programm durch doppelklicken von klein c:\ starte und das Programm welches ich nutzen möchte durch dein Programm nachgeladen wird per Dateiauswahl, oder ?

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