Hardware > Hardware (Classic 16-/32-Bit)

Einfach programmierbares Modul für ROM-Port?

<< < (13/19) > >>

czietz:
Hallo,

so eine Platine behalte ich, zwei sind reserviert, ich habe also aktuell noch 7 Platinen abzugeben. Ich dachte an folgende zwei Möglichkeiten. (Alle Preise verstehen sich inkl. Verpackung und Versand innerhalb Deutschlands.)

1. Nur die Platine = 5 €
Wer auf die Programmierbarkeit des Moduls verzichten kann, weil er z.B. einen EPROM-Programmer besitzt, kann sich so z.B. sein eigenes Testkit bauen. Benötigte Teile:

- 2 Flash-ICs (z.B. AM29F010, SST39SF010 [erhältlich z.B. bei Conrad]) in DIP-32. Manche EPROMs mit passenden Pinout sind auch möglich, sprecht mich ggf. an. ... und natürlich eine Möglichkeit, diese vor dem Einbau zu programmieren.
- 1 SMD-Kondensator 0805 100 nF
- 1 Drahtbrücke, weil der ATmega dann nicht bestückt ist.

Evtl. ist es bei dieser Lösung sogar möglich, den nicht benötigten Teil der Platine abzusägen, um sie mechanisch für einen MegaST passend zu machen. Die Kompatibilität zum MegaST kann ich mangels Testmöglichkeit aber nicht versprechen.

2. Platine + programmierter ATmega8515 = 15 €
Damit könnt Ihr das programmierbare ROM-Port-Modul aufbauen, das ich auch einsetze. Die Software wird über eine serielle Schnittstelle ins Modul geladen und kann selbstverständlich auch wieder  geändert/ersetzt werden. Benötigte Teile:

- 2 Flash-ICs (z.B. AM29F010, SST39SF010 [erhältlich z.B. bei Conrad]) in DIP-32.
- 2 SMD-Kondensatoren 0805 100 nF
- 4 SMD-Widerstände 0805 10 kΩ (Pullups/-downs, exakter Wert unkritisch)
- 2 SMD-Dioden z.B. 1N4448 (genauer Typ unkritisch)
- 2 3-polige Stiftleisten für die serielle Schnittstelle und die Stromversorgung beim Programmieren

- ... und natürlich eine serielle Schnittstelle mit 5V-TTL-Pegel, z.B. ein USB-zu-seriell-Kabel. Wenn dieses auch 5 V Spannungsversorgung liefert, kann es gleichzeitig auch die Versorgung beim Programmieren der Flash-ICs übernehmen.

Schaltplan und Anleitung, wie die Programmierung abläuft, lege ich bei. Falls gewünscht, kann ich ein Python-Skript bereitstellen, das die Flash-Bausteine aus einer Intel-HEX-Datei programmiert.

Bei Interesse schreibt mir bitte eine E-Mail: czietz(at)gmx(punkt)net, dann können wir den Rest klären. Bitte habt Verständnis, dass ich mich um die Option 2 erst nach den Osterfeiertagen kümmern kann. Die ATmegas müssen ja auch bestellt und programmiert werden.

tin:
Ein dickes "Danke" an czietz für die Mühe und den hilfreichen Support! Die Karte macht das Testen der ROMs auf echter Hardware um einiges leichter, genau wie erhofft.

ditto:
Dem kann ich mich nur anschließen! Vielen Dank auch von mir.

czietz:
Es ist übrigens noch eine Platine verfügbar ‒ oder vielmehr wieder verfügbar geworden. Falls also jemand ein Programmiergerät hat und noch ein ROM-Port-Modul bauen will...

Wahlweise kann ich auch noch einen ATmega8515 dazu organisieren und programmieren, dann sind die Flash-ICs auf dem Modul bekanntlich stand-alone programmierbar. Preise siehe weiter oben; bei Interesse bitte PM.

Übrigens soll das Modul laut Auskunft von neogain http://forum.atari-home.de/index.php?topic=11799.msg206214#msg206214 auch mechanisch in einen MegaST passen.

czietz:
Bekanntermaßen (siehe z.B. Profibuch) müssen Programme für ein ROM-Cartridge speziell erstellt werden. Es ist nicht einfach möglich, ein PRG- oder TOS-File irgendwie ins Cartridge zu brennen und dann von dort auszuführen, da fast alle Programme davon ausgehen, dass sie im RAM laufen, also z.B. reloziert werden wollen und einen beschreibbare Daten-Bereich erwarten.

Um die Nutzung von existierenden Programmen mit meinem ROM-Modul zu erleichtern, habe ich einen kleinen Wrapper geschrieben, den man zusammen mit dem gewünschten Programm (normale TOS/PRG-Datei) ins Flash-ROM schreibt, sodass man nun einfach Programme vom ROM-Modul starten kann. Sinnvoll kann das z.B. sein, um auf einem Atari ohne funktionierenden Laufwerke ein Testprogramm zu starten. Oder um einen Treiber für eine nicht-autobootfähige Festplatte nachzuladen, ohne eine Diskette nutzen zu müssen.

Z.Zt. nicht implementiert aber als Erweiterung denkbar wäre eine Option, das Programm schon beim Booten automatisch vom ROM-Modul starten zu lassen.

Noch hat mein Wrapper ein paar "Ecken und Kanten", aber falls Interesse besteht, kann ich ihn beizeiten hier veröffentlichen.

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln