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Mega ST 4 mit IDE, 4GB SanDisk CF und F-TOS
goetz @ 3rz:
--- Zitat von: Burkhard Mankel am Sa 29.10.2016, 18:59:35 ---Ließ bitte mal mein Posting #224, da habe ich bereits geäußert, daß ich mittlerweile Einblick in das Handbuch nahm und auch Erkenntnis habe, warum die Abarbeitung von AUTO bei meiner Installation nicht funktioniert hat!
--- Ende Zitat ---
Ja, nur ist dein Rückschluss falsch. MagiC arbeitet einen AUTO-Ordner auch ohne vorhandene autoexec.bat ab, dann halt in physikalischer Reihenfolge. Der Sinn einer autoexec.bat ist der, dass man leicht(er) die Reihenfolge des Starts modifizieren kann, ohne einen Bootselektor wie TUBS, XBoot … heranziehen zu müssen, indem man im Texteditor die Zeilenreihenfolgen in der Datei tauscht. Aber notwendig ist die Datei nicht.
--- Zitat von: Burkhard Mankel am Sa 29.10.2016, 18:59:35 ---STARTUP.PRG ist mein Bootloader! Der ist über viele PD-Serien veröffentlicht worden!
--- Ende Zitat ---
Was meinst du mit Bootloader? Sowas wie TUBS oder XBoot, mit dem die ACCs und AUTO-Ordner-Programme zur Bootzeit an- und ausknipsen kann?
Ein Bootloader wäre für mich eher das, was im ROM oder in den ersten Bootsektoren einer Platte steht, oder vielleicht noch sowas wie MAGXBOOT.PRG
Burkhard Mankel:
--- Zitat von: gh-baden am Mo 31.10.2016, 00:33:35 ---Ja, nur ist dein Rückschluss falsch. MagiC arbeitet einen AUTO-Ordner auch ohne vorhandene autoexec.bat ab, dann halt in physikalischer Reihenfolge. Der Sinn einer autoexec.bat ist der, dass man leicht(er) die Reihenfolge des Starts modifizieren kann, ohne einen Bootselektor wie TUBS, XBoot … heranziehen zu müssen, indem man im Texteditor die Zeilenreihenfolgen in der Datei tauscht. Aber notwendig ist die Datei nicht.
--- Ende Zitat ---
Das wirft für mich wieder die Frage auf, warum der AUTO Ordner nach dem Reset duch den MagiC Starter nicht wieder abgearbeitet wurde - unter TOS wird er abgearbeitet, egal, ob mit Warm- oder Kaltstart-Reset! Aber ja, aus einem Irrtum und falschen Informationen heraus hatte ich den Starter am physikalischen Ende des AUTO Ordners platziert
--- Zitat von: gh-baden am Mo 31.10.2016, 00:33:35 ---Was meinst du mit Bootloader? Sowas wie TUBS oder XBoot, mit dem die ACCs und AUTO-Ordner-Programme zur Bootzeit an- und ausknipsen kann?
--- Ende Zitat ---
Für solche Programme war Atariseitig schon ziemlich am Anfang der Begriff "Bootloader" in der Fachpresse aufgeführt!
--- Zitat von: gh-baden am Mo 31.10.2016, 00:33:35 ---Ein Bootloader wäre für mich eher das, was im ROM oder in den ersten Bootsektoren einer Platte steht, oder vielleicht noch sowas wie MAGXBOOT.PRG
--- Ende Zitat ---
Meinst Do sowas wie ein Master Boot Sektor einer Start-HDD eines PC?
MAGXBOOT.PRG ist nach meinem Begriff ein "Starter"!
Gast120501:
Nein, ein Bootloader ist was ganz anderes. Autostart-Menü trifft es besser.
Burkhard Mankel:
So - neue CF Karte ist gestern eingetroffen und wurde heute gleich erstmal mit GPartEd unter Ubuntu vorbereitet. Ich hoffe, sie läßt sich auch so jetzt im Atari einsetzen (1. Partition = "C:", 2. Partition = "D:" usw.)! Ich habe auch gleich am PC die Dateien für MagiC Boot auf die 2. Partition kopiert in der Hoffnung, daß MagiC damit jetzt anständig startet.
Jetzt habe ich noch eine Frage: Es hatte ja w.o. schonmal Andeutungen gegeben, daß mit BigDOS mehr als 14 Partitionen verwaltet werden können, die unter TOS direkt ansprechbar sind. Bedeutet das, daß ich auf alle Partitionen auch unter TOS Zugriff habe oder benötige ich dazu ein weiteres Programm? Wenn ich beide Karten am System habe um die alten Daten auf die neue zu bekommen, hätte ich nämlich Partitionskennungen bis "W:" nötig! (alte CF "C:" bis "L:", neue Karte "C:" bis "M:")
Lukas Frank:
Lese doch einfach die Anleitung durch ...
--- Code: ---Big-DOS ist ein Dateisystem nach DIN EN 29293 = ISO 9293:1987. Es ersetzt das
GEMDOS des TOS (nicht KAOS und nicht ASH-MagiC!).
˘ GEMDOS- / ISO-9293:1987- / MS-DOS-Dateisystem
˘ 32 Laufwerke: A..Z1..6 oder A..Z[\]^_`
˘ Bis 65518 Cluster.
˘ 1 bis 64 Sektoren pro Cluster.
˘ Mehr als 65535 Sektoren und damit beliebige MS-DOS-Partitionen mîglich. Also
auch solche mit mehr als 32 MByte.
˘ 1 oder 2 FAT.
˘ Die erlaubten Zeichen werden - fÅr jedes Laufwerk getrennt einstellbar -
fÅr GEMDOS, d-Zeichen nach ISO 9293 bzw. ISO 9660 oder MS-DOS beschrÑnkt.
Damit weiû man schon vorher, ob MS-DOS oder ein beschrÑnktes
CD-Brenner-Programm alles lesen kann. Mit setter.ttp aus dem HSModem-Paket
oder dem setter.prg von Markus Kohm kann dies in Big-DOS gespeichert werden.
˘ Bei MS-DOS-Bootsektoren wird der Diskname auch dort hineingeschrieben.
˘ LÑuft mit und ohne MiNT.
˘ Wenn mîglich, wird beim ôffnen von Dateien Åber XHDI der Auswurf von
Wechselmedien gesperrt. (HDDRIVER, hdpSTACK, HuSHI)
˘ FÅr TOS 1.04 und 1.06 wird kein POOLFIX3.PRG, PFIX_CB.PRG oder POOLFX92.PRG
benîtigt.
˘ FÅr TOS 4 wird F030HFIX.PRG nicht benîtigt.
˘ 94 Standard-Handles fÅr Dateien statt 75. Mit WINX und ohne MiNT lassen sich
in CAT bis zu 31 Gruppen îffnen.
˘ Cookies ØDATEÆ und ØTIMEÆ wie bei DTCOOKIE und LED-Panel.
˘ Die Namen der geladenen Accessories werden ausgegeben.
˘ Alle GEMDOS-Funktionen des TOS einschlieûlich Srealloc().
Srealloc() schreibt z. Z. Informationen auf den Bildschirm.
˘ FÅr Uralt-Programme, wie sie bei ØAlcyon CÆ dabei sind, wird Cconws() von
CP/M-68K nach GEMDOS konvertiert.
˘ Programmabbruch mit Control-C ergibt wie bei KAOS und ASH-MagiC EBREAK (-68)
statt EINVFN (-32).
˘ Mxalloc() ignoriert die Speicherschutz-Bits.
˘ FÅr Maddalt() ist Speicher unterhalb 16$ 40 0000 ST-RAM.
˘ Sync() schreibt alle Puffer.
˘ Eigene Dcntl() wie in dateisys.txt und FUTIME und KER_DOSLIMITS. Mit
Dcntl(FUTIME, ...) lÑût sich (z. B. von Backup-Programmen) auch das Datum von
Verzeichnissen Ñndern.
˘ Mit Fattrib() lÑût sich bei Disknamen ein von MS-DOS fÑlschlich gesetztes
Archiv-Bit lîschen und bei Verzeichnissen das Versteckt- oder System-Bit
Ñndern. Versteckte Ordner werden z. B. vom DESKTOP, Gemini oder Selectric nur
dann gezeigt, wenn versteckte Dateien gewÅnscht werden.
˘ Dlock() ergibt momentan bei offenen Dateien EACCDN (-36), sonst EINVFN (-32).
˘ Dpathconf()
˘ Sysconf()
˘ Fxattr() liefert als ØInodeÆ den Startcluster oder bei leeren Dateien den
Startcluster des Verzeichnisses + Byte-Position im Verzeichnis * 2^11.
˘ Groû-/Kleinschreibung der Namen kann fÅr beliebige Laufwerke beibehalten
werden. (--> Setter oder dosmode.tos) Das eignet sich gut zum Testen eigener
Programme. Dpathconf(..., DP_TRUNC) kann so konfiguriert werden, daû es
DP_AUTOTRUNC statt DP_DOSTRUNC zurÅckgibt. Das ist fÅr Gemini sinnvoll.
Da MiNT Dpathconf() selber Åbernimmt, funktioniert dies nicht mit MiNT.
--- Ende Code ---
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