Autor Thema: Mein neuer alter Atari 1040STE: Restauration  (Gelesen 7051 mal)

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Offline Darius

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Mein neuer alter Atari 1040STE: Restauration
« am: So 15.11.2015, 19:16:20 »
Grüß euch,

wie versprochen mache ich auch noch einen neuen Thread zu meinem Atari 1040STE auf. Das Gehäuse ist fast unvergilbt, nur die Tastatur hat eine leicht gelblichere Farbe. Die Gehäuse-Oberschale hat mittig hinten einen Bruch und ein paar Lüftungszacken sind abgebrochen und denke die Teile fliegen nun im inneren rum. Das Netzteil ist sogar von den Elkos her noch in Ordnung und das Board startet :D Ob es auch stabil ist, wie mein 1040STf, wird sich noch zeigen...

Was mir aber noch aufgefallen ist, dass die Tastatur an der Platine ein gestanztes Loch hat, wie wenn man mit einem Papierlocher eben durch Papier ein Loch durchdrückt, ...:



Dann kam mir auch schon der Plastikpin für die Gehäusebefestigung entgegen >:( An der Unterschale ist der lange Stift unten abgebrochen, der STE muss wohl derbe aufgesetzt sein. Gottseidank ist die Platine ja mittels dem Schirmgehäuse verschraubt und verklemmt und hat wohl dadurch schlimmeres an der Platine verhindert, ... PUHH...

Aber dann begann ich wegen der Tastatur zu überlegen, ... ein gestanztes Loch in der Platine ist doch nicht normal... Also die Tastatur aufgeschraubt und dann sah ich auch schon, warum da ein Loch eingestanzt war >:(

Durch höhere Gewalt hat sich wohl der Plastikstift für die Schraube in die Tastatur durchgedrückt und hat ein kreisrundes Loch in die Platine "gestanzt" und wie ihr wisst, verlaufen ja auf der anderen Seite die Leiterbahnen, diese waren natürlich alle abgerissen >:( :D

Aber so sieht die Innenseite der Platine aus :D:


Was für ein Loch... Ich glaube da werden sicher ein PAAR Tasten nicht funktionieren ;D:


Der STE war einfach mal ein Glückskauf und für wenig Geld, von diesem habe ich ja den SM124 mitbekommen der übrigens in einem neuwertigen Zustand daherkommt. Und wie man am Netzteil wohl etwas erkennen kann, dass das Ding keine vielen Betriebsstunden hat:



Typischer Fall von JUHUU lustiges Basteln und Lötlackdraht verlegen :D :D :D

Die "gestanzte" und abgerissene Leiterplatine wurde entfernt und die Verbindungen abgeschnitten und der Rest mit 2K-Kleber fixiert. Momentan ist ein Gewicht auf die Stelle und der Kleber soll erst mal richtig anziehen und dann werden die Tage Drähte verlegt.

Gruß
« Letzte Änderung: So 15.11.2015, 19:46:22 von Dubinius »
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Offline neogain

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Re: Mein neuer alter Atari 1040STE: Restauration
« Antwort #1 am: So 15.11.2015, 19:29:07 »
ui, noch ein 1040STe, wo du dein eigen nennst. Diesen "Sammelkauf" von privaten Anbietern kenne ich zu genüge. Ich habe einen speziellen Freund, der mir seinen 1040STe, MegaST2 und noch einen 1040STfm vermacht hat für ganz wenig Taler.

Und nein, er ist nicht hier im Forum aktiv, das habe ich schon gecheckt ;) Mach den 1040STe fertig, der ist es mehr als wert. gib ihm TOS2.06 und 4MB Ram. Spiel mal ein paar Demos mit dem ab und dann weißte, warum er an die Amigas ranreicht ;)

Viel Glück hierbei

PS: Im Tedi gibt es günstig Sekundenkleber, der viel besser ist als das Pattex Uhu zeugs... wirst du dann brauchen ;)
* ATARI 1040STe, 4MB Ram, TOS 2.06 (der Unantastbare)
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Offline Darius

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Re: Mein neuer alter Atari 1040STE: Restauration
« Antwort #2 am: So 15.11.2015, 19:39:44 »
Hey Neogain,

ja, der STe war wirklich ein Glückstreffer denke ich mal. Normalerweise wird sowas auf 160+ Mücken gehandelt und dieser war unter ca. 1/4 :D Und da ich halt ein klein wenig basteln kann, warum nicht, ...

Hab die Bilder oben schon mal aktualisiert, ich freue mich schon auf Litzen ziehen ;D

Ja ich benutz einen 2K-Kleber den man anmischen muss damit dieser reagiert. Damit hab ich das Gehäuse vom STe geklebt. Leider kann ich momentan vom Gehäuse/Rechner keine Bilder machen, da diese ja erst richtig abhärten muss :-)

Aber zumindest wirft mir der STe keine Bomben und startet sein Betriebssystem, aber es hat ein EPSON-380 Diskettenlaufwerk OHNE SMD Elkos, habe ich schon überprüft, ist ein November 89 Gerät und die sehen gut aus. Diskettenlaufwerk läuft.

Ich denke mit dem STe habe ich schon wirklich mal eine sehr gute Basis ...

@All:

Hier schon mal ein Pics der Platine :)

Eine wirklich saubere Platine, und die CPU ist ja hier auch noch gesockelt, ...:


Und hier eine Nahaufnahme von CPU und Controller:


Hier ein bisschen Diskettencontroller, etwas DMA und ein bisschen Yamaha:


Sieht aus wie eine Northbridge:


Und noch mehr schönes Zeugs. Und die SIMM-Steckplätze sind sehr gut zum Aufrüsten:


Ich glaube, wenn auch dieses System stabil läuft und die Tastatur funktioniert, ... dann bin ich mehr wie happy.

Gruß
« Letzte Änderung: So 15.11.2015, 19:43:19 von Dubinius »
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Offline neogain

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Re: Mein neuer alter Atari 1040STE: Restauration
« Antwort #3 am: So 15.11.2015, 19:49:15 »
Mit Diskettenlaufwerken kann ich vielleicht aushelfen. Ich bin kein Freund von den Dingern, somal es ja HxC oder den Gotek gibt. Muss ich nicht wirklich haben. Seitdem ich 2014 wieder angefangen habe, mich für Atari zu interessieren, habe ich mir einiges angesammelt. Dazu gehören auch noch 2 externe Floppylaufwerke, die ich nie verwende.

Mein STe war aber beim Kauf auch in einem bemerkenswerten Zustand. Außer TOS2.06 und 4MB Ram habe ich an der Kiste nichts gemacht. Selbst das Gehäuse und die tastatur hat keine Gilb und sieht so aus, als wenn er damals frisch gekauft wurde. Deswegen ist dieser auch gut verpackt und verhüllt (was eigentlich auch ein bißchen Schade ist) in einem Karton bei mir.
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Offline Darius

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Re: Mein neuer alter Atari 1040STE: Restauration
« Antwort #4 am: So 15.11.2015, 19:53:03 »
Hi Neogain,

stimmt da hast Recht ja, wegen Gotek und HxC. Hab ja in meinem Amiga ja auch ein HxC Slim dran :D Sicherlich, Diskettenlaufwerke kann man ja mit diesen schönen SD-Karten-Modulen erweitern, aber ich finde zum Rechner muss eben ein Diskettenlaufwerk her und würde den ST erst mal kein HxC oder Gotek intern verpassen (wegen Anpassen und dann noch am Gehäuse rumsägen, neee).

MIr schwebt da ein Gedanke vor:

Warum holst du dir nicht ein externes Laufwerk, baust da das Laufwerk aus, schmeißt ein Gotek (günstiger wie HxC) rein, und bist Happy, weil du nicht am ST rumgesägt hast? Wäre doch eine Idee, oder ? Und dann später mal per ACSI Festplatten etc, ... anhängen und alle sind Glücklich ? :-) SO der Plan.

Wenn es dadurch keine Probleme mit Software oder sonstiges gibt, weil es ja nicht am internen Floppy hängt, ist doch alles super, oder ?

Gruß
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Offline neogain

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Re: Mein neuer alter Atari 1040STE: Restauration
« Antwort #5 am: So 15.11.2015, 20:17:19 »
Retro hin oder her, klar für richtige Nostalgiker ist das Diskettenlaufwerk das Maß der dinge. Nur ich versuche aus der Hardware das bestmögliche rauszuholen. Deswegen auch das wechselbare TOS und IDE Interface. ich finde auch, dass jeder ST 4MB verdient hat. Sei es mit Selbstlösungen mit PS2 Ram Riegel oder wie die kleine, feine Platine von Lynxman, die man sehr gut in alle ST's einbauen kann (diese werkelt in meinem 520er). Ich selbst will die Kisten nur pushen. So richtig nutzen tue ich diese leider nicht. Persönlich finde ich einen 520er interessanter, wenn man alles was man braucht in das Gehäuse steckt, als wenn man noch zusätzlich Peripherie anstecken muß. Getreu nach dem Motto: "Stecker rein und los".

Paßt nicht zu dem üblichen Retrodenken, ist mir aber egal ;)

Selbst wenn ich wieder einen CPC bekommen würde. Der würde auch nicht mehr original bleiben. würde da auch das Ram erweitern und Parados reinsetzen und was es sonst noch alles gibt... 
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Re: Mein neuer alter Atari 1040STE: Restauration
« Antwort #6 am: So 15.11.2015, 20:26:12 »
HI Neogain,

ein sehr schöner 520er mit roter LED :D

Ja, aber so bin ich ja auch eingestellt, ich möchte auch gerne das bestmögliche aus der Hardware herausholen. Und ein TOS kommt sicher als nächstes rein, nur woher ziehen, wenn ich noch keinen MiniPRO oder Batronix Prommer habe ? Geschweige die EPROMs...

Leider habe ich noch immer keinen EPROMMER, und das obwohl ich bei meinen alten Retrokisten gerne das BIOS/ROMS sichern möchte für den Fall der Fälle. In meinem Schneider Euro PC II ist ja auch ein EEPROM und wer weis wie lange das noch lebt.

Aber man sieht, ich habe viel zu Tun, und als erstes muss die Tastatur wieder Signale senden, wass es SO nicht mehr tut :)

Gruß
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Burkhard Mankel

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Re: Mein neuer alter Atari 1040STE: Restauration
« Antwort #7 am: So 15.11.2015, 20:33:50 »
ui, noch ein 1040STe, wo du dein eigen nennst. Diesen "Sammelkauf" von privaten Anbietern kenne ich zu genüge. Ich habe einen speziellen Freund, der mir seinen 1040STe, MegaST2 und noch einen 1040STfm vermacht hat für ganz wenig Taler.

 ...
Du hast doch nicht etwa von meinem STfM mit dem ursprünglich zerbröseltem Oberteil gesprochen (pardon: geschrieben)?

# Dubinius!
Das mit der Tastatur tut ja dolle weh und könnte fast herzen zerreißen - meins blutet jedenfalls schon!
Dank vieler Lötbrücken kann man das Dilemma aber eingrenzen und Funktionsstörungen natürlich auch ziemlich leicht durch ByPässe beheben! Nimm Dir dazu die intakte STf-Tastatur, die dürfte vom Leiterbahnverlauf gleich sein, das STf(M), STE und Falcon technisch die gleichen Tastaturen haben dürften und nur optisch (weil dunkler) hebt sich die Falcon-Tastatur von seinen Brüdern ab!

Du kannst natürlich auch die STf Tastatur im STE anwenden!

Offline neogain

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Re: Mein neuer alter Atari 1040STE: Restauration
« Antwort #8 am: So 15.11.2015, 20:35:08 »
HI Neogain,

ein sehr schöner 520er mit roter LED :D

Ja, aber so bin ich ja auch eingestellt, ich möchte auch gerne das bestmögliche aus der Hardware herausholen. Und ein TOS kommt sicher als nächstes rein, nur woher ziehen, wenn ich noch keinen MiniPRO oder Batronix Prommer habe ? Geschweige die EPROMs...

Leider habe ich noch immer keinen EPROMMER, und das obwohl ich bei meinen alten Retrokisten gerne das BIOS/ROMS sichern möchte für den Fall der Fälle. In meinem Schneider Euro PC II ist ja auch ein EEPROM und wer weis wie lange das noch lebt.

Aber man sieht, ich habe viel zu Tun, und als erstes muss die Tastatur wieder Signale senden, wass es SO nicht mehr tut :)

Gruß

http://www.ebay.de/itm/Mini-Pro-TL866CS-USB-BIOS-Universal-Programmer-/371458877323?hash=item567caca78b:g:O2AAAOSw5VFWFdkr

Das China billig Teil isses wert. Damit kannste fast alles Brennen, was im Retrobereich wichtig ist. Wenn du TOS2.06 brauchst für deinen STe brenne ich dir das auch gerne, wenn du mir den Preis für die EEPROMS gibst. Sind die Dinger u. a.

http://www.ebay.de/itm/AMD-AM29F010B-70PC-DIP-32-1-Megabit-128-K-x-8-bit-CMOS-/321551703793?hash=item4addf99ef1:g:L9sAAOSw6EhUPQHG

oder ähnliche halt. hab mir bei meinem STe welche als EPROMS geholt, funktioniert auch. Kann jedem nur diesen Prommer empfehlen, wenn er viel mit Retrozeugs bastelt.


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Offline neogain

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Re: Mein neuer alter Atari 1040STE: Restauration
« Antwort #9 am: So 15.11.2015, 20:42:23 »
ui, noch ein 1040STe, wo du dein eigen nennst. Diesen "Sammelkauf" von privaten Anbietern kenne ich zu genüge. Ich habe einen speziellen Freund, der mir seinen 1040STe, MegaST2 und noch einen 1040STfm vermacht hat für ganz wenig Taler.

 ...
Du hast doch nicht etwa von meinem STfM mit dem ursprünglich zerbröseltem Oberteil gesprochen (pardon: geschrieben)?

# Dubinius!
Das mit der Tastatur tut ja dolle weh und könnte fast herzen zerreißen - meins blutet jedenfalls schon!
Dank vieler Lötbrücken kann man das Dilemma aber eingrenzen und Funktionsstörungen natürlich auch ziemlich leicht durch ByPässe beheben! Nimm Dir dazu die intakte STf-Tastatur, die dürfte vom Leiterbahnverlauf gleich sein, das STf(M), STE und Falcon technisch die gleichen Tastaturen haben dürften und nur optisch (weil dunkler) hebt sich die Falcon-Tastatur von seinen Brüdern ab!

Du kannst natürlich auch die STf Tastatur im STE anwenden!

nein Burkhard, das ist nicht der ST, wo ich ich noch meine. Deiner einer ist mein "Schwarzer". Daneben habe ich noch meinen allerersten (wodurch ich auch hier bin) und noch einen mit REV F Board, von dem ich das TOS 1.04 durch meine Unachtsamkeit gegrillt habe im Mega ST.Der mit dem REV F Board habe ich als Ersatzteilträger verwendet, von dem auch einige Sachen an Member hier aus dem Forum gingen. Jetzt ist von dem nur noch die nackte Platine übrig und werde den vermutlich als Towerumbau benutzen. Mir schwebt da sowas vor. Aber erstmal den Mega mit ner ET4000 ausstatten ;)

Burkhard hat recht. Wenn du eine ST Tastatur auftreiben kannst, die funktioniert auch in einem STe. Aber ich denke mal, du wirst dir silberlackdraht besorgen und das so hinkriegen... die Leiterbahnen sind ja noch recht übersichtlich bei der ST Tastatur ;)
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Offline Darius

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Re: Mein neuer alter Atari 1040STE: Restauration
« Antwort #10 am: So 15.11.2015, 20:44:16 »
Hi Burkhard Mankel,

ja, als ich das Loch gesehen habe tat es mir auch schon weh. Als erster Gedanke, den ich hatte war folgender: Vielleicht ist das ja auch ein Atari-Hotfix, so wie es Commodore mal gemacht hatte, wobei Commodore die Löcher durch Platinen geschoben hatte sondern eher verstärkt Jumperdrähte quer verlegt hatte :D

Als ich dann das Dilemma an der Kontaktseite der Platine sah, ... frag nicht wie ich reagiert hab. Hab dann sofort an meinen Lötlackdraht gedacht ;D

Vielen Dank für den Tipp, sollte ich mit der Belegung wirklich nicht weiter kommen, kann ich ja meine STf Tastatur begutachten.



PS: Ich werde versuchen so vorsichtig wie möglich mit der Tastatur zu sein und das Loch so gut es geht zu flicken und wieder auf Kontakt zu bringen, das verspreche ich. (Damit keine Herzen bluten :D)

@Neogain:

Ja genau diesen MiniPRO, den wollte ich mir schon seit Monaten... kaufen. Soll ja z.B. der Batronix in nichts nahestehen.. Eine tolle Sache, wenn du mir das TOS 2.06 für meinen  STE brennen könntest, natürlich bezahle ich dir auch die EEPROMS, das ist doch logisch.

Wenn wir schon beim ST sind, man könnte doch gleich für meinen STf doch auch das letzte aktuelle TOS brennen, oder? Auf der Platine sind ja auch nur 2 EPROMs drauf und die Jumperstellung ist auf 1 MBit. Nur kann ich nicht sagen, ob man einfach die zwei EPROMS so tauschen kann für eine höhere Version. Habe gelesen, dass man die zusätzlichen ROM Sockel nachlöten muss  und die Jumper auf 256k stellen muss...

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Offline Arthur

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Re: Mein neuer alter Atari 1040STE: Restauration
« Antwort #11 am: So 15.11.2015, 20:44:38 »
@Dubinius, den STE zu kitten macht bestimmt eine Menge Spaß, die Tastaurplatine wird für dich eh kein Problem sein. Der Kurs war ok.

@Neogain, den 520 finde ich schick und die Anordnung der Tasten und des Display ist gut gelöst.

Offline Darius

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Re: Mein neuer alter Atari 1040STE: Restauration
« Antwort #12 am: So 15.11.2015, 20:54:11 »
Hi Neogain,

hab doch meinen 1040STf, und hab mal die eben kurz abgesteckt und auf das STe Board gepackt, es läuft...

Aber weiste was das lustigste an "Lötlackdraht" ist ? Gib mal einfach unter "Tante" Glasbrille unter Bilder einfach mal Lötlackdraht ein. Mich hat es aus den SOCKEN gehoben, welche Bilder dort alle erscheinen, ... Ein SEHR GROßER Teil der Bilder sind von Mir :D :D :D Und was man dort alles sieht, RAM Restauration meines C128er, Neue Elkos für meinen C64er, Zerlegen des C64 Modulators, ... Mein C64 Brotkasten + 1541-I, meine beiden Philips Monitore CM8803 und CM8833-II nebeneinander im schwarzen Regal, ...

Also Tante Glasbrille war SEHR Fleißig und ich bin jetzt erst mal ... Baff :)

Oh mein Gott, sehe grade bei meinem CM8833-II, wo das Bild noch unscharf war (Der Zeilentrafo vom RF-Techniker wurde nicht 100%ig eingestellt usw...) Alles in den Bildern sichtbar :D

Oh Gott, sogar mein Schneider Bernstein Monitor ist sichtbar...

Tja Gläsern zu sein ist schon "Uncool" :)

@Arthur:

Ja, es ist sozusagen eine Mission, den STE zu kitten. Ich denke auch, dass die Tastaturplatine kein Problem für mich darstellen sollte. Wenn ich mich an den Säure-Schaden in meinem Schneider Euro PC II errinnere, wo es einige Leiterbahnen durchgefressen hatte, ... ist die Tastaturplatine eher PEANUTS :D

Gruß

PS: Oh Gott --> Alle nicht gesockelten RAMs des C128er gegen Sockel + neue RAMs zu tauschen, DAS war ein Spaß :D Das sagte mir auch Tante Glasbrille zu Lötlackdraht :D

« Letzte Änderung: So 15.11.2015, 20:56:54 von Dubinius »
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Burkhard Mankel

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Re: Mein neuer alter Atari 1040STE: Restauration
« Antwort #13 am: So 15.11.2015, 20:55:50 »
Burkhard hat recht. Wenn du eine ST Tastatur auftreiben kannst, die funktioniert auch in einem STe. Aber ich denke mal, du wirst dir silberlackdraht besorgen und das so hinkriegen... die Leiterbahnen sind ja noch recht übersichtlich bei der ST Tastatur ;)
Da der 260/520er und der Mega ST ducht die abgeteilten und nicht auf der Tastatur sitzenden Maus/Joyports einen einen umfangreicheren Tastaturanschluß haben, geht das mit Tastaturen von diesen natürlich nicht ohne größeren Aufwand! Bevor ich also solche heranziehe, würde ich dock mit Bypässen den Schaden in Grenzen halten!

Offline Darius

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Re: Mein neuer alter Atari 1040STE: Restauration
« Antwort #14 am: So 15.11.2015, 20:58:20 »
@Burkhard Mankel,

ich verspreche dir hoch und heilig, dass ich eine Operation mit Bypässen am offenen, nicht blutendem Herzen machen werde und werde mein möglichstes tun. Natürlich wie immer mit meiner Bildergallerie :D

Gruß
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Offline neogain

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Re: Mein neuer alter Atari 1040STE: Restauration
« Antwort #15 am: So 15.11.2015, 20:59:30 »
Hi Burkhard Mankel,

ja, als ich das Loch gesehen habe tat es mir auch schon weh. Als erster Gedanke, den ich hatte war folgender: Vielleicht ist das ja auch ein Atari-Hotfix, so wie es Commodore mal gemacht hatte, wobei Commodore die Löcher durch Platinen geschoben hatte sondern eher verstärkt Jumperdrähte quer verlegt hatte :D

Als ich dann das Dilemma an der Kontaktseite der Platine sah, ... frag nicht wie ich reagiert hab. Hab dann sofort an meinen Lötlackdraht gedacht ;D

Vielen Dank für den Tipp, sollte ich mit der Belegung wirklich nicht weiter kommen, kann ich ja meine STf Tastatur begutachten.



PS: Ich werde versuchen so vorsichtig wie möglich mit der Tastatur zu sein und das Loch so gut es geht zu flicken und wieder auf Kontakt zu bringen, das verspreche ich. (Damit keine Herzen bluten :D)

@Neogain:

Ja genau diesen MiniPRO, den wollte ich mir schon seit Monaten... kaufen. Soll ja z.B. der Batronix in nichts nahestehen.. Eine tolle Sache, wenn du mir das TOS 2.06 für meinen  STE brennen könntest, natürlich bezahle ich dir auch die EEPROMS, das ist doch logisch.

Wenn wir schon beim ST sind, man könnte doch gleich für meinen STf doch auch das letzte aktuelle TOS brennen, oder? Auf der Platine sind ja auch nur 2 EPROMs drauf und die Jumperstellung ist auf 1 MBit. Nur kann ich nicht sagen, ob man einfach die zwei EPROMS so tauschen kann für eine höhere Version. Habe gelesen, dass man die zusätzlichen ROM Sockel nachlöten muss  und die Jumper auf 256k stellen muss...

TOS2.06 auf einem STf... Na, so einfach funzt das dann doch nicht. Du brauchst einen Adressdecoder, der dir das TOS2.06 in den richtigen Speicherbereich einblendet. Das funktioniert nur mit mehreren Treiber ICs oder mit einem GAL, der das übernimmt. Zudem haben die Originalroms der ST Generation nur Chips mit 28PIns... also muss man dann hier basteln um diese auch mit 32Pins kompatibel zu machen. Gibt es alles aber schon mehrfach durchgekaut als selbermach- oder Kauflösungen. Da kommt es halt drauf an, was man möchte ;). Beim STe kein Problem, Jumper umstellen, die Chips drauf, passt.

@ Arthur, das Display und die Tasten sind nur abgekupfert von den Vorschlägen der anderen, die das für den 1040STf mit HxC verwenden. Habe das halt nur angepaßt für den Gotek mit display am 520er. Finde ich so am Besten.
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Re: Mein neuer alter Atari 1040STE: Restauration
« Antwort #16 am: So 15.11.2015, 21:01:10 »
Hi Neogain,

ja, das dachte ich mir fasst, dass dort das aktuelle TOS 2.06 nicht läuft. Aber mein STf hat ja die TOS 1.02 drauf, da denke ich da würde sich doch was aktuelleres anbieten, oder ?

 ;)

Gruß
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Re: Mein neuer alter Atari 1040STE: Restauration
« Antwort #17 am: So 15.11.2015, 21:07:00 »
Achja,

mal eine Frage an die Runde:

Schaut euch mal bitte meine STE Hauptplatine an, speziell den DMA-Chip. Ist der Chip schon der "korrigierte" Chip oder noch die falsche Version. Habe eben mitbekommen, wenn man den falschen DMA-Chip hat, dann ist der ACSI Port nutzlos und kann nicht verwendet werden.

Gruß
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Re: Mein neuer alter Atari 1040STE: Restauration
« Antwort #18 am: So 15.11.2015, 21:18:41 »
Wie gesagt, TOS2.06 auf einem STf geht... nur mit ein bißchen Aufwand... Schau da bei meinem Thread rein, oder den vom Arthur, dann weißte was ich meine.

Der DMA Chip wo du hast geht in Ordnung. ACSI wird funzen.
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Re: Mein neuer alter Atari 1040STE: Restauration
« Antwort #19 am: So 15.11.2015, 21:33:51 »

Aber weiste was das lustigste an "Lötlackdraht" ist ? Gib mal einfach unter "Tante" Glasbrille unter Bilder einfach mal Lötlackdraht ein. Mich hat es aus den SOCKEN gehoben, welche Bilder dort alle erscheinen, ... Ein SEHR GROßER Teil der Bilder sind von Mir :D :D :D Und was man dort alles sieht, RAM Restauration meines C128er, Neue Elkos für meinen C64er, Zerlegen des C64 Modulators, ... Mein C64 Brotkasten + 1541-I, meine beiden Philips Monitore CM8803 und CM8833-II nebeneinander im schwarzen Regal, ...

Also Tante Glasbrille war SEHR Fleißig und ich bin jetzt erst mal ... Baff :)

Oh mein Gott, sehe grade bei meinem CM8833-II, wo das Bild noch unscharf war (Der Zeilentrafo vom RF-Techniker wurde nicht 100%ig eingestellt usw...) Alles in den Bildern sichtbar :D

Oh Gott, sogar mein Schneider Bernstein Monitor ist sichtbar...


Mal gegoogelt... Dann sollte das wohl für dich kein Problem darstellen ;)
* ATARI 1040STe, 4MB Ram, TOS 2.06 (der Unantastbare)
* ATARI Mega ST2; 4MB Ram; ET4000; FTOS 4x; IDE SD Adapter 16 GB
* ATARI 1040 STf; 1MB (der erste nach 20 Jahren wieder)... rote LED's ;)
* ATARI Portfolio 512KB Ram; 128MB CF IDE; 6Mhz Overclock
* ATARI 260ST; 4MB Ram; FTOSx4; IDE 9GB