Hardware > Hardware (Classic 16-/32-Bit)
Multi-TOS Eprom
ToPeG:
Der Treiber im TOS206 erwartet das die Leituneg D0-D15 STs mit den Leitungen D0-D15 des IDE in der selben Reihenfolge verbunden sind.
Das TOS macht dabei ein Byteswitch (Highbyte und Lowbyte werden vertauscht Sieh dazu BigEndian und LitteEndian Order). Manche Treiber erlauben es, das die Datenleitungen Selbst vertauscht sind. Damit spart man sich den Byteswitch, die Programmierung der Festplatte verändert sich dadurch natürlich auch.
Wenn du das TOS nicht patchen willst, musst du ST-D0 mit IDE-D0, ST-D1 mit IDE-D1, ST-D2 mit IDE-D2 usw. verbinden.
rainers:
Hallo,
das mit den Datenleitungen im Schaltplan als Busleitung verstehe ich schon, aber für das Layout bzw. die Verdrahtung hilft mir das ja nicht, da muß ich doch schon wissen, welcher Leitung an welche kommt.
Ehrlich gesagt stehe ich nun völlig auf dem Schlauch.
Ist Dein Layout ToPeG nun eine 1x1-Verdrahtung? Und wenn es nicht 1x1 ist und ich es richtig verstanden habe, dann funktioniert ein normales TOS2.06 damit nicht. Richtig? Was ist denn der Vorteil der NICHT-1x1-Verdrahtung?
Und wenn ich es 1x1 verdrahten möchte, ist dann meine Beschreibung in Beitrag 98 korrekt? Wenn ich mir die Schaltung von Pera Putnik anschaue, dann ist meine Beschreibung richtig.
Danke für Eure Hilfe.
Rainer
PS: @Burkhard: Ich werde Deinen Rat beherzigen und zunächst alles auf einem Steckbrett testen.
ToPeG:
Ich denke du beziehst dich auf den Beitrag 49, mit dem IDE-Interface das ich nach dem von Pera erstellt habe.
Also wenn du ein TOS206 hast, das den Patch von Pera nicht hat, so musst du die Leitungen so verbinden:
Wenn Du das TOS gepatched hast oder nicht von IDE booten willst und den Autoordner-Treiber von Pera nutzt. So kannst du das auch so anschließen:
Wenn die Datenleitungen gedreht sind, so braucht das System das nicht per Software zu machen. Das beschleunigt das lesen/schreiben. Festplatten werden im Little-Endian-Format geschrieben/gelesen der Atari nutzt intern aber das Big-Endian-Format. Das bedeutet bei jedem Schreiben/lesen müssen die unteren 8 Bit mit den oberen 8 getauscht werden.
Wenn die Leitungen vertauscht sind, so müssen die Register der Festplatte anders angesprochen werden. Das kann der originale Treiber von Atari im TOS206 nicht. Für ihn ist keine Festplatte vorhanden. Der TOS-Patch von Pera modifiziert den Treiber im TOS so, dass er mit den verdrehten Leitungen klar kommt. Wird das veränderte TOS in ROMs geschrieben, so kann man auch mit verdrehten Datenleitungen Booten.
ToPeG:
--- Zitat von: Burkhard Mankel am Di 10.07.2012, 07:31:58 --- Aber was Du da mitteilst, daß eine solche Schaltung in alle 520er und die meisten 1040er passen soll, kann ich nicht ganz nachvollziehen. In meinem 1040 schlummert der 68000 ganz vorne unter der Tastatur. Da ist kaum was mit "Turmbau", wenn man Abschirmblech erhalten will.
--- Ende Zitat ---
Ja das Abschirmblech kann im Weg sein. Wobei gerade genügend Platz sein sollte die Platine ganz dicht auf den Prozessor zu setzen. So was ähnliches habe ich schon mal gemacht. Zuerst habe ich blanke Dräte an den IC gelötet, diese durch die Platine gefädelt und angelötet. Das ganze ist sehr fummelig, geht aber, wenn man geschickt ist. Dann mit Heißkleber die vorderen Anschlüsse versiegeln. Möglicherweise muss man sogar etwas von der Platine abfeilen, damit der Deckel vorne passt.
Genaues kann man erst sagen, wenn man das mal eingebaut hat.
Ich schrieb bei den 1040STf die meisten, da es Boardserien gibt bei denen der Prozessor rechts vor oder neben dem Diskettenlaufwerk sitzt. Da stören die Sockel der Laufwerkshalterung.
Hast du einen Vorschlag wo man die Platine aufsockeln kann, ohne viele Kabel ziehen zu müssen?
ToPeG:
--- Zitat von: oneSTone o2o am Di 10.07.2012, 07:36:01 ---Der AdIDE von ICD ist kaum größer als CPU plus IDE-Stecker nebenan, allerdings verwendet der auch ein GAL (und hat zumindestens in der AMIGA-Version) sogar noch ein ROM drauf
--- Ende Zitat ---
Wenn man einen Gal benutzt und auf die Bustreiber verzichtet kommt man mit dem Gal, zwei Widerständen einer LED und zwei Dioden aus. Das bekommt man natürlich sehr klein. Die Schaltung habe ich diskret entworfen, damit sie leicht nach zubauen ist. Nicht jeder hat ein Gal-Programmer zu hause liegen.
Aber ohne Bustreiber hat man eine maximale Kabellänge von 15cm, sonst wird der Bus zu stark belastet. Die Adressleitungen haben größere Ausgangsleistungen.
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
[*] Vorherige Sete
Zur normalen Ansicht wechseln