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Atari und Gilb und Retrobright
ToPeG:
Gerade ausprobiert:
- Oxidatorlösung 30%
- Speisestärke
Die Lösung in ein Glas und langsam Speisestärke ein rühren bis ein mehr oder weniger klares Gel entsteht. Wenn man keine so hochprozentige Lösung hat dann kann man ein wenig Zitronensäurepulver hinzu tun, das verstärkt die Reaktion und Stabilisiert das H2O2.
Diese Masse mit einem Pinsel auf das Gehäuse streichen und in der Sonne wirken lassen. Je nach Vergilbung kann es etwas dauern bis das Gehäuse wieder hell ist. Ich habe hier ein Gehäuse das richtig braun war.
Ich hatte es zuvor unbehandelt einen Tag in der Sonne ohne das sich etwas geändert hatte. Nach der jetzigen Behandlung ist es um einiges heller. Ich werde es noch mal behandeln um ein paar Flecken los zu werden. Ich hatte das Gel nicht ganz gleichmäßig aufgetragen.
Oxidadorlösung ist nichts weiter als 30%iges Wassersoffperoxyd und wird in Tierhandlungen oder über das Internet als Desinfektionsmittel für Aquarien verkauft.
Wenn man die Stärke mit dem H2O2 mischt wird diese oxidiert und diese löst sich danach besser im Wasser. Dadurch entfällt das erhitzen bei dem das H2O2 Zerstört würde.
Bei dem ganzen Gummihandschuhe tragen und alte Klamotten. Das Zeug hinterlässt weiße Flecken auch in der Haut.
Bei den Ataris braucht man sich um die Farbe kaum Gedanken zu machen, da diese Primär durch Graphit und Blauem Farbstoff entsteht. Beides ist chemisch sehr stabil.
Gast120501:
Kannst du mal vorhernachher-Bilder zeigen?
Wie sieht es mit der Farbstabilkistät bei Commodore (C-64, 128, Amiga) aus - welche Farbstoffe sind da im ABS?
Wie sieht es mit der Stabilität der Weichmacher gegenüber dem H2O2 aus?
ToPeG:
--- Zitat von: oneSTone o2o am Fr 25.05.2012, 22:29:54 ---Kannst du mal vorhernachher-Bilder zeigen?
--- Ende Zitat ---
Leider nicht. Ich habe es einfach vergessen. Beim nächsten Gehäuse werde ich es machen.
--- Zitat von: oneSTone o2o am Fr 25.05.2012, 22:29:54 ---Wie sieht es mit der Farbstabilkistät bei Commodore (C-64, 128, Amiga) aus - welche Farbstoffe sind da im ABS?
--- Ende Zitat ---
Keine Ahnung und keine Erfahrungswerte. Ich hatte zwar Chemie als LK im Abitur, aber das ist nun schon sehr lange her. Ich habe nachgeschaut wie man Kunststoffe damals in Atari-Grau färbte und meine Schlussfolgerungen gezogen. Im allgemeinen gilt je heller das Gehäuse um so unempfindlicher ist es.
Wie einzelne Farben reagieren hängt aber sehr speziell von den Farbstoffen ab. Genaues kann ich nicht sagen.
So habe ich hier einen ehemals grauen Trackball-Ball der verfärbte sich graubraun bei Salzsäure grüngrau bei Wasserstoffperoxyd und gelbgrau bei Natronlauge. Damit habe ich ihm ein hübsches Tarnmuster verpasst.
--- Zitat von: oneSTone o2o am Fr 25.05.2012, 22:29:54 ---Wie sieht es mit der Stabilität der Weichmacher gegenüber dem H2O2 aus?
--- Ende Zitat ---
Das Zeug wirkt nur Oberflächlich ein paar Dutzend bis höchstens 100 Atomlagen, bei den Tiefen hat das keine Auswirkung auf die mechanischen Eigenschaften. Da wirken andere Faktoren viel stärker. Zudem sind Weichmacher Chemisch recht stabil.
ToPeG:
Vom ersten Bild nicht erschrecken lassen. es soll nur zeigen wie sich das Gehäuse aufgehellt hat. Die Schlieren sind meine Schuld. Ich hatte nicht daran gedacht das das Zeug herunter laufen kann. Das sollte nicht passieren wenn man es gleichmäßig aufträgt. :-\
Beim zweiten Bild zeigt dunkle Streifen im inneren wie das Gehäuse vor der Behandlung aus sah.
Arthur:
Die Wirkung ist aber unverkennbar da. Das Zeug braucht noch eine gewisse Konsistenz damit es nicht so leicht verläuft. Sonst scheint es schon gut zu wirken.
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