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Atari oder doch lieber einen modernen Nachbau a la ACP oder SUSKA?

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Arthur:
Wie Mathias schon an anderer Stelle geschrieben hat könnte man mit weniger Aufwand als beim ACP/SUSKA eine günstige Aufrüstmöglichkeit als Basis für die kleinen Ataris schaffen.


--- Zitat von: Mathias am Di 15.12.2009, 13:52:31 ---Aaalso:

Ich würde ja zuerst den Holger Zimmermann und den Roland Skuplik kontaktieren. Als nächstes würde ich mir zwei, drei nette Entwickler suchen, die seit einigen Jahren nichts mehr gemacht haben, plus einem VHDL Guru. Dann würde ich den VHDL Guru auf den 68882er ansetzten. Als nächstes würde ich dem Wolfgang ganz liebe Augen machen bzgl 68030er. Dann auf eine kleine kompakte Platine einen Cyclone EP3C25 (sollte es um 35,- Euro geben, und da passt das Alles rein), 256 RAM, EthernetPHY, VideoDAC draufpacken. Dann würde ich da den 68030 den 68882 und die Grafik vom ACP reinpacken und sehen ob nicht die genialste PAK/FRAK inkl. Netzwerk und Grafikkarte um 99,- Euro dabei rauskommt. Mit dieser ultimativen Erweiterung upgraden wir dann außnahmslos alle STs und schaffen somit eine vernünftige Basis an günstigen nutzbaren Maschinen.

Ich bin leider momentan anderweitig ein bissl zu eingespannt um sofort mitzumachen, ... ;)

--- Ende Zitat ---

Dies ist zwar nicht ganz ernst gemeint, aber es scheint wohl leichter zu sein die Entwickler für einen neuen Clon zu begeistern als für ein Addon. Bitte nicht falsch verstehen...ich bin natürlich auch von dem ACP und SUSKA fasziniert. ;)

Arthur

Heinz Schmidt:
Hallo zusammen,

aus meiner Sicht gibt es den größten Bedarf an neuer Hardware im Moment am oberen Ende der Leistungsskala. Daher halte ich vor allem das ACP, aber auch SUSKA 030/040 für besonders wichtig.

Leistungsfähige Hardware schafft das meiste Potential für neue Software im Atarisektor, wie man ja z.B. an der regen Diskussion auf der Mint Mailingliste gerade sehen kann.
Preislich halte ich das ACP sogar für ein Schnäpchen, da ich kürzlich zusammengerechnet habe, was mich mein CT63 Falcon schon alles gekostet hat. Es fehlt nicht mehr viel, dann ist die Summe vierstellig.

Die "kleinen" Ataris (ST & Co) sind heute noch in ausreichender Menge vorhanden, leicht zu beschaffen und nicht teuer. Mit einer (Ultra)Satan sind sie ideale Spielerechner. Einen Ersatzbedarf sehe ich für mich erst nach einem leistungsstarken Neusystem (ACP).

Besonders gut, richtig, wichtig und begeisternd finde ich aber gerade jetzt das gemeinsame Vorgehen von SUSKA und ACP. Das VHDL design schafft wichtige Assets, die für weitere Projekte verwendet werden können und so deren Umsetzbarkeit deutlich verbessert. Der Gedanke eine SuperDuperErweiterung für jeden 0815 ST auf dieser Basis ist absolut großartig ... aber erst, wenn SUSKA und ACP etabliert sind und einen gewissen Reifegrad erreicht haben, so das wieder Entwicklerressourcen frei werden können.

Gruß Heinz

Arthur:

--- Zitat von: Arthur am Mi 16.12.2009, 15:33:39 ---Wie Mathias schon an anderer Stelle geschrieben hat könnte man mit weniger Aufwand als beim ACP/SUSKA eine günstige Aufrüstmöglichkeit als Basis für die kleinen Ataris schaffen.

--- Ende Zitat ---
Was natülich ohne die Vorarbeit die schon in das SUSKA-Projekt gesteckt wurde dann auch erheblich schwieriger sein würde. Durch diese "Entwicklungshilfe" ist theoretisch die Grundlage für weitere Erweiterungen geschaffen worden. Wie kompatibel es am Ende sein wird ist aber meiner Meinung nach noch nicht entschieden.

Als Beispiel möchte ich auf aranym verweisen. Es gibt einige fast perfekte Emulatoren deren Quellen offen sind. Die Entwickler können müssen also das Rad nicht immer neu erfinden und trotz alle dem gibt es den perfekten Emulator noch nicht...

Gruß Arthur

Atari060:
Da muss ich ein klein wenig widersprechen:

Aranym IST der perfekte "Emulator" (wenn es um Kompatiblität zu ALLEN Atari Systemen geht). "Sauber" geschrieben Applikationen laufen einwandfrei darauf und im Hinblick auf Spielekompatiblität übertrifft Aranym sogar Milan und Hades,

ABER auch wenn es ein virtueller Atari ist, so läuft er doch auf einem PC und wieso sollte sich jemand die Mühe machen, aktuelle Software für eine virtuelle Maschine zu schreiben, wenn sie für das Wirtssystem bereits in rauhen Mengen verfügbar ist... und genau das ist die Sackgasse!

Ein System ohne eigens dafür designte Hardware ist tot. Apple wird das langfristig auch merken... bzw. hat das gemerkt und verdient mittlerweile mehr Geld mit Handys und MP3 Playern als mit Computern (abgesehen von Software). MacOSX läuft praktisch auf jeder aktuellen PC Hardware, gab/gibt ja schonmal Apple Clones mit MacOSX zu kaufen. Der PC/Apple Sektor verschmilzt zum Einheitsbrei... vielleicht nicht schlecht, jetzt eine neue Alternative zu bieten.

Wie Heinz schrieb, ein neuer Highend Rechner muss her...

Übrigens, mein CT60 Falcon dürfte die 1000,- EUR Marke schon geknackt haben ;) Auf jeden Fall wenn ich die Peripherie mit dazu nehme...

Arthur:
Hallo Chris, das wär ja auch eintönig wenn alle der selben Meinung wären. Obwohl ich Aranym schon seit ca. 1Jahr auf meiner Platte habe, bin ich der Meinung das Aranym noch lange benötigt bis er perfekt ist. Die Idee auf das Hostsystem über NatFeat zuzugreifen ist eine gute Idee aber erhöht nicht die kompatibelität. Dennoch ist es im Moment soweit ich weis der einzigen Emulator der eine Netzwerkemulation hat. Was das Beispiel über Milan und Hades angeht, da bin ich überfragt denn das sind Fabelwesen für mich. Die Kompatibelität von Hatari und Steem empfinde ich als höher da Hardwarenäher, aber dafür ist Aranym mit Jit, was das Tempo angeht, wohl ungeschlagen.

Petr Stehlik schreibt dazu ja auch:


--- Zitat ---Please note that most hardware emulation is there just to make TOS booting possible. It is not our goal to create an emulator of existing Atari machine. Don't expect that ill-designed applications will work as they would on original Atari machine. Still, our compatibility ratio is much much higher than any of the TOS clones achieved so far.
--- Ende Zitat ---

Sicherlich würde die Entwicklung auch leichter sein wenn der Emulator nur für ein Ziel-System geschrieben würde, aber so ist die Verbreitung natürlich höher.

Gruß Arthur

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