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Entwicklerunterstützung - Atari Browser

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Atari060:

--- Zitat von: Mathias am Mo 10.05.2010, 18:47:58 ---
--- Zitat von: Atari060 am Mo 10.05.2010, 14:52:53 ---Naja, mit Atari VNC hab ich ja auch Firefox auf dem Atari... ist aber halt nicht echt und deswegen indiskutabel ;)

--- Ende Zitat ---

Da wär´ ich mir jetzt nichtmal soo sicher. Wir nehmen einen Gumstix oder Ähnliches plus einer Hydra, pappen ein hochoptimiertes Linux drauf, stecken das in eine Zigarettenschachtelgroße Box, und passen im Idealfall noch das Layout vom Browser & Co. ein bissl auf GEM an. Da drauf laufen dann alle erdenklichen Netzwerkklients + Printserver +USB Netzwerkfreigabe etc. etc. Am Atari wird dann MiNT-Net und Atari VNC installiert und der Treiber stellt am Minirechner ein auf welche Farbtiefe (SM124 bis ATI 9250) er das runterrechnen soll.  Das vermarkten wir dann als Atari "Network & USB Hardware Erweiterung" um 149,-  für jeden Atari ab 4 MB Ram.

Könnte genausogut wie bei der UltraSATAN funktionieren, wo auch niemand dran denkt daß da ein 400MHz ARM drinnen werkelt, …  >:D Und so überbrücken wir erfolgreich die Zeit, bis unsere Lieblingsplattform wieder native aktuelle Browser & Co. aufweisen kann .

--- Ende Zitat ---

Wenn es eine "Hardwarelösung" AM oder IM Atari ist und kein extra Rechner in Form eines stromfressenden PCs ist und AVNC so umfunktioniert wird, dass man meint man startet eine native Software, dann geht das für mich absolut in Ordnung (vorrübergehend jedenfalls).

Ziel sollte aber ein eigenständiger Browser (oder wenigstens ein Port eines aktuellen Browsers) sein, denn sonst gebe ich Ingo Recht, denn warum sollte dann überhaupt noch daran entwickelt werden?

Mein Motorola Q hat 350 MHz und 96 MB Ram und darauf läuft Sykfire ein Browser mit Flash Plugin (youtube, webradio, etc) absolut flüssig. Sollte auch auf langsameren smartphones laufen, also denke ich, dass sowas - zumindest auf dem Coldfire - wenn nicht sogar auf der CT60 möglich wäre.

Auch ich bin für einen modularen Aufbau, so dass der reine HTML Browser auch auf den langsameren Ataris läuft. Allerdings bin ich der Meinung, dass dies nicht die größte Bewertung haben darf, denn wenn unsere Plattform überleben soll und zwar nicht nur als reines Hobby, dann müssen wir uns langfristig die 68k Zöpfe abschneiden... Das bedeutet ja nicht das Aus für die Retrogemeinde, aber einer zukunftsorientierten TOS, bzw. MiNT Entwicklung steht die Abwärtskompatiblität der Software mittlerweile arg im Wege.

Es ist schön, wenn Programme, wie z.B. atarICQ im Nachhinein (wieder) ST- kompatibel gemacht werden. Aber das Hauptaugenmerk darf das nicht sein.

Wir haben schnelle Rechner (Milan, Hades, CT60, Firebee) und wenn wir wollen dass es für die auch Software gibt, dann muss was passieren. Momentan kann ich alles was ich auf der CT60 machen kann auch (langsamer) im 030 Modus machen (abgesehen von Demos und Quake/Duke Nukem) und das darf meiner Meinung nach nicht sein!

Mathias:
Bitte mein Vorschlag war jetzt nicht wirklich ultimativ ernst gemeint! Ich wollte nur darauf hinweisen daß mit der Miniaturisierung etliches machbar ist (Mein Palm war vor 8 Jahren schon so leistungsfähig wie mein Atari, …). Und ich denke bei entsprechender Sorgfalt bzgl. Atari-Umgebungsintegration ist schon einiges möglich daß dann auch Akzeptanz finden könnte.

Ich selbst bin eigentlich ein Verfechter von Abwärtskompatibilität! Also zumindest ab Standard-Falcon und PAK sollten neue Entwicklungen nutzbar sein. Wir haben einfach keine Basis die groß genug wäre ansonsten.

Atari060:
Da geb ich Dir ja Recht - und z.B. spielmäßig wurde noch nichteinmal der Standardfalcon richtig ausgereizt...

Aber irgendwie muss man ja einen Anreiz schaffen, dass eine neuere - u/nd schnellere breite Basis geschaffen wird. Und wenn dann alles noch auf "08/15" Hardware läuft, dann gibt es wieder keinen Grund zum Umsteigen...

Ich denke, dass viele Falconbesitzer bereit wären auf ein schnelleres Pferd (=Firebee) zu setzen, wenn dies die selben Vorzüge besitzt (z.B. DSP). Wie gesagt, einen CT60 Rechner werde ich z.B. dann auf jeden Fall hergeben. Ideal wäre also, wenn die >300 CT60 Besitzer eine Firebee nehmen würden und ihre CT60 dann weitervererben  ;D

Nein, ist jetzt nur Spass, aber schau, wir hatten mit dem Milan/Hades wirklich super Rechner, für die es praktisch 0 spezielle Software gab... Running Milan, oder Legends of Espen waren sehr vielversprechend, aber leider wurde ja nix draus :(

Arthur:
Ich bestreite mal das ein DSP (wenn er so alt ist) heute noch jemanden vom Hocker reißt. Sicherlich hat er damals noch seine Berechtigung gehabt. Heute macht er nur noch aus Kompatiblitätsgründen sinn, damit evtl. vorhandene Software auch auf der Firebee läuft. Würde den glatt weg lassen wenn es nach mir ginge. Schnelle Festpltten, hochauflösende Grafik und Netzwerk sowie endlich funktionierendes USB sind mir viel wichtiger.

tuxie:
Hallo,

@Arthur da gebe ich dir nur zum Teil recht. Ich selbst habe ihn auch nich vermisst gehabt. ABER es gibt wohl auch noch heute Anwendungen in denem ein Digitaler Signal Prozessor verwendet wird. Man muß es ja so sehen, der DSP hat eine Schnittstelle was ihn ultimativ macht, das es heut zu tage schnelere und leistungsfähiger gibt. Aber ein DSP ist auch heute noch in bestimmten bereichen notwendig. Ich ziele jetzt hier auf den Musikbereich.

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