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ATARI PowerPC warum nicht?
michschmi:
--- Zitat von: tuxie am Mi 29.11.2006, 12:26:12 ---@michschmi
Ich glaube wir reden aneinader Vorbei. Natürlcih möchte ich eine neues Atari OS Entwickeln was diesen Ansprüchen Entspricht. Es soll in 1. Linie die alten Atari-Programme ind guter Geschwindigkeit und hoher Kompatibilität ausführen können. Und es soll eine neuer Desktop entstehen wo es NEUE Anwendungen im gewonnten Atari Stile gibt. Das diese dann am ende Binärkompatibel zu Linux Anwendungen sein werden kann man sogar Positiv sehen. Viele Softwarefirmen die Software für den Atari Entwickeln oder Entwickelt haben. Kann man wenn das System steht versuchen zu Animieren das diese neue Anwendungen für dieses OS Schreiben. Ausserdem könnten OpenSource Anwendungen angepaßt werden und dann für das OS Lauffähig gemacht werden. Ich denke dies ist eine gute und auch für Privatentwickler auch machbar. Alles andere ist wie du es schon sagtes nicht durchführbar. Der nächste Vorteil wäre, das die Anwendungen bzw. das OS auf verschiedene Architekturen wo es auch Linux gibt Portierbar wäre. Und somit vorerst die Architektur nicht beschränkt.
@wförster
Schön dich hier zu sehen ;-)
TSchau Ingo
--- Ende Zitat ---
Nö, genau das meine ioch doch auch. Nur: Es wird keiner mehr für eine Plattform proghrammieren, wo es keine SW Standards gibt. Die zu entwickeln dauert Jahre. Und sich nur auf das Equivalent unter Linux verlassen? Das macht kein ernmstzunehmender Hersteller. Die haben doch heute ihre entsprechenden Abteilungen. Glaubt ihr/du wirklich, die gehen so einfach her und stellen mal ne Stange Geld zur Verfügung, um mal auf Verdacht zu entwickeln. Bleibt doch realistisch:
Es ist nunmal so, dass das BS inzwischen seit 12 Jahren nicht mehr erweitert wurde. Und bis ein halbwegs benutzbares neues steht werden viele Versionsnummern und Beta-Rwleases ins Land gehen.
Das macht keiner, denn im Gegensatz zu Atari-"Freaks" machen die nichts nur "aus Spass!!!!
Und die Linux-Idee ist doch im Prinzip das gleiche wie die PPC-Idee. Das wurde wie gesagt doch schon alles durchgesprochen. Und damals standen mehr oder weniger noch Unternehmen dahinter. Nehmt euch mal die Zeitschriften aus 1999 oder 2000. Da ist das alles drin. Und ihr erinnert euch auch noch an das xtos-Projekt? Das ist doch alles bereits versucht worden...
Ich finde das Engagement ja toll. So wie ich damals die Ideen schon toll fand. Aber was bringts...
Mir fällt auch grade ein: Ich meine mich auch zu erinnern, dass, ich meine Steinberg, damals in der Milan 2-Phase angesprochem wurde. Haben die nicht schon damals schon dankend abgelehnt....
In der Nach-Original-Atari-Zeit hab ich auch begriffen, dass die Zeit nicht stehen bleibt. Bis 2001 war ich, wie gesagt, auch Atari-Purist und habe kaum über den Tellerrand geschaut. Das geschah dann erst mit dem Internet und den Problemen, das mit dem Atari (Milan) gesheit abs Laufen zu bekommen.
Alles entwickelt sich eben weiter (siehe Amiga, dort geschah so einiges, was das ganze etwas moderner werden liess) und man muss auch bereit sein, "alte Zöpfe abzuschneiden".
Ich habe eine für mich akzeptable Möglichkeit gefunden. Damit bin ich vollauf zufrieden...:)
michschmi:
--- Zitat von: Atari060 am Mi 29.11.2006, 13:01:13 ---@MichSchmi: Aranym funktioniert ja eben leider nicht so wie ich es mir vorstelle... wenn es das täte, hätte ich schon längst einen PC nur damit ;)
Vor allem die Benutzeroberfläche der AFROS CD ist mehr als spartanisch...
Der Emu-Atari sollte schon 1024*768*256 col oder mehr ohne Probleme können (eben wie der Milan) und die Hardware (USB) gut eingebunden sein.
Neue Software wird auf jeden Fall kommen. Xaaes wird ja auch noch weiterentwickelt und ist auch frei... Linux Portierungen könnten unter MiNT noch einfach umgesetzt werden, da sie nicht mehr für 060 oder ähnliches, sondern für x86 optimiert werden müssen (was sie ja ohnehin sind)...
Und für Nostalgiker sollte eben die alte Software mindestens so gut wie auf einem Originalsystem laufen ;)
--- Ende Zitat ---
wo kommt neue Software:
- Papyrus wurde eingestellt
- TW schläft
- gibt es Calamus noch.
Ehrlich gesagt sind die einzgen mir bekannten Programme, die nach wie vor entwickelt werden:
- Mint und weitere Tools => Sparemint/Easymint
- Xaaes
- Teradesk
- Zview
- diverse Freeware-Emulatoren
- extendos
und das jüngste Programm ist vom Juli 2006 (Easymint).
Da ist so gar Nichts bei, was dem Anwender es auch nur etwas leichter macht, einen kurzen Brief zu tippen und auszudrucken....
Also, was gibts Neues?
Ich denke, wenn es als Hobby-System begreift, dann hat man gar keine Probleme damit, wenn was mal nicht geht. Und wer partout kein Windows will nimmt eben
Linux oder Apple....
Atari060:
>wo kommt neue Software:
>
>- Papyrus wurde eingestellt
>- TW schläft
>
>- gibt es Calamus noch.
Also neue Software gab es in den letzten paar Monaten folgende:
- Duke Nukem 3D für 060
- Quake für 060
- ScummVM für alle (schnellen) Ataris wird ständig weitergeflegt
- Doom, etc. von PMandin
- unzählige weitere Spiele (Nuclear Waste...)
- SDL
- ZView (u.a. PDF-Viewer)
- STj (DJ Software für ST)
- maxy miser
- GCC 3.3.6
- Gemplay
- UPX packer
- FalcAMP 1.20
- Music Mon...
Calamus wird noch gepflegt, ebenso Porthos von DMC (kommerzieller PDF Viewer mit Ausdruck über NVDI).
Weiterentwickelt werden auf jeden Fall noch Highwire und Mymail, welches dieses Jahr auch 2 oder 3 Updates erfuhr.
Sicherlich ist alles sehr Musik- und Spiele lastig, aber macht ja nix. Quake ist weitestgehend ein Linux Port, wenngleich Mikro auch einiges aus der Amiga Version verwendet hat.
Papyrus und Tempus Word sind so wie sie sind schon sehr gut. Und zum Schreiben bräuchte ich gar nicht mehr...
Problem sind eher die Druckertreiber und der Import von Word Dokumenten.
Es erzählt mir niemand, dass er zum Schreiben das neueste MS Office benötigt. Schreiben geht auf einem 1040er mit Signum 3 so gut wie auf keinem aktuellen System (WYSIWYG!!!)... nur eben Drucken ist so ne Sache...
Für meinen Mac hab ich gar keinen Drucker, alles, auch beruflich schreibe ich mit dem Atari und dafür reicht er noch Jahre (solange es noch Drucker gibt die unterstützt werden).
Ein LinuxAtari hätte den Vorteil, dass die HW relativ leicht eingebunden werden könnte und somit die Zukunft gesichert wäre, was bspw. Ausdrucken anbelangt...
Ich schreib schon wieder zuviel ;)
Ciao...
Mac
guest1218:
Ich denke wenn wir es schaffen sollten ein neues (aktuelles) Atari System auf die Beine zu stellen, hat es auch Potential für die Zukunft. Und als Basis ist Linux doch sehr gut. Wir können aktuelle PC Hardware verwenden, die Preise für ein neues System würden sich dann auch in Grenzen halten. Wichtig für mich ist aber die geniale Tastatur, die Jens gepostet hat. Es gibt dem Computer einen Charakter und erinnert stark an die Atari Zeit.
Und daraus könnte man doch auch ein Geschäft machen. Wenn das Betriebssystem steht, kann man sich um die Hardware-Anpassung kümmern. Was haltet ihr davon das Betriebssystem dann auf einem USB Stick zu speichern, dieser würde dann intern im Computer eingebaut werden. Und als Bootlaufwerk würde man einfach von dem internen Stick booten?! Und wenn es geht sollte man den Stick auch Schreibgeschützt lassen, damit niemand versehentlich das System löschen kann. Ich denke gerade an Computereinsteiger. Das würde dann wieder ein Widererkennungswert bedeuten. Und Linux kann man ja auch von USB starten.
michschmi:
--- Zitat von: Atari060 am Do 30.11.2006, 07:10:00 ---
Also neue Software gab es in den letzten paar Monaten folgende:
- Duke Nukem 3D für 060
- Quake für 060
- ScummVM für alle (schnellen) Ataris wird ständig weitergeflegt
- Doom, etc. von PMandin
- unzählige weitere Spiele (Nuclear Waste...)
- SDL
- ZView (u.a. PDF-Viewer)
- STj (DJ Software für ST)
- maxy miser
- GCC 3.3.6
- Gemplay
- UPX packer
- FalcAMP 1.20
- Music Mon...
Calamus wird noch gepflegt, ebenso Porthos von DMC (kommerzieller PDF Viewer mit Ausdruck über NVDI).
Weiterentwickelt werden auf jeden Fall noch Highwire und Mymail, welches dieses Jahr auch 2 oder 3 Updates erfuhr.
Sicherlich ist alles sehr Musik- und Spiele lastig, aber macht ja nix. Quake ist weitestgehend ein Linux Port, wenngleich Mikro auch einiges aus der Amiga Version verwendet hat.
Papyrus und Tempus Word sind so wie sie sind schon sehr gut. Und zum Schreiben bräuchte ich gar nicht mehr...
Problem sind eher die Druckertreiber und der Import von Word Dokumenten.
Es erzählt mir niemand, dass er zum Schreiben das neueste MS Office benötigt. Schreiben geht auf einem 1040er mit Signum 3 so gut wie auf keinem aktuellen System (WYSIWYG!!!)... nur eben Drucken ist so ne Sache...
Für meinen Mac hab ich gar keinen Drucker, alles, auch beruflich schreibe ich mit dem Atari und dafür reicht er noch Jahre (solange es noch Drucker gibt die unterstützt werden).
Ein LinuxAtari hätte den Vorteil, dass die HW relativ leicht eingebunden werden könnte und somit die Zukunft gesichert wäre, was bspw. Ausdrucken anbelangt...
Ich schreib schon wieder zuviel ;)
Ciao...
Mac
--- Ende Zitat ---
Aber genau das ist doch mein Problem: Ich habe nur einen Nadeldrucker mit dem ich am Atari gescheit drucken kann. Es gab noch nie gescheit--verwendbare Lasedrucker, ausser den Atari-eigenen. Das führt dazu, dass es immer schwieriger wird, Drucker einzusetzen. Und wenn der letzte Drucker hin isdt, ist das Drucken mit Signum vorbei.
Und richtigt, ich schrieb ja, dass es aktuelle Programme gibt, due aber seit über 4 Monaten im Schnitt keine Aktualisierung mehr erfahren haben. Daher ist es unklar, ob da jemals nich was nachkommt. Fakt ist aber, dass du mit dieser dünnen SW-Pallette niemanden hinter dem Ofen hervorlockst. Und auf diese Ego-Schooter-Ports kann man nicht alleine bauen, die sind ja auch "nur" in Hobbyarbeit entstanden.
Und natürlich braucht man nicht das nezeste Office. Ich selbst benutze Word 2000, das war teuer genug und bleibe dabei, bis es wirklich nicht mehr anders geht.
Tatsache ist auch, es gibt keine einzige Firma mehr, die mehr oder weniger noch Atari-SW-Produkte herstellt. Bei Rom-Logicware ist Papyrus für TOS weder als Demo noch alls VollVersion verfügbar, und gerade der WeiterVerkauf der letzten Version wäre kein Problem (siehe ASH). Dass das nicht gemacht wird sagt alles.
Ich glaube ihr versteht nicht, dass es niemandem Spass machen wird, mit 13 Jahre alter Softwarea auf einem aktuellem BS zu arbeiten. Für diejenigen, bei denen das historisch gewachsen ist, mag das kein Problem sein, aber für Neueinsteiger; ich weiss nicht, die wenigsten werden noch auf einem Berg alter Disketten sitzen....
Vor allen Dingen gibt es da auch ein Bezugsproblem. Woher nimmt ein Neuanwnder die Software. da bewegt er sich schnell im grauen Bereich. Bestellen kann er ja nicht mehr viel und wenn muss er schon die ersten Kompromisse machen (siehe wieder ASH). Programme . Und es hat sicherlich auch niemand Lust, einen Drucker von vorgestern einzusetzen, nur weil damit sich etwas ausdrucken lässt.
Dieses Problem verstärkt sich übrigens mit Linux. Da fallen dann die Nadeldrucker auch weg, oder gibt es für eineb Star LC24-200 noch Treiber (ich denke da sieht es mit Windows sogar besser aus). Und dann hat man mit Wordplus und v.a mit Signum 3 (wegen des besch... Druckprogramms) sein Probleme, denn da wird es nicht möglich sein, einfach so, einen Usb-Drucker zu nutzen, da die Schnittstelle vom Druckprogramm überschrieben wird.
Mir sind da einfach zuviele Fragezeichen. Wenn, ja wenn Atari noch diverse Protokolle ins TOS eingebaut hätte, beor sie sich veranabschiedet hätten, wäre es wahrcheinlich einfacher, an einen Port auf ein anderes BS heranzugehen.....
@ aramon
schau dir unbedingt mal den Link in das andere Forum ein. Gerade die USB-Variante wurde dort vor einiger Zeit schon diskutiert.
Aber auch dieses geht mit dem Stemulator. Dieser braucht nämlich nicht unbedingt installiert zu werden, wenn es einmal entpackt wurde. Ich könnte mir also den Stemulator mit der fertig eingerichteten Umgebung auf den Stick ziehen und die Pfade so einstellen, dass er immer nur auf dem Stick zugreift und schon hab ich ein fertiges, autarkes Atari-System, mit dem ich überall an einem beliebigen PC arbeiten, drucken und anderes machen kann, da die Fonts und Drucker (und die Druckertreiber) von Windows vom Stemulator eingebunden werden.
Was will man da noch mehr ;) ?
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