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68K30L, Falcon und Suska-III-T2

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wfoerster:

--- Zitat von: Idek Tramielski am Fr 26.06.2009, 09:23:03 ---Hallo Wolfgang,

könntest Du ein wenig zu den Extra-Interfaces sagen?
Welches benötige ich wofür? Kann ich auf das MC-UART verzichten, wenn ich eine RS232 habe?

Danke und Gruß
Wolfgang


--- Ende Zitat ---

Hallo Wolfgang,
Die MC-UART wird benötigt, um Betriebssystem-Images in's Flash zu schreiben. Allerdings arbeiten wir an einer Lösung, um von der SD-Karte solche Images in's Flash zu schreiben. Ebenso wird es möglich sein, von der SD-Karte Configware Updates für's FPGA einzuspielen. Ich persönlich habe alle Betriebsystemvarianten im Flash und kann via DIP-Schalter auswählen. Somit benötige ich zum Beispiel keine MC-UART. Wir haben es so vorgesehen, dass die Systeme offiziell mit emuTos ausgeliefert werden. TOS ist eben nicht frei. Aber es ließe sich bestimmt eine Lösung finden, um im Auslieferungszustand etwas anderes als emuTos im Flash zu haben :)
Genau beschrieben ist das Ganze im Handbuch, welches im Downloadbereich von experiment-s (bisher nur) auf Deutsch zur Verfügung steht.
Ich bin natürlich auch bereit, den Suska IP-Core in Richtungen zu erweitern, die gewünscht werden (ok ich weiss ja dass es später ein Falcon sein soll und arbeite daran). Kleinere Erweiterungen lassen sich kurzfristig umsetzen. Was mir beispielsweise spontan einfällt ist das Umschalten der Videomodi via Accessory, wenn dieses von irgend jemandem programmiert wird. Oder das Laden des Festplattentreibers aus dem EEPROM, welches auf dem Board bestückt ist, so dass die CF-Karte Windows-kompatibel ist und dennoch beim Booten gesehen wird. Das ist dann eine superelegante Lösung, da man dann einfach mit einem Cardreader unter Windows die Platte beschreiben kann. Der Core an sich kann ja jetzt schon viel mehr als die originalen Maschinen und ist dennoch kompatibel geblieben. Aber ich denke es ist der Phantasie keine Grenze gesetzt, was da noch alles an Funktionalität hinzukommen kann. Und so sind auch die zusätzlichen Schnittstellen zu sehen, die vorhanden sind und beliebig Verwendung finden können, wenn der IP-Core entsprechend erweitert wird.

Viele Grüße

Wolfgang

ToPeG:
Ich weiß nicht wie schwierig es wäre, aber könntest du eine "Bidge" einzubauen, die es ermöglicht, sonst nicht erreichbare Systemkomponenten wie den I2C erreichbar zu machen? Es wäre doch möglich ein Adressregister und ein Datenregister an zwei nicht verwendeten Adressen ein zu blenden. Darüber könnte man dann die neue Hardware adressieren und abfragen/schreiben. Das würde auch das originale System nur minimal verändern, oder gibt es schon Möglichkeiten? Ich weiß leider nicht wie "vollgestopft" der Adressraum seit dem STE-VME und Erweiterungen ist, und was es da schon alles "klassisch" gibt.

matashen:

--- Zitat ---aber könntest du eine "Bidge" einzubauen
--- Ende Zitat ---
Meinst du Bridge oder Bitch ???

wfoerster:
Hallo,
eine Bitch kann ich leider nicht einbauen :) Aber eine I2C-Bridge ohne Probleme; das ist ein VHDL-Zweizeiler oder man baut eine etwas intelligentere State-Machine (I2C-Master). Das mache ich, wenn genügend Interesse besteht.

Viele Grüße

Wolfgang

guest1944:

--- Zitat von: wfoerster am Fr 26.06.2009, 01:57:15 ---Suska-III-T lässt demnächst grüßen

--- Ende Zitat ---

Kannst du dazu auch schon näheres sagen? Neben den offensichtlichen Fragen (wann, wie teuer?) würde mich interessieren, ob es die Tiny-Variante ebenfalls "nur" als Karte zu kaufen geben wird, oder ob es sie auch direkt betriebsbereit in einem Laptop-Gehäuse geben wird (u.a. dafür war es doch gedacht, oder?)

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