Der OSSC ist auch keine 100%-Lösung. Es ist eine "es funktioniert"-Lösung. Einmal eingestellt kann er alle Auflösungen auf einen HDMI-Monitor zaubern, ohne dass man den OSSC noch mal anfassen muss. Aber er hat z.B. kein Profil für ein 640x400 Eingangssignal, darum muss man mit der nächsten Näherung (640x384) arbeiten, was die fehlenden Zeilen erklärt. Oder mit "Pass Thru", und ihm erklären, dass er 400 aktive Zeilen bekommt, und wie er das ohne Interferenzmuster upscalen soll.
Bei Farbe ist es ähnlich. Er kennt 320x240, womit er auch 320x200 und 640x200 verarbeitet (beides eigentlich 720x576i), aber die zulässigen HDMI-Auflösungen sind halt kein ganzzahliges Vielfaches von 320 oder 200, weshalb manche Linien gerne dicker erscheinen als andere. (Manche werden verdoppelt, andere verdreifacht, um auf die Zielauflösung zu kommen. Man kanns in den Fotos glaub ich erahnen.) Aber: es funktioniert.
"Funktionierende" Einstellungen hab ich ja im verlinkten Post geschrieben.
Kantenglättung oder andere digitale Nachbearbeitungs- oder Bildoptimierungsoptionen hat der OSSC nicht. Das macht ihn schön schnell. Es gibt praktisch keine Verzögerung zwischen Audio und Video. Insbesondere, wenn du den Ton auch durch den OSSC jagst, um ihn im HDMI-Signal mit drin zu haben. (Der OSSC hat sogar einen Mono-Modus.) Die Verarbeitung des HDMI-Signals im Anzeigegerät dürfte länger dauern
@rolandDos Ja, ich hab den Kaico OSSC 1.8, aber auch einen NoName OSSC 1.8 von ebay im 3D-gedruckten Gehäuse. Funktioniert genauso.
@Gerald91522 Dein Anzeigegerät ist ein 3:2-Monitor. Die 640x400 vom Atari sind beinahe 3:2. Medusa macht daraus 1280x400 - aber es werden keine quadratischen Pixel angezeigt. Das Bild wird auf die volle 3:2-Höhe des Monitors gestreckt. Darum wirkt es nicht verzerrt. Meine Frage wäre, ob das der Monitor macht, oder Medusa.
Ja, bin auch auf eure Erfahrungen gespannt. Bin auch neugierig auf Medusa.