Hardware > Hardware (High-End)
Wizztronics Falcon Rebuild bootet...
Lukas Frank:
... vermute mal ohne Arbeitszeit liegt der Material Aufwand bei 1000,- Dollar pro Mainboard.
dbsys:
--- Zitat von: Lukas Frank am Fr 27.03.2026, 14:44:31 ---
Kompatibel wird es sein hat ja alle Schnittstellen wie Romport etc. ...
--- Ende Zitat ---
Ja, den ROM Port habe ich mit großer Freude gesehen. Der fehlte und fehlt ja bei allen Clones.
laufkopf:
Durch die sicherlich stark begrenzte Verfügbarkeit von Custom-Chips werden solche Boards bestimmt immer ihren Preis haben.
dbsys:
--- Zitat von: Patrick STf am Fr 27.03.2026, 15:29:10 ---Bei dem Preis bin ich vorab raus.
Ich dachte, das wäre eine gute Alternative zu den aktuellen Marktpreisen eines gebrauchten Falcon.
Für mich als User ist das so nicht interessant – dann bleibe ich lieber beim Emulator.
--- Ende Zitat ---
Der "neue" Falcon kann kaum gleich viel oder weniger kosten, als ein gebrauchter Falcon. Es sind zu viele spezielle Chips nötig, die Atari damals speziell hat machen lassen. Die kann man ja praktisch nirgends mehr bekommen. Und wer weiß, wie viele davon Wizztronics überhaupt noch besitzt. Ich schätze, deren Stückzahl dürfte überschaubar sein. Und Wizztronics wird die ganz bestimmt nicht für'n Appel und'n Ei hergeben.
Patrick STf:
Alles hat seinen Preis. Und ich bin mir sicher, selbst bei 5.000 oder 6.000 €/$ würden sich dafür Käufer finden – und das ist auch völlig in Ordnung. Jeder hat sein Hobby und seine eigene Motivation.
Vielleicht habe ich die Projekte auch etwas falsch eingeschätzt, ich habe mich damit bisher nicht intensiv beschäftigt. Grundsätzlich hast du aber recht: Ein komplett bestücktes, einsatzbereites neues Board – auch wenn teilweise Chips aus Altbeständen kommen müssen – kann natürlich nicht billig sein.
Zur Einordnung: Ein Atari Falcon lag damals je nach Ausstattung bei rund 2.500–3.000 DM. Inflationsbereinigt entspricht das heute grob etwa 2.200–2.800 €. Insofern sind höhere Preise bei Neuaufbauten aus heutiger Sicht nicht völlig aus der Luft gegriffen.
Ich persönlich komme aber aus einer anderen Richtung. Ich bin als User größtenteils aus der Hardware-Thematik raus und arbeite aktuell eher mit Emulatoren. Für mich steht die Software im Vordergrund.
Was bringt mir die beste, modernisierte Hardware, wenn sich softwareseitig seit Jahren kaum etwas bewegt? Das war für mich auch einer der Gründe, mich damals aus der Szene zurückzuziehen.
Wenn durch solche Projekte wieder mehr neue Software entstehen würde – echte Anwenderprogramme, nicht nur Anpassungen alter Lösungen – dann wäre das für mich auch wieder eine ganz andere Grundlage, über eine Investition nachzudenken.
Die FireBee war damals für mich so eine Hoffnung, ist aber letztlich auch eher eine Kleinserie geblieben. Vielleicht können die aktuellen Projekte in ihrer Unterschiedlichkeit genau da ansetzen und wieder etwas Bewegung reinbringen.
Ich spreche hier aber nur aus meiner persönlichen Sicht als Anwender. Ich will das keinesfalls abwerten – im Gegenteil. Jeder soll das so machen, wie es für ihn passt.
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