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ragnar76:
Erster Versuch, nicht so geil geworden wie ich mir das vorgestellt habe.

AndreasKromke:
Sehr schick! Insbesondere der dunkle Hintergrund ist sehr viel seriöser als das gräßliche Gritzegrün. Das könnte ich auch mal ändern.

Wo hast Du die andere Schriftart her? Ich kann mich dunkel erinnern, daß man unter macOS, das damals noch MacOS hieß, die Schriftarten des Gastgebersystems verwenden konnte; das geht jetzt nicht mehr. Ich hatte damals auch, glaube ich, einen proportionalen Systemzeichensatz verwendet. Ist mir entfallen, welcher das war. Lang ist's her.

AndreasKromke:
Es ist immer wieder putzig, was so alles an alten Fehlern bzw. Unschönheiten auffällt. Im Vierfarbmodus nimmt das AES eine Schriftgröße von 8x16, wenn der Bildschirm mindestens 320 Pixel hoch ist (das gilt wohl für alle Modi). Andererseits sind die Fenster- und andere GUI-Elemente dann horizontal gestreckt. Der VT52 verwendet aber den 8x8-Zeichensatz. Und das WINFRAME.SLB kann nur breite Rahmen, d.h. beim 8x8-Zeichensatz und mindestens 16 Farben bleiben die Fensterrahmen breit.

Upps: Bei 640x320x16M verwendet AES die 8x16-Zeichen, VT52 die 8x8-Zeichen, aber (!) die Abstände zwischen den Zeilen sind 16 Pixel, und der der Cursor blinkt 8x16 und erzeugt smutts. Der Fehler tritt auf bei weniger als 400 Pixeln Bildschirmhöhe.

ragnar76:

--- Zitat von: AndreasKromke am Gestern um 09:01:13 ---Wo hast Du die andere Schriftart her?

--- Ende Zitat ---
Das ist der Monaco Font der bei NVDI mitgeliefert wird.

AndreasKromke:
Der Grund für die horizontal gestreckten GUI-Elemente im Modus "vier Farben" war relativ einfach zu finden. Das AES ist nämlich schlau und versucht, einige Elemente quadratisch zu machen, bei vorgegebener Höhe. Dazu braucht es die tatsächliche Pixelgröße. Die kommt vom VDI und wird in Mikrometern (Merkel sagte mal "Mühkrometer", aber die hat ja auch sonstwo sonstwas studiert ...) angegeben. Das VDI wiederum kriegt die Pixelgröße vom Bildschirmtreiber. Die VDI-Bildschirmtreiber geben üblicherweise 278 µm Pixelgröße an. Zum Vergleich: Ein 32-Zoll-4k-Monitor hat etwa 180 Mikrometer pro Pixel.

Nun gibt es zwei Ausnahmen: Der 16-Farb-Interleaved-Treiber verdoppelt die Pixelgröße in beide Richtungen, ein Relikt vom ST (niedrige Auflösung). Und der 4-Farb-Interleaved-Treiber verdoppelt die Pixelgröße vertikal, ein Relikt von der "mittleren" Auflösung des ST, und dadurch ergibt sich die Streckung.

Ich habe jetzt den Vierfarbtreiber so geändert, daß die vertikale Pixel-Streckung nur bei 640x200 ausgeführt wird, und - voilá - jetzt sieht es in den anderen Auflösung ordentlich aus. Dabei habe ich auch gleich ein paar sehr imposante Assembler-Befehle entfernt, die völlig überflüssig waren.

Was bleibt? Bei "ST-mid" ist der Mauszeiger häßlich gestreckt. War das beim ST auch so? Muß mal Hatari konsultieren. Und das CHGRES-Fenster darf man nicht verschieben, dann gibt es nämlich smutz. Vielleicht war der weiße Bildschirm die ehrlichere Lösung. Ich nehme an, daß sich Magxdesk beendet, um CHGRES statt seiner zu starten, und damit verschwindet der Desktop-Hintergrund. Vielleicht gibt es keinen Default-Hintergrund, das weiß ich nicht mehr.

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