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Falcon SMD-Baugrössen?
TPAU:
Erstmal danke @Lukas Frank für die neuen Detail-Bilder, wo sich wie vermutet der dritte AGND-GND Kerko befindet.
Ich muss hier wohl mal ein kleines Mißverständnis aufklären: ;)
Mit "C-Lab" Schaltplan meine ich das Schaltbild aus dem Frank hier schon Ausschnitte gepostet hat und der sich in diesem Service-Guide befindet (in Rev. B und L, wobei L sich nochmal in Details unterscheidet).
Der Plan kommt allen Anschein nach direkt von Atari, wurde aber von Atari selbst nie in den Falcons umgesetzt... so weit ich weiß.
Ich kann nur vermuten, dass C-Lab mit Atari in Kontakt stand und gebeten hat, doch bitte Line-Level Ein/Ausgänge zu schaffen und den Bassboost zu entfernen. Wahrscheinlich weil Atari sich mit der eigenen Hardware am besten auskennt und C-Lab nicht nach Übernahme erstmal reverse-engineering betreiben muss.
Letztlich umgebaut hat aber erst C-Lab die verbliebenen Falcons.
So würde für mich das Ganze jedenfalls Sinn ergeben. ???
Jedenfalls entspricht dier Schaltplan exakt der C-Lab Modifikation, nur die von mir mit ?? gekennzeichneten Kerkos beim Mic-Eingang (Oberseite vom Board) kann ich nicht so recht zuordnen, ebenso die beiden sich unter den Spulen befindlichen Widerständen (Plätze L34 und 37).
Aber wie in Franks einem Bild zu sehen ist, gibt's den C-Lab Umbau auch mit den Original-Bauteilen auf den L-Plätzen, statt der "Spulen".
Den herkömmlichen Falcon-Schaltplan (so wie meiner aussieht), findet man ja zuhauf im Netz als schlechten PDF-Scan.
Lukas Frank:
@TPAU ... lese mal dort alles durch -> https://mikrosk.github.io/clockpatch/history.html
Die C-Lab Boards hat die gleiche Firma in China aufgebaut die auch für Atari gebaut hat. Atari hatte wohl 8000 Platinen über von insgesamt 20000 und C-Lab hat wohl 2000 davon genutzt. Irgendwo liegen also noch 6000 Platinen?
Lukas Frank:
Mal als Vergleich der Falcon Hardware Patch aus dem Cubase Audio Handbuch ...
TPAU:
Leider erfährt man dort auch nicht, warum Atari auf einmal Schaltpläne hat, mit erheblichen Audio-Modifikationen (eben die C-Lab Mod).
Schon interessant, wie hoch die Stückzahlen tatsächlich verkaufter Falcons doch von Quelle zu Quelle variiert.
Die Mod aus dem Cubase-Handbuch ist ja Grundlage zu dem, was ich am Anfang schon verlinkt hatte und zu 99% identisch.
Einziger Unterschied ist R66 und R87 auf 1,8 kOhm (statt 47k im Cubase-Handbuch) zu ändern, "to get the true line levels".
Ich glaube eigentlich mittlerweile, dass man dieses ganze Gedöns mit den Kerkos und "Spulen-Filtern" eigentlich gar nicht braucht für die Funktionalität. Das ist wohl eine Forderung der amerikanischen FCC zur Funkentstörung, wie es im Service-Guide PDF Seite 151 bei den AGND-GND Kerkos auch angedeutet ist.
Schon komisch, dass das alles in den Umbau-Anleitungen gar nicht auftaucht. :-\
Lukas Frank:
Ich habe wohl einen der letzten Falcon von Atari und meiner hat ebenfalls diese beiden Ferritringe an den Miniklinken. Das entspricht wohl dem letzten Schaltplan von Atari.
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