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Neuzugang eingetroffen. ST/MSTE/FALCON

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czietz:
Evtl. ein neuen Thread im 8-Bit-Forum öffnen? Ich kenne mich mit diesen Laufwerken (oder jeglicher 8-Bit-Peripherie) nicht aus.

Aber: Mit welcher Abtastrate läuft Dein Scope, wenn Du glaubst 50 kHz zu sehen? Evtl. bist Du Aliasing auf den Leim gegangen -- ein "beliebter" Fehler bei DSOs.

Arthur:
Bei digitalen Oszilloskopen werden sehr häufig auch sehr optimistische obere Frequenzen angegeben. :D

Gast120501:
200 kHz ist bei einem Digital-Oszilloskop nicht wirklich viel. Das ist nicht die Grenzfequenz eines Signals, die so ein Oszi messen und darstellen kann, sondern die Abtastrate. Um eine Periode einer Wellenform wenigstens einigermaßen abzubilden, braucht man in der Periode mal mindestens 4-8 Abtastpunkte, das heißt effektiv kann dieses Oszi Wellenformen mit maximal 50, wenn nicht gar nur 25 kHz einigermaßen akurat darstellen - für Audiosignale geeignet. Mit Anzahl Bits (Roh-Bits in MFM oder GCR-Kodierung!) pro Spur (soundso viele Sektoren, Sektorvorspann, Prüfsumme am Sekotorende, Lücken/Füllbytes, Syncbytes...) und Drehgeschwindigkeit der Diskette kann man dann mal die grobe Richtung ausrechnen, was ein Oszi können muss, damit  man zuverlässig die Kopfdaten sehen kann.

Arthur:
Bei 1M Sample kommt das mit 200KHz doch einigermaßen hin... ist aber trotzdem schnarchlahm.

X-Ray:
Habe mich heute noch einmal mit dem Falcon Soundproblem auseinander gesetzt, mein kleines Oszilloskop war für diese Zwecke zu gebrauchen.
Habe den Schaltplan studiert, bin die Wege der Sounds nachgegangen und konnte diese mit dem kleinen Teil auch anzeigen lassen. Soweit, so gut.
Hängengeblieben bin ich dann am Codec Chip.
Dort untersuchte ich folgende PINs:
26 - RIN2 = Rechter Eingang vom PSG-Signal (AUDIOS)
28 - LIN2 = Linker Eingang vom PSG-Signal (AUDIOS)
15- ROUT = Rechter Audio Ausgang
16 -LOUT = Linker Audio Ausgang
Im angehängten Bild habe ich die untersuchten Wege farblich markiert.

Dabei stellte ich fest, dass gravierende Unterschiede zu meinem funktionierenden Falcon bestehen.
Als Test habe ich beide Falcon "nackt" gebootet und nur das XCONTROLL.ACC geladen.
Um gleiche Bedingungen im Sound zu erhalten, habe ich auf beiden noch das SNDRESET.PRG ausgeführt.
Das kam bei heraus:

PIN / Volt am funktionierenden Falcon
26 - 1.90V
28 - 1.90V
15 - 2.29V
16 - 2.29V

PIN / Volt am Problem Falcon
26 - 0.95V
28 - 1.90V
15 - 0.91V
16 - 1.96V

Wie man erkennt, liegen am Eingang und Ausgang des rechten Kanals weniger Spannung als links.
Ohne vorher SNDRESET zu starten, sieht das noch ganz anders aus.
Merkwürdig ist aber, dass der Sound eigentlich i.O. ist, zumindest bis zum nächsten Neustart.
Wenn ich im Soundpanel die Balance oder die Verstärkung je Kanal ändere, verändern sich auch die Voltzahlen.
Am rechten Kanal steigt der Wert an PIN 15 für zwei Stufen und fällt dann ab der dritten ab und es geht in ein Rauschen über.
Also SNDRESET hilft zwar, aber der Verstärker schmiert dennoch ab.

Habe mir die Bauteile bei AUDIOS angeschaut und verglichen. Soweit alles gut.
C133 und C139 liefern leicht unterschiedliche Werte, ich weiß aber nicht ob das daran liegt, weil ich diese im eingebauten Zustand gemessen habe.
Diese konnte ich auch noch nicht mit dem anderen Gerät vergleichen, ist alles auf der Unterseite der Platine.

Es dürfte auch nicht am PSG-Sound liegen, denn auch ohne laufenden Sound ist die Spannung an PIN 15/16 schon unterschiedlich.

Wo suche ich jetzt weiter?


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