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HD Floppy Modul ...

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Lukas Frank:
Ein neues HD Modul nach dem Verhalten eines Mega STE, Atari TT oder Falcon mit dazu gehörigem TOS 2.06 Patch oder auch EmuTOS wäre der Knaller. Damit würde jedes X beliebige PC Diskettenlaufwerk funktionieren mit einem Input am Shugart Bus Pin2 solange es auf DS0 gejumpert ist.

guest3898:
Danke für die schnelle Antwort und den Willkommensgruß :)

Genaus so ein HD-Modul juckt mich zu bauen, aber der hohe Zeitliche Aufwand schreckt mich noch etwas ab - ein Modul nach "altbewährter" Art ist einfacher zu verstehen, schneller zusammengelötet und funktioniert mit deutlich höherer Wahrscheinlichkeit auf Anhieb. Mal sehen was sich ergibt. Bevor ich mich entscheide, versuche ich erst mal, das PAL U407 mit Umgebung zu verstehen, daher frage ich mal weiter:

Was ist das für eine Programmiersprache, in der das PAL U407 programmiert ist? Gibt's irgendwo eine empfehlenswerte Beschreibung derselben? Am besten möglichst kurz und trotzdem vollständig ;)

Was ergeben Zeilen, wo Pins auf sich selbst verweisen, für einen Sinn? (Extrembeispiel: SCLK = /SCLK - sieht für mich auf den ersten Blick wie ein Widerspruch aus, ähnlich wie 1=0) Sind diese Pins gleichzeitig Eingang und Ausgang?

Wieso TOS 2.06 Patch? Ich dachte, TOS 2.06 würde von sich aus HD unterstützen und deshalb auch standartmäßig mit 6ms steppen, was DD langsamer und lauter macht; ein Patch bräuchte man bei älteren TOS-Versionen. Oder liege ich hier falsch?

czietz:
Diese GALs/PALs sind in irgendeiner Logikbeschreibungssprache "programmiert". Die genaue Syntax erkenne ich jetzt auch nicht wieder -- und ich vermute sowieso, dass die Dateien ein wenig beschädigt wurden, weil dort teilweise komische Sonderzeichen drin vorkommen.

Grundsätzlich sind aber alle simplen Logikbeschreibungssprachen, die üblicherweise für GALs/PALs eingesetzt werden, recht ähnlich, sodass man von einer auf die andere übertragen kann. Beispiele, die ich kenne, wären PALASM und ABEL.


--- Zitat von: Michael960 am Mi 15.03.2017, 21:26:09 ---Was ergeben Zeilen, wo Pins auf sich selbst verweisen, für einen Sinn? (Extrembeispiel: SCLK = /SCLK - sieht für mich auf den ersten Blick wie ein Widerspruch aus, ähnlich wie 1=0) Sind diese Pins gleichzeitig Eingang und Ausgang?

--- Ende Zitat ---

Dieser Pin ist intern zurückgeführt. Was in der Datei nur implizit drinsteht (evtl. auch weil die Datei unvollständig oder leicht beschädigt ist), ist dass das GAL im sogenannten "Registered Mode" betrieben wird, also mit D-Flip-Flops. Somit bedeutet "SCLK = /SCLK" hier, dass bei jedem Takt am Clock-Eingang SCLK seine eigene Negation lädt. Somit schaltet bei jedem Takt SCLK den Logikpegel um, damit kommt an SCLK ein Taktsignal mit der halben Taktfrequenz des Eingangstakts heraus.

Lukas Frank:
Patch deshalb weil beim MSTE/TT und Falcon das Betriebssystem/Rechnerhardware der Floppy sagt ob DD oder HD Diskette im Laufwerk.

Und bei den üblichen HD Modulen das Diskettenlaufwerk dem HD Modul sagt ob DD (8Mhz) oder HD (16Mhz).

Dieser erste Modus ist nicht Aktiv bei einem normalen Atari ST oder STE ...

Lukas Frank:
Ein guter Einstieg bei den GALs ist der JEDI Assembler für den Atari ST ->   http://ralfzimmermann.de/software.ger.html

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