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PAK/3-020

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ditto:
MIST!   ;)
Aber schönen Dank für die Erläuterung.

Arthur:
Kann mir jemand erklären wieso sich die TOS-Version auf dem Mainboard und auf der Pak nicht in die Quere kommen, welcher Mechanismus steckt dahinter?

mfro:
Beim Systemstart liest die CPU erst von Adresse 0 den initialen Stackpointer (SP) und anschliessend von Addresse 4 den initialen Program-Counter (PC)
Es gibt bei vielen (Selbstbau-) m68k-Systemen relativ simple Schaltungen, die bei einem Reset einen Zähler starten, der Buszyklen mitzählt und einfach zur richtigen Zeit den Bus mit den richtigen Werten füttert. Es reicht ja, beim jeweils zweiten Buszyklus einfach die ROM-Startadresse auf den Bus zu legen (den SP kann man auch später setzen).
Anschliessend kann sich die Schaltung wieder schlafen legen und auf den nächsten Reset warten.

Es ist also nicht unbedingt notwendig, tatsächlich ROM einzublenden.

Gast120501:

--- Zitat von: Arthur am Mi 04.05.2016, 22:10:47 ---Kann mir jemand erklären wieso sich die TOS-Version auf dem Mainboard und auf der Pak nicht in die Quere kommen, welcher Mechanismus steckt dahinter?

--- Ende Zitat ---

Die PAK hat eine Adressdekodierung für das PAK-TOS drauf. Wenn das PAK-TOS angesprochen wird, werden die entsprechenden Adressen des 68020/30 von der PAK nicht auf den 68000er-Bus durchgeschaltet.

Arthur:
mfro, danke für deine Antwort, doch wir reden, glaube ich, aneinander vorbei. Ich versuche mal zu erklären was ich nicht verstehe.

Angenommen auf dem Mainboard ist ein TOS 1.04 und auf der Pack irgendein gepatchtes TOS 1.04 das den selben Adressbereich einnimmt. Die Eproms sind doch alle mit dem Daten-, Adress-BUS, ROM1-x etc. verbunden. Wieso gibt das keinen Daten-Kuddelmuddel? Wie werden die ROMs selektiert oder weshalb wird nicht von beiden TOS-Versionen gleichzeitig gelesen?

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