Hardware > Hardware (Classic 16-/32-Bit)
CF-zu-SD-Adapter im Falcon?
Gast120501:
Natürlich habe ich die CF vorher dementsprechend getestet. Den Bug in HDRUTIL muss ich nochmal versuchen nachzustellen. Inzwischen ist die CF befüült und voll funktionsfähig.
mfro:
--- Zitat von: RealLarry am Do 29.09.2016, 10:17:38 ---...nur mal so in den Raum geworfen, quasi zu Archiv-Zwecken für denjenigen, der sich neu mit dem Thema auseinandersetzt:
Beim hddriver für IDE musste ich bei mir Byte-Swapping für das Boot-Medium ausschalten. Ich konnte mit eingeschaltetem Byte-Swapping zwar von Floppy booten und mit den Medien arbeiten, aber von der CF booten wollte der Falcon so nicht.
(getestet mit einem delock #91655 und einem delock #91662 - beide CompactFlash<->IDE)
--- Ende Zitat ---
Das ist klar und ist auch so in den HDDRIVER FAQs beschrieben: http://hddriver.seimet.de/de/faq.html
(unter "Kann TOS HDDRIVER von einer TOS/Windows-kompatiblen Partition booten? ").
Liegt einfach daran, daß der IDE-Bus mit 16-bit Datenworten arbeitet und auf Ataris BigEndian verdrahtet ist. Mit SCSI und ACSI-Medien geht's (dort werden immer Bytes transportiert).
RealLarry:
--- Zitat von: mfro am Do 29.09.2016, 12:37:19 ---Das ist klar und ist auch so in den HDDRIVER FAQs beschrieben: http://hddriver.seimet.de/de/faq.html
(unter "Kann TOS HDDRIVER von einer TOS/Windows-kompatiblen Partition booten? ").
--- Ende Zitat ---
Jaja, schonschon, aber meine (erste) CF ist rein TOS only - für anderes Zeuch ist die zweite CF ;)
Gast120501:
Beim IDE/CF-Bootlaufwerk (nicht Partition!) am IDE-Anschluss des ATARI muss Byteswap immer ausgeschaltet sein. Beim zweiten laufwerk kann es ein oder ausgeschaltet sein. Wenn man mit dem zweiten Laufwerk Daten mit dem PC austauschen will, muss dort Byteswao eingeschaltet sein. Wenn man dieses Zweitlaufwerk am PC partitioniert, ist automatisch Byteswap an.
Bei SCSI/ACSI spielt das keine Rolle, selbst wenn am Ende über Adapter ein IDE/CF/SD-Laufwwerk angesprochen wird, weil SCSI und ACSI beim ATARI immer nur 8 Bit breit sind. IDE ist 16 Bit und hier spielt die Prozessorarchitektur, sprich Intel oder Motorola eine Rolle, Schließlich ist IDE eigentlich nichts anderes als ein verlängerter 16-Bit ISA-Bus aus dem PC/AT, und da ist halt eine Intel-CPU drin. Deswegen der Byteswap von Little- nach Big-Endian, Reihenfolge High/Low- oder Low/High-Byte.
Byteswap bedeutet übrigens auch, dass der Zugriff auf dieses Laufwerk am ATARI langsammer ist, da jedes gelesene/geschriebene 16-Bit-Wort erst mal rumgedreht werden muss.
Gast160608:
-^^- hier ist das völlig korrekt beschrieben -aber im og. FAQ etwas mißverständlich.
Richtet man je ein Medium am IDE-Port des Falcon ohne ByteSwap (also im BigEndian-Format) und am Yamaha-IDE-Adapter ebenfalls ohne ByteSwap (also im LittleEndian-Format) via SCSI-Port am Falcon TOS+DOS-kompatibel ein, so sind beide in ihrem Slot bootfähig. Tauscht man sie gegeneinander aus, so sind beide lesbar & beschreibbar - wenn auch deutlich langsamer - aber eben nicht mehr bootfähig. Eleganterweise ist ein durch SectorCopy (ohne ByteSwap!) zw. beiden Ports hergestellter Clon auch sofort bootbar, wenn es das Original auch war.
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