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MiST in der c´t

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dbsys:

--- Zitat von: mfro am So 20.09.2015, 22:40:45 ---Könnt Ihr mir erklären, was es am ersten Artikel einer mehrteiligen Serie, der ins Thema einführen will, rumzumäkeln gibt?

Steht doch nix Verkehrtes drin und heutzutage kann man wohl kaum voraussetzen, daß die c't Leserschaft das alles schon weiß, was drinsteht.

--- Ende Zitat ---

Sehr gut gesagt! Ich finde es richtig, wenn bei einer mehrteiligen Artikelserie mit den Grundlagen begonnen wird. Die c´t ist doch schon lange kein Magazin nur für Freaks und studierte Informatiker. Je mehr Leute man für FPGA begeistern kann, umso besser.

guest3744:
Hmmm. die Ct tut gerade so als wenn man den MIST eben mal schnell mit Verilog oder VHDL beschreiben kann. Das ist dummes Zeug und eine Lachnummer in drei teilen.
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Im nächsten Teil soll ein Pong ohne Prozessor "gebaut" werden und dann im 3. gehts um einen Z-80-Prozessor und System drumherum.
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Beim Pong werden die Zeiten vom VGA-Monitor gesteuert , wann wo der Elekrodenstrahl an oder aus geschaltet wird, einfach ...hmmm...mit dem 2. Teil schon.

Ich habe das Board DE0,DE1 und DE0- Nano.

Man muss auf dem MIST erst alle Stecker drauflöten um ihn  programmieren zum können (er wird jetzt ohne Stecker geliefert), in der Abbildung ist er noch mit Stecker. Die Stecker wurden  extra weggelassen weil viele das gemacht haben , was die CT jetzt beschreibt und haben das System nicht mehr drauf bekommen. Dann erlischt auch die Garantie bei solchen Spielereien.
Weiterhin , wenn das FPGA-System überspielt wird , hat man erstmal die Pappnase auf. Man braucht nämlich um das wieder draufzuspielen einen Programmer um den MIST wieder als Core-Gerät zu nutzen..

Also Finger weg. Wer eine FPGA beschreiben möchte , sollte nicht  an einem Gerät basteln, welches 200 Euro kostet und für solche Basteleien nicht gedacht ist.
Weiterhin kann man auch einige LUT's im FPGA zerstören , als sogenannten Kurzschluss bei falscher Hardwarebeschreibung. Dieses kann man aber vermeiden wenn man in Quartus die richtigen Werte für den jeweiligen FPGA einstellt. Also nichts für Anfänger gemäss CT'.

Wer mit einem FPGA spielen möchte, ist wunderbar dran mit dem DE0-Nano für etwa  90 Euro, oder kauft sich ein FPGA-Board von Ebay die noch günstiger sind ab 30 Euro, die auch schon mit Programmer , Leuchtdioden usw ausgerüstet sind.

Übrigens der DE0-Nano kann den Parallax beschreiben:
https://www.parallax.com/downloads/setup-propeller-1-design-de0-nano

Auf meinem Parallax-Board rechts außen ist der DE0-Nano als 2. Parallax-Prozessor tätig zur spielerei. Auf dem DE0-Nano läuft auch der Z80 drauf und der 6502 als Beschreibung.

Gruss

MiST:
Lasst Euch nicht verunsichern. Man kann das Geraet nicht durch falsche FPGA-Programmierung beschaedigen. Kurzschluesse oder aehnliches passieren nicht.

Man kann das Board ohne jedes Risiko umprogrammieren. Nichts anderes passiert wenn man einen neuen Core aus den offiziellen Repositories lädt. Cores werden eh nur im Fpga-Ram geladen und sind nach dem Ausschalten einfach wieder weg. Nix davon ist dauerhaft, nix wird geflasht oder so.

Man muss nur loeten, wenn man den JTAG-Adapter nutzen will. Der Stecker war aber noch nie auf dem Serienboard. Einfach weil wir nicht damit gerechnet hatten, dass wir das mal als Entwicklungsboard nutzen würden. Es gab noch keine Reklamationen wegen solcher Programmierversuche und ich habe von noch keinem wegen solcher Experimente beschädigten Board gehört.

Und dann liefern wir die ganzen Quellcodes in verschiedenen Entiwcklunsgsstaenden zum c't-Artikel mit. Da kann man erstmal direkt auf "Compile" klicken und es geht direkt was. Und von da aus kann man dann ganz gemütlich seine eigenen Experimente starten.

Und ja, es ist für komplette Einsteiger konzipiert, die für die ersten Schritte "an die Hand" genommen werden. Das ist in der Regel die größere Hürde, dass man erstmal ueberhaupt was zum Laufen bekommt. Wenn die Grundlagen erstmal laufen kommt man bei Interesse und Ausdauer mit Google und Trial-and-Error immer weiter.

Es soll Spass machen und keine Profi-Chip-Entwickler hervorbringen.

Boards von EBay oder das de0 sind prima, aber für Retro-Rechner fehlen da oft die wichtigsten Schnittstellen und diese Boards korrekt zu flashen ist oft nicht einfach. Diesen "passende Datei auf die Sd-Karte kopieren, einschalten und los gehts"-Ansatz gibt es da nicht.

Ganz entspannt, das Ganze ...

MiST:
Die kompletten Beispiele finden sich übrigens alle hier:
https://github.com/mist-devel/mist-board/tree/master/tutorials

Übernächste Woche kommen dann 10 Lektionen z80-SoC dazu mit Farbgrafik, Tastatur, Maus, Sound und allem drum und dran ...

MiST:
Zur Info: Der dritte und letzte Teil der Serie ist draußen. Alle Beispiele gibt's unter:
https://github.com/mist-devel/mist-board/tree/master/tutorials/soc

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