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Mal andersrum: SM124 an PC anschließen

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Gast160608:
Danke, @czietz , für die Recherche!
Ich möchte aber darauf hinweisen, daß es bei meinem Vorschlag in erster Linie darum geht, das Flackern in den Griff zu kriegen. Die letzte Lit. scheint sich mit diesem Problem gar nicht zu befassen (ist wohl auch weniger dringend, wenn die Ausgangsbasis schon 16 Stufen hat); außerdem wird offenbar das Wort ´dithering´ synonym für ´multiplexing´ verwendet. Ein Richter, der sich in einem Patentstreit durch diesen Dschungel schlagen muß, ist nicht zu beneiden... Die vorletzte Lit. kennt zwar das Flacker-Problem, doch führt die etwas vage vorgeschlagene Lösung imho zur wohlbekannten ´Flimmerkiste´; vor allem geht es da um A/D-Wandlung und nicht wie hier um digitales Ausgangsmaterial in Farbe.
Meine Anregung für @nobox wäre, mit zwei im ´verschränkten´ Sinne ´complementären´ Bayer-Matrices  in aufeinanderfolgenden Screens entweder die Anzahl der Zwischen-Stufen deutlich über 10 hinaus zu erhöhen, oder aber bei weniger Pixeln (1280x800 oder 1280x960) mit 2x2-Bayer-Matrices die (räumliche) Auflösung noch höher als 80% zu treiben (wobei der gewonnene Spielraum vielleicht nützlich wäre, den TrauerRand des SM124 zu bekämpfen? Oder auch, um Fertigungstoleranzen des SM124 auszugleichen).
Die Frage ist, wie die komplementären Bayern aussehen müßten.
                                        ( 1 1 1 )
 Etwa vielleicht   B + C = ( 1 1 1 )              ??
                                        ( 1 1 1 )

Eine jede Wissenschaft hat ein sog. Hauptproblem . Dasjenige der Informatik ist nicht etwa, Information zu erzeugen, sondern sie (wieder-) zu finden!

nobox:
Die Idee hatte ich durchaus auch schon, gibt aber 2 Probleme:

1: Bei Interlaced hat man nur eine Vollbildwiederholfrequenz 35,643 Hz.

Dh, die alternierden Bayermatrixoverlays hätten dann eine "Flimmerfrequenz" von 17,8215 Hz.

Das wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zu sehen sein, selbst bei intelligenter Wahl der Matrizen.

2. Es müsste dann ein Prozess im Hintergrund mitlaufen, der mit jedem Vollbildwechsel per dispmanx die Matrix ändert.  Bei nur einem Matrix-Overlay komme ich OHNE jeden Hintergrundprozess aus.


Ausserdem sind 10 Graustufen besser als 2.

Ich hatte eher daran gedacht, noch mehr Graustufen anzubieten, in dem ich die horizontale Auflösung noch feiner mache und somit auch das BayerPattern.  Leider kann der Raspi den Framebuffer auf die (reale) Aulösung aber nur mit gleichem Faktor skalieren.

also, 640x400

auf 320x200 - geht,
auf 1280x800 - geht,
auf 1920x1200 - geht

auf 1920x800 - geht nicht.

In der vertikalen Richtung bin ich aber durch das Timing des SM124 begrenzt ( das ist ein Festfrequenzmonitor), der hat exakt 501 Linien (1001 bei interlaced). davon geht ein Teil für den Strahlenrücklauf drauf, 960 Lines intelaced sind so ziemlich das maximum. -> womit wir wieder bei der
 von mir erwähnten Auflösung 1536x960 wären.

So, 2x2 Matrix gibt nur 5 Graustufen, 4x4 Matrix nimmt zuviel Auflösung weg -> soweit die Theorie.


In der Praxis werde ich, wenns soweit ist, natürlich alle Optionen mal ausprobieren

Gast120501:
Anektote am Rande: Im F64 wollte jemand gestern zeigen, dass der Amiga 500 dem ST sooo überlegen ist dass er sogar einen SM-124 anschließen könnte. Hat er dann auch gemacht und am Videotiming rumgedreht, und tatsächlich ein Schwarzweißbild der Workbench hinbekommen, es sah aber eher nach einer der PAL-Auflösungen und PAL-Bildwiederholfrequenz aus. Nach 15 Minuten war der Spuk vorbei, irgendwas im SM-124 ist verpufft.  >:D Dafür hat er auch noch seinen 520ST geschlachtet, damit er eine Monitorbuchse hatte.

nobox:
 ??? Aua !!!


Warum denn?

http://www.reichelt.de/?ARTICLE=9085
http://www.reichelt.de/?ARTICLE=7277




PS: Link or it didnt happen

czietz:
Wahrscheinlich weil's ein Amiga-Nutzer ist, der Ataris soooo doof findet und mit Freude einen geschlachtet hat. Das hat er nun davon...  :D

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