Hardware > Hardware (Classic 16-/32-Bit)

ST Tastatur an Mega ST Adapter

<< < (3/4) > >>

Arthur:
Hallo Chris, schau mal in die Chips'n Chips evtl. hilft Dir das.

Burkhard Mankel:
Die Skizze zur STf Tastatur hat in der Chips einen kleinen Fehler! So müßte es korrekt sein:
In der Chips geht 3 (Mega) auf 7 (STf - Reset)
Edit: Diese Skizze hatte ich mal aus einer ST Computer der 90er Jahre - jetzt aber verlinkt mit meinem Manhattan-Thread, zwei Beiträge weiter als oben verlinkter!

Gast120501:
Aufmerksamer Beobachter! Da hat Michael R. tatsächlich einen Fehler in der C'n'C...! Ich behalte das mal im Hinterkopf!

Und aus den ganzen Schaltplänen ergibt sich auch, dass obiger Hinweis von Lukas Frank sehr wichtig ist! Denn eine 520ST/1040ST/Falcon Tastatur hat keine Schaltung drauf, um für den 6301 IKBD einen Reset-Impuls zu erzeugen! Denn im 520/1040/Falcon ist das Reset-Signal des 6301 einfach über das Verbindungskabel mit dem Reset-Signal der Hauptplatine verbinden! Wenn man aber solch eine Tastatur über den Anschluss des Mega-ST(E) oder TT betreiben will, fehlt dort dieses Signal. Damit befindet sich der 6301 nach dem Einschalten in einem undefinierten Zustand. Dem muss man dringend Abhilfe schaffen! Das einfachste wäre, die Reset-Schaltung aus der Mega-ST(E)/TT-Tastatur nachzubauen, so wie sie in Frank Lukas seinem Beitrag zu sehen ist.

Oder man bastelt sich selber eine kleine Reset-Schaltung. Dazu benötigt man einen kleinen Elko, zwei Widerstände und einen NPN-Transistor. Die Werte für R1 und C ergeben sich durch die Formel Tau = R1*C, Tau sollte so im Bereich von 0,1 Sekunden liegen, das reicht. R1 und C werden zwischen 5V und Masse in Reihe geschaltet, R an 5V und C mit (-) an Masse. Der Punkt zwischen R1 und C wird mit der Basis des NPN-Transistors verbunden. Der Ermitter des Transistors geht auch an Masse. Der Kollektor wird über den zweiten Widerstand mit 5V verbunden, dieser R2 kann im Bereich von 1kOhm liegen. Den Kollektor schließt man auch an den Reset-Eingang des 6301 an. Funktionsweise: Diekt nach dem Einschalten ist der Kondensator komplett entladen und hat keine Spannung, das heißt auch die Basis des Transistors liegt auf Masse. Damit ist der Transistor offen und am Kollektor, und damit am 6301-Reset liegt Masse an, der IKBD bekommt den notwendigen Reset. Dann wird der Kondensator über R1 geladen, nach etwas mehr als Zeit Tau ist der Kondensator auf mehr als 0,3V gelade und der Transistor geht in die Sättigung und sperrt. Damit wird er jetzt sehr hochohmig und der Kollektor nähert sich sehr schnell 5V, womit das reset-Signal inaktiv wird, der 6301 beginnt zu arbeiten.

Berechnung für R1 und C

Tau = 0,1s = R1 * C (Tau wird wirklich in Sekunden angeben, weil es die Ladezeit eines Kondensators beschreibt, in unserer Schaltung hier ist der Kondensator nach 5 x Tau voll. Das heißt, je nachdem was man für einen Widerstand bzw. Kondensator in der Krabbelkiste liegen hat, nimmt man den als Vorgabe und rechnet den anderen Wert aus:

R1 = 0,1s / C
C = 0,1s / R1

Und dann halt näherungsweise vom Wert her den errechneten Kondensator oder Widerstand nehmen.

Burkhard Mankel:

--- Zitat von: 1ST1 am Mi 15.10.2014, 22:28:49 ---Aufmerksamer Beobachter! ...
--- Ende Zitat ---
Naja - ich habe einfach mal den Link mal geöffnet - und da ich erst kurz vorher die notwendigen Verbindungen ausführlich erläuterte, fiel mir dieser Fehler sofort auf ...

--- Zitat von: 1ST1 am Mi 15.10.2014, 22:28:49 ---Und aus den ganzen Schaltplänen ergibt sich auch, dass obiger Hinweis von Lukas Frank sehr wichtig ist! Denn eine 520ST/1040ST/Falcon Tastatur hat keine Schaltung drauf, um für den 6301 IKBD einen Reset-Impuls zu erzeugen! Denn im 520/1040/Falcon ist das Reset-Signal des 6301 einfach über das Verbindungskabel mit dem Reset-Signal der Hauptplatine verbinden! Wenn man aber solch eine Tastatur über den Anschluss des Mega-ST(E) oder TT betreiben will, fehlt dort dieses Signal. Damit befindet sich der 6301 nach dem Einschalten in einem undefinierten Zustand. Dem muss man dringend Abhilfe schaffen! Das einfachste wäre, die Reset-Schaltung aus der Mega-ST(E)/TT-Tastatur nachzubauen, so wie sie in Frank Lukas seinem Beitrag zu sehen ist.
--- Ende Zitat ---
Das ist natürlich ein Argument - das würde heißen: Atari060 hätte nicht lange Freude d'ran, wenn er die Erweiterung nicht macht! Zusätzliche Mankos: kein passendes Tastaturgehäuse, esd er wendet das originale 1040er als TG an - kein unbedingt schöner Gedanke! Warum macht er es sich nicht einfacher und sucht sich ein Originalersatz statt soviel zusätzlicher Bastelei!
Meine Frage: Wie zeigt sich der Defekt? Dh.: ist der Ausfall eher partitionell oder Total? Ich habe 2 vollständig (?!?) intakte Mega (1xST4 und 1xSTE) und einen Bastelkandidaten (Mega ST4 im PC Gehäuse mit verheiztem Floppykontroller - Ersatz mittlerweile lange vorhanden, aber Zeit DAFÜR bislang nicht  ;D), der aber irgandwann wieder arbeiten soll. Für letzteren wollte ich sowieso noch 'ne Eiffel beschaffen! Das hieße, ich könnte eine Mega Tastatur erübrigen! Wenn Atari060 Interesse hat? Schreibe eine PN

Atari060:
Da lag ich ja mit meiner Befürchtung bezüglich fehlender Resetleitung leider gar nicht so falsch :(

Umgekehrt (Mega Tastatur an ST) macht es halt im Normalfall auch mehr Sinn... hilft mir jetzt aber auch nicht weiter...

LG,

Chris

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln