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Neuer Bastelkandidat: Mega ST4 im PC-Gehäuse
Burkhard Mankel:
Habe ich in meinem Eingangspost so oder ähnlich ja auch ausgeführt - aber ich halte den Gestalter für dummfachmännisch! "Fachmann", weil eigentlich eine nicht ganz laienhafte Grundkenntnis, aber "dumm" in der Ausführung - mit blanken direkt nebeneinander verlegtem Kupferdraht und den Schalter an der Rückwand, wo er - je nachdem, wo der Rechner aufgestellt wird - kaum noch drangekommen sein dürfte. Jetzt gehe ich erst einmal z7um "Patienten" und schaue mal, ob es sich bei dem Monitor-Ausgang (VGA-Sub-D-Buchse) tatsächlich um eine VGA-Adaption handelt ...
Für diese Buchse lag auf jeden Fall ein Adapter auf 13polige Atari-Buchse bei, so daß ich einen TFT über meine Monitor-Adapterkabel ansteuern konnte ...
Gast120501:
Burkhard, ist der Draht sehr dünn? Schau dir den Draht mal ganz genau an! Das könnte Fädeldraht (Spulendraht) sein, der hat eine dünne isolierende Lackschicht. Das praktische daran ist, man braucht den nur auf die benötigte Länge zu schneiden, und an den Lötpunkt anzulöten, dabei schmilzt dann die Lackschicht weg und der Kontakt ist hergestellt. Das ist garnicht so dumm, wie du glaubst... Du solltest nich Dummheit jemandem vorwerfen, wo du vom Thema wahrscheinlich nur Halbwissen hast.
Burkhard Mankel:
Ich habe nun heute Nachmittag mich also um weiter um den Patienten gekümmert. Hochgefahren und wollte dann auch ein paar Handy-Fotos machen und dazu den hellen Bildschirm zwecks besserer Ausleuchtung zu Hilfe nehnen und mußte aber ein paar Kabel beiseiteschieben -> Platsch, aus war er. Gluücklicher Weise bekam ich ihn später wieder in Gang, habe jetzt aber auf Fotos vom Gerät erst einmal verzichtet! Lediglich ein paar Bildschirnfotos ...:
Ich hatte zuvor auch die Kontakte des Clockpins zusammengebogen, aber löten klappt vorerst nicht - erst alles freilegen (Kabel ausbauen ...)
Obwohl dadurch wieder Kontakt erreicht wurde, arbeitet die Floppy noch nicht! Vielleicht reicht das also noch nicht! Ich habe daraufhin mit Festplatte gestartet und versucht, die Floppy anzusprechen. Dabei erhalte ich folgende Fehlermeldung:
(Laßt Euch bitte von der Iconvielfalt nicht Kirremachen! Es handelt sich definitiv um den Desktop der englischen Rainbow-Version. Auf der Festplatte ist Opaque installiert ...)
An folgendem Bild wird ersichtlich, daß sich die Festplattenpartitionen auf jeden Fall öffnen lassen:
Unf hier noch die Ausgabe der Sysinfo (Vielleicht kann man da noch andere Probs ausmachen):
--- Zitat von: 1ST1 am Sa 29.03.2014, 20:49:46 ---Burkhard, ist der Draht sehr dünn? Schau dir den Draht mal ganz genau an! Das könnte Fädeldraht (Spulendraht) sein, der hat eine dünne isolierende Lackschicht. Das praktische daran ist, man braucht den nur auf die benötigte Länge zu schneiden, und an den Lötpunkt anzulöten, dabei schmilzt dann die Lackschicht weg und der Kontakt ist hergestellt. Das ist garnicht so dumm, wie du glaubst... Du solltest nich Dummheit jemandem vorwerfen, wo du vom Thema wahrscheinlich nur Halbwissen hast.
--- Ende Zitat ---
Die Drähte sind etwa 1/2-1mm dick! Ich hatte es probiert, kurz bevor ich sie dann auch entfernte: An der Stelle, wo sich alle 3 Drähte (fast) berührten, habe ich sie ganz zusammengerafft und per Klemme zusammengehalten. Mit den Meßspizen meines Meßgerätes an den beiden Abgriffpunkten für das Clocksignal bekam ich einen Widerstandswert nahe "0". Muß ich dazu noch mehr ausführen? Meiner Ansicht nach zeugt das davon, daß keine Lackschicht auf den Drähten ist - aber vielleicht hat der Verdrahter auch angenommen, sie seien lackiert und hatte sich darum nicht um weitere Gedanken geschert ...
Er war trotzdem ein Spezialist vor dem Herrn ... Ein Rückwanddesign zum heulen, eine Verkabellung zum heulen ...
Wenn die - glücklicherweise scheinbar gesteckten - für Kurzschluß sorgenden Sub D "Verlängerungen" demontiert sind, versuche ich mal ein paar Fotos vom Rest!
Arthur:
--- Zitat von: Burkhard Mankel am Sa 29.03.2014, 13:50:42 ---Kupferdrähte sind entfernt, darm nicht mehr per Bilder möglich ...
Also:
Ein nackter Kupferdraht ging vom FDC Pin 18 an den Mittenkontakt eines Schalters in der Rückwand, von dem abgekniffenen Beinchen ein Zweiter an einen der Außenkontakte, von Außen war die Stellung handschriftlich per Aufkleber mit DS bezeichnet. Der zweite Außenkontakt ging an einen Pin am DMA-Nachbarn - ich nehme an, daß das der Shifter ist ... - der mit HD beschriftet wurde! Ich vermute deshalb dort den 16 MHz Takt, habe aber die Beinchen nicht unbedingt abgezählt, aber irgendwo im Bereich der Pins 35-38!
--- Ende Zitat ---
Ich denke auch dass das Kupferlackdraht war wie 1st1 schon schrieb. Bei solchen Sachen immer auch ein Foto knipsen damit wir etwas zum staunen haben. ;)
Burkhard Mankel:
--- Zitat von: Arthur am So 30.03.2014, 14:48:09 ---Ich denke auch dass das Kupferlackdraht war wie 1st1 schon schrieb. Bei solchen Sachen immer auch ein Foto knipsen damit wir etwas zum staunen haben. ;)
--- Ende Zitat ---
Das mag ja sein - aber die Isolationsschicht - falls eine solche je existierte - war definitiv nicht ausreichend!
Ich habe jetzt noch eine Frage, bevor ich den Tod des 1772 für mich vollständig bestätigen möchte: von der Floppy lassen sich leicht "schabende" Geräusche vernehmen. Das war aber auch schon so, bevor ich den Clock wieder zusammenbrachte! Ich denke, das ist der Versuch, einen Bootsektor zu erfassen. Disks die ich bei dem Versuch in der Floppy habe, können anschließend auch in einem anderen ST nicht mehr verarbeitet werden, sind allerdings nicht ganz verloren, da ich sie neu formatiert weiter verwenden. Es erfolgte scheinbar ein Schreibzugriff ...
Würde das überhaupt passieren, wenn der Controller hinüber ist? Ansonsten sind vielleicht nur ein paar Bauteile über die Wupper ...
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