Autor Thema: Neuer Retro Amiga mit Original Chips  (Gelesen 2175 mal)

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Offline Tim

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Neuer Retro Amiga mit Original Chips
« am: Di 17.10.2017, 21:33:51 »
Neuer Classic Rechner (Amiga Classic)

http://www.amy-itx.com/meet-amy/

Sehr spannendes Projekt :-)
Atari Mega ST 2, 1040STFM, C64, Amiga 500, Amiga 600, Portfolio, Jaguar, Firebee, AMD 4x 4,2 usw.

Offline Nervengift

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Re: Neuer Retro Amiga mit Original Chips
« Antwort #1 am: Mi 18.10.2017, 08:46:36 »
Die machen's mal richtig und verwenden mit dem ITX-Format ein gängiges, handliches Format. Nicht irgendwelche Sonderformate, für die man speziell angefertigte Gehäuse braucht oder die Platine sogar nackt betreiben muss. Einfach die entsprechende ATX-Blende dazu fertigen lassen und schon passt's ins jede gängige PC-Gehäuse und man kann gut Dinge wie Festplatte etc. einbauen. Das ist echt schade, dass in Sachen Atari das nicht gemacht wird.
520 ST(M) (TOS 1.02), Falcon030 (16 MHz, 16 MB RAM, CF-Karte, MiNT & MyAES), Milan040 (25 MHz, 48 MB RAM, EasyMiNT 1.90), Firebee (2nd Edition), PowerMac G5 Late 2005 (2 x 2,3 GHz, Mac OS 10.5), iMac 4K Late 2015 (intel Core i7 4 x 3,3 GHz, Mac OS 10.11.6), IBM XT SFD (640 KB RAM, DR DOS 6.0), Compaq LTE 5300 (Pentium/133 MHz, DR-DOS 7.03), AT-PC (Cyrix 6x86L/200 MHz, Windows 98 SE/MS-DOS 6.22 & Windows 3.11)

Offline Gaga

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Re: Neuer Retro Amiga mit Original Chips
« Antwort #2 am: Mi 18.10.2017, 09:44:23 »
Ist das Kritik an der Firebee?
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Offline Nervengift

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Re: Neuer Retro Amiga mit Original Chips
« Antwort #3 am: Mi 18.10.2017, 10:28:16 »
Ist das Kritik an der Firebee?

Ja. Ist es. ;) Aber auch am Mist und Suskaboard. Das war insofern ein kleiner Rundumschlag meinerseits. Ich tue mich eben mit den Sonderformaten etwas schwer.
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Offline Gaga

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Re: Neuer Retro Amiga mit Original Chips
« Antwort #4 am: Mi 18.10.2017, 11:51:37 »
Du hast aber recht damit.
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Offline 1ST1

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Re: Neuer Retro Amiga mit Original Chips
« Antwort #5 am: Mi 18.10.2017, 14:03:58 »
Dem stimme auch ich zu. Neben dem Sonderformat an sich wird so ein Clone deswegen auch unnötig teuer, weil man die ganze Gehäuseherstellung mit an der Backe hat. Es gibt da draußen so viele schöne Gehäuse für jeden Anspruch... Aber wir sollten die Hoffnung nicht aufgeben, dass sowas in mATX/ITX-Standardformat mal als Atari-Clone kommt...
Meine Beiträge waren immer "IMHO". Der Urlaub wird deutlich verlängert. Ich KANN wieder schreiben, aber ob ich das noch WILL?

Offline simonsunnyboy

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Re: Neuer Retro Amiga mit Original Chips
« Antwort #6 am: Mi 18.10.2017, 17:26:28 »
Nervengift, volle Zustimmung. Wenn es Standards gibt, sollte man sich daran halten.
Atari hats ja vorgemacht, was passiert, wenn nicht. ACSI, später dann eben doch richtig SCSI....dabei haben sie beim ST Start ja einiges richtig gemacht, wie echte RS232 und Druckerports nach damaligen Standards. Warum nicht durchgängig, habe ich nie verstanden.
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Offline gh-baden

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Re: Neuer Retro Amiga mit Original Chips
« Antwort #7 am: Mi 18.10.2017, 19:33:16 »
Nervengift, volle Zustimmung. Wenn es Standards gibt, sollte man sich daran halten.
Atari hats ja vorgemacht, was passiert, wenn nicht. ACSI, später dann eben doch richtig SCSI....dabei haben sie beim ST Start ja einiges richtig gemacht, wie echte RS232 und Druckerports nach damaligen Standards. Warum nicht durchgängig, habe ich nie verstanden.

Bei SCSI ist die Antwort ziemlich offensichtlich: Das war 1984/1985 schlicht noch nicht ganz fertig - es wurde erst 1986 als Standard X3.131-1986 veröffentlicht. Insofern dürfen wir uns *ziemllich* glücklich mit ACSI schätzen, das sogar per DMA angebunden ist. Ich find das für die Zeit wirklich gut, v.a. für einen "billigen" Homecomputer.

Es hätte auch gar keinen Massenspeicheranschluss geben können (wie bei vielen zeitgenössischen Konkurrenzsystemen), oder so ein olles ST-506-Interface oder so.
« Letzte Änderung: Mi 18.10.2017, 19:40:02 von gh-baden »
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Offline Arthur

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Re: Neuer Retro Amiga mit Original Chips
« Antwort #8 am: Do 19.10.2017, 00:31:28 »
Stimme dem zu, einzig der Gedanke doch später mal offiziell eine Ati im Verbund mit der Firebee als Normalität zu sehen könnte das begründen. Wobei eine Firebee im normalen PCI-Slot als Dualsystem auch ihren Reiz gehabt hätte... aber das ganze sehr komplex gemacht hätte.

Offline Nervengift

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Re: Neuer Retro Amiga mit Original Chips
« Antwort #9 am: Do 19.10.2017, 08:30:11 »
Stimme dem zu, einzig der Gedanke doch später mal offiziell eine Ati im Verbund mit der Firebee als Normalität zu sehen könnte das begründen. Wobei eine Firebee im normalen PCI-Slot als Dualsystem auch ihren Reiz gehabt hätte... aber das ganze sehr komplex gemacht hätte.

Die hätten eben einfach ein Mini ITX- oder µATX-Board draus machen sollen. Diese Boards hätte man auch noch in einen Notebook verbauen können, denke ich. Gleiches gilt natürlich für den Mist und das Suska-Projekt. Ich hab da echt meine Schwierigkeiten das nachzuvollziehen warum man sich bei allen Projekten für Sonderformate entschieden hat. Ich sehe darin keinen wirklichen Vorteil. Für mich als halbwegs normalen User sehe ich eigentlich nur Nachteile. Ich hoffe, dass neue Projekte - sofern es welche geben sollte im Atari Bereich - diesen Fehler nicht mehr machen oder sich vielleicht tatsächlich nochmal jemand daran macht und das Layout des Firebeeboards ändert. Aber ich denke, das ist wohl alles illusorisch. :-\   
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Offline 1ST1

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Re: Neuer Retro Amiga mit Original Chips
« Antwort #10 am: Do 19.10.2017, 10:49:29 »
Noteboks haben keinen einheitlichen herstellerübergreifenden Formfaktor wie ITX/(m)ATX usw., meistens passen die Boards nur innerhalb einer Notebook-Serie/Jahrgangs eines Herstellers, und teils nichtmal das. Die Überarbeitung der FB letztes/vorletztes Jahr wäre eine Gelegenheit gewesen, ein Standardkonformes Board zu machen, das hätte evtl. auch mich etwas milder gestimmt, ändert aber halt leider nichts am Coldfire. Aber wenn ich mir nen Rechner für 600 Euro hinstelle, dann muss der wenigstens einigermaßen schick aussehen, und die FB (und der MiST) ist halt leider auf dem Designlevel eines Labornetzteils der 1960er...
« Letzte Änderung: Do 19.10.2017, 10:51:54 von 1ST1 »
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Offline Arthur

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Re: Neuer Retro Amiga mit Original Chips
« Antwort #11 am: Do 19.10.2017, 10:56:11 »
Ich denke das es allerdings sehr komplex ist alle Schnittstellen der Firebee, die nach aussen gehen, auf eine ATX-Blende zu verteilen. ;D

Offline 1ST1

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Re: Neuer Retro Amiga mit Original Chips
« Antwort #12 am: Do 19.10.2017, 12:54:43 »
Was haben wir denn an Schnittstellen?

- Parallel -> kann auf ISA-Slotblenden gelegt werden, gibts/gabs fix und fertig, manche PC-Gehäuse haben für DB25-Anschhlüsse auch fertige Ausbrüche, alternativ mit Audio oder 2x seriell stapeln, oder mit 1x seriell plus DVI (siehe diverse ältere PC-Mainboards)
- 2x Seriell -> kann auf ISA-Slotblenden gelegt werden, gibts/gabs fix und fertig, manche PC-Gehäuse haben für DB9-Anschhlüsse auch fertige Ausbrüche, oder mit parallel stapeln
- 4x USB -> kann auf ISA-Slotblenden gelegt werden, gibts fix und fertig, oder schon im Standardgehäuse nach vorne enthalten
- Midi - könnte man über 6-poligen Stecker (in/out/through je 2 Adern) auf eine Kabelpeitsche legen, braucht nur einen Platz
- Netzwerk -> Lässt sich mit 2 USB-Ports stapeln (siehe diverse PC-Mainboards)
- Audio - ließe sich mit Parallel stapeln (siehe diverse ältere PC-Mainboards)
- ST-Tastatur und PS/2-Tastatur, ließe sich auch stapeln, notfalls über 2x-PS/2-Stapelstecker und einem Adapter von ST-Tastatur auf PS/2-Stecker
- DVI - kann mich dunkel an Stapelstecker auf diversen Boards erinnern. Platz würde es sparen, wenn man einen HDMI- oder Displayportstecker nähme, Monitore mit HDMI oder Displayport verstehen über rein mechanische Adapter auch das DVI-Protokoll. Der Adapter wäre dann also quasi in die Firebee eingebaut. Auch HDMI und Displayport habe ich schon in der ATX-Blende mit USB und/oder LAN gestapelt gesehen. Alternativ gab es auch 3-in-1 Steckergehäuse für ATX Blenden wo seriell, parallel und DVI in einem Steckergehäuse gestapelt sind.
- Stromanschluss, nach außen überflüssig, wenn man intern einen ATX-Stecker hätte.

Bleibt einzig der SD-Slot, den hätte ich natürlich gerne vorne...

Ich denke, dass das möglich ist. Es gibt/gab da unendlich Varianten der Anordnung der Anschlüsse im ATX-IO-Bereich. Brauchst nur mal die Google Bildersuche mit "atx io shield" zu füttern... Foxconn hat bestimmt alle nötigen Kombinationen...
« Letzte Änderung: Do 19.10.2017, 12:56:17 von 1ST1 »
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Offline Nervengift

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Re: Neuer Retro Amiga mit Original Chips
« Antwort #13 am: Do 19.10.2017, 13:07:44 »
Das stimme ich @1ST1 mal zu. ;)
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Re: Neuer Retro Amiga mit Original Chips
« Antwort #14 am: Do 19.10.2017, 17:47:13 »
Nervengift, volle Zustimmung. Wenn es Standards gibt, sollte man sich daran halten.
Atari hats ja vorgemacht, was passiert, wenn nicht. ACSI, später dann eben doch richtig SCSI....dabei haben sie beim ST Start ja einiges richtig gemacht, wie echte RS232 und Druckerports nach damaligen Standards. Warum nicht durchgängig, habe ich nie verstanden.

Bei SCSI ist die Antwort ziemlich offensichtlich: Das war 1984/1985 schlicht noch nicht ganz fertig - es wurde erst 1986 als Standard X3.131-1986 veröffentlicht. Insofern dürfen wir uns *ziemllich* glücklich mit ACSI schätzen, das sogar per DMA angebunden ist. Ich find das für die Zeit wirklich gut, v.a. für einen "billigen" Homecomputer.

Es hätte auch gar keinen Massenspeicheranschluss geben können (wie bei vielen zeitgenössischen Konkurrenzsystemen), oder so ein olles ST-506-Interface oder so.

Das mit SCSI ab 1986 als Standard war mir unbekannt, Danke für die Klarstellung.
ACSI besser wie nichts oder gar damalige DOSen Standards, dem stimme ich natürlich voll zu.
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Offline gh-baden

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Re: Neuer Retro Amiga mit Original Chips
« Antwort #15 am: Do 19.10.2017, 19:40:58 »
Die hätten eben einfach ein Mini ITX- oder µATX-Board draus machen sollen. Diese Boards hätte man auch noch in einen Notebook verbauen können, denke ich. Gleiches gilt natürlich für den Mist und das Suska-Projekt. Ich hab da echt meine Schwierigkeiten das nachzuvollziehen warum man sich bei allen Projekten für Sonderformate entschieden hat. Ich sehe darin keinen wirklichen Vorteil.

Ich kann und will nicht für diese Projekte sprechen, aber manchmal sind es ganz einfache Gründe, warum man bei Platinen sog. "Sonderformate" wählt. Manchmal ist es, weil der Platinenlayout, den man in der kostenlosen Version nutzt, nur eine bestimmte Größe zuläßt. Oder weil MiniITX eben viel größer als die MiST-Grundfläche ist, und Platinenfläche Geld kostet. Oder man erstmal „für sich“ einen Rechner entwickelt, und erst später „ein Produkt“ daraus wird.

Oder auch  nur, dass es mehr Zeit kosten würde, es größer/anders/besser zu machen, und man eh schon viel Zeit in das Projekt hängt, bei dem viele Leute tolle Vorschläge anmerken, aber kaum einer mithilft. Geht mir in beiden Richtungen nicht anders: bei „meinen“ Projekten krieg ich tolle Vorschläge, wo ich aber sagen muss „wann, bitte, soll ich das machen?“. Und umgekehrt denk ich als Consumer bei manchem Projekt „warum hat der/die diesunddas nicht bedacht, das wäre doch so viel besser“.

sofern es welche geben sollte im Atari Bereich - diesen Fehler nicht mehr machen oder sich vielleicht tatsächlich nochmal jemand daran macht und das Layout des Firebeeboards ändert. Aber ich denke, das ist wohl alles illusorisch. :-\

Genau. Weil weder du noch ich es machen, wird es letztlich nicht passieren.
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Offline mfro

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Re: Neuer Retro Amiga mit Original Chips
« Antwort #16 am: Do 19.10.2017, 19:55:07 »
Das mit SCSI ab 1986 als Standard war mir unbekannt, Danke für die Klarstellung.

SCSI gab's (z.B. CDC WREN) schon Anfang der 80er (SASI - ist dasselbe - '79).

Vom "Industriestandard" zum ANSI-Standard dauert's halt ein paar Jahre (in dem Fall 7).
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Offline Arthur

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Re: Neuer Retro Amiga mit Original Chips
« Antwort #17 am: Do 19.10.2017, 20:05:20 »
Ich kann und will nicht für diese Projekte sprechen, aber manchmal sind es ganz einfache Gründe, warum man bei Platinen sog. "Sonderformate" wählt. Manchmal ist es, weil der Platinenlayout, den man in der kostenlosen Version nutzt, nur eine bestimmte Größe zuläßt. Oder weil MiniITX eben viel größer als die MiST-Grundfläche ist, und Platinenfläche Geld kostet. Oder man erstmal „für sich“ einen Rechner entwickelt, und erst später „ein Produkt“ daraus wird.

Oder auch  nur, dass es mehr Zeit kosten würde, es größer/anders/besser zu machen, und man eh schon viel Zeit in das Projekt hängt, bei dem viele Leute tolle Vorschläge anmerken, aber kaum einer mithilft. Geht mir in beiden Richtungen nicht anders: bei „meinen“ Projekten krieg ich tolle Vorschläge, wo ich aber sagen muss „wann, bitte, soll ich das machen?“. Und umgekehrt denk ich als Consumer bei manchem Projekt „warum hat der/die diesunddas nicht bedacht, das wäre doch so viel besser“.

sofern es welche geben sollte im Atari Bereich - diesen Fehler nicht mehr machen oder sich vielleicht tatsächlich nochmal jemand daran macht und das Layout des Firebeeboards ändert. Aber ich denke, das ist wohl alles illusorisch. :-\

Genau. Weil weder du noch ich es machen, wird es letztlich nicht passieren.

Dem schließe ich mich gerne an. Wer hätte denn damals noch geglaubt das nach vielen Jahren das Projekt doch noch umgesetzt werden würde wo es so lange geruht hat.

Offline 1ST1

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Re: Neuer Retro Amiga mit Original Chips
« Antwort #18 am: Do 19.10.2017, 21:39:21 »
Das mit SCSI ab 1986 als Standard war mir unbekannt, Danke für die Klarstellung.
ACSI besser wie nichts oder gar damalige DOSen Standards, dem stimme ich natürlich voll zu.


High-End-PCs wurden bereits sehr früh, etwa ab der 386er Generation mit SCSI-Controllern verkauft. Der Adaptec 1520 und 1540/42 waren damals recht verbreitet, deas waren ISA-Karten.

Für Flachbett-Scanner und etwas bessere Streamer gab es damals keine Alternative zu SCSI.
« Letzte Änderung: Do 19.10.2017, 21:44:40 von 1ST1 »
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Offline 1ST1

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Re: Neuer Retro Amiga mit Original Chips
« Antwort #19 am: Do 19.10.2017, 21:43:01 »
Ich kann und will nicht für diese Projekte sprechen, aber manchmal sind es ganz einfache Gründe, warum man bei Platinen sog. "Sonderformate" wählt. Manchmal ist es, weil der Platinenlayout, den man in der kostenlosen Version nutzt, nur eine bestimmte Größe zuläßt. Oder weil MiniITX eben viel größer als die MiST-Grundfläche ist, und Platinenfläche Geld kostet. Oder man erstmal „für sich“ einen Rechner entwickelt, und erst später „ein Produkt“ daraus wird.

Einiges davon kann man stehen lassen. Es wird aber niemand darand gehindert, eine Platine zu machen, die kleiner als MiniITX ist, aber deren Bohrungen und IO-Fläche nutzt. Kleiner passt immer. Siehe Stichwort "Flex-ATX", die sind kleiner als ATX, passen aber in entsprechende ATX-Gehäuse, genau wie die noch kleineren mATX und schließlich auch Mini-ITX.
« Letzte Änderung: Do 19.10.2017, 21:49:05 von 1ST1 »
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