Autor Thema: Atari St mit Vampire 500 FPGA Turbokarte  (Gelesen 23682 mal)

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Burkhard Mankel

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Re: Atari St mit Vampire 500 FPGA Turbokarte
« Antwort #440 am: Do 02.03.2017, 11:51:01 »
... kein Atari-Programm wird vielleicht je Paula unterstützen ...
Es gab da doch mal was mit PETRA, dem ST Sound-App Converter zu Paula - oder bringe ich da was durcheinander? Ich habe dieses Software-Paket zumindest auf einer CD-Zusammenstellung eines damaligen Computer-Kollegen!

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Re: Atari St mit Vampire 500 FPGA Turbokarte
« Antwort #441 am: Do 02.03.2017, 16:21:47 »
Sind das jetzt Werte über die SAGA Karte, quasi display per HDMI an der Vampire angeschossen ?

Ja.
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Re: Atari St mit Vampire 500 FPGA Turbokarte
« Antwort #442 am: Do 02.03.2017, 16:27:21 »
... kein Atari-Programm wird vielleicht je Paula unterstützen ...
Es gab da doch mal was mit PETRA, dem ST Sound-App Converter zu Paula - oder bringe ich da was durcheinander? Ich habe dieses Software-Paket zumindest auf einer CD-Zusammenstellung eines damaligen Computer-Kollegen!

Da es sicher niemand bisher geschafft hat, den Paula-Soundchip aus dem Amiga in einen ST einzubauen, gehe ich davon aus, dass du da was durcheinander bringst. Denn den Paula-Chip bekommt man ohne die restlichen Amiga-Chips eher nicht zum Laufen, das ist dort ähnlich dicht miteinander verzahnt wie MMU/GLUE/Shifter im ST. Auf dem ATARI sprechen durch die Bank alle Programme die übliche Soundhardware direkt (sprich direkt auf Register-Ebene) an, weil es von TOS/GEM keine API gibt (so ala DirectX/DirectSound), welche die Hardwareabstraktion überhmen würde (auf dem Amiga übrigens auch nicht). Sprich für Sound gibts nichts vergleichbares zum VDI für Grafik.

Daher gehe ich davon aus, dass du da was verwchselt hast, vielleicht meinst du einen Konverter der Sample-Dateien zwischen ST und Amiga. Oder Paula.ACC, welches auf einem STE/TT/Falcon über STE-DMA-Sound MODs abspielt.
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Re: Atari St mit Vampire 500 FPGA Turbokarte
« Antwort #443 am: Do 02.03.2017, 16:30:31 »
Das mit der FPU geht gar nicht da wird die nur als Memory Mapped genutzt und das geht unter MiNT gar nicht.
Ich glaube eher, die haben noch Probleme mit der FPU. Denn wie weiter oben ausgeführt, werden die Sachen per Line-F über den Stack an die FPU übergeben, so wie es sein soll.
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Offline mfro

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Re: Atari St mit Vampire 500 FPGA Turbokarte
« Antwort #444 am: Do 02.03.2017, 17:34:22 »
Ich glaube eher, die haben noch Probleme mit der FPU. Denn wie weiter oben ausgeführt, werden die Sachen per Line-F über den Stack an die FPU übergeben, so wie es sein soll.

Die 68040-FPU (und dabei handelt es sich ja wohl beim Apollo-Core, wenn's wahr ist) ist - weil Motorola die Transistoren ausgegangen sind - wie beim 68060 kein vollwertiger 68882-Ersatz.

D.h. Sinus und Cosinus wird per Software (über den Line-F Trap) berechnet. Dazu gab's von Motorola ein Softwarepaket (M68040/60FPSP), das das recht flott konnte.

Ob das für den 040er bei EmuTOS richtig und performant funktioniert, da bin ich nicht sicher.

Die Kronos-Werte der CT60 stammen von FireTOS (das hat das FPSP-Paket von Motorola vollwertig eingebaut, soweit ich weiß) und der V4 ColdFire hat eine "richtige" FPU.

Es kann also durchaus sein, daß der Apollo-Core an der Stelle völlig in Ordnung ist und noch was im EmuTOS klemmt.


Offline czietz

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Re: Atari St mit Vampire 500 FPGA Turbokarte
« Antwort #445 am: Do 02.03.2017, 18:06:12 »
Ob das für den 040er bei EmuTOS richtig und performant funktioniert, da bin ich nicht sicher.

Die Kronos-Werte der CT60 stammen von FireTOS (das hat das FPSP-Paket von Motorola vollwertig eingebaut, soweit ich weiß) und der V4 ColdFire hat eine "richtige" FPU.

Es kann also durchaus sein, daß der Apollo-Core an der Stelle völlig in Ordnung ist und noch was im EmuTOS klemmt.

EmuTOS hat das oben genannte Fließkommaemulationspaket von Motorola nicht eingebaut, m.W. aus Lizenzgründen. Wir haben seit einiger Zeit immerhin eine Emulation für Integer-Befehle, die auf dem 68060 fehlen (MOVEP), eine Emulation von fehlenden FPU-Befehlen hingegen müsste als Programm nachgeladen werden.

Da aber im FPGA die Transistoren nicht knapp sind, könnte der Apollo-Core sicherlich auch eine komplette 68882-FPU implementieren, statt bzgl. der fehlenden Befehle mit dem 68040 kompatibel zu sein. Vielleicht ist das ja im Core auch schon drin...

Evtl. erkennt Kronos einfach die Apollo-FPU nicht?

Offline 1ST1

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Re: Atari St mit Vampire 500 FPGA Turbokarte
« Antwort #446 am: Do 02.03.2017, 18:40:57 »
Gunnar hatte mir gesagt, dass die FPU eigentlich vollständig sei (ich weiß aber nicht mehr, ob er sich dabei auf den Vergleich zur 68882 oder zur 68040/60 bezog. Sie haben nur extrem selten benutzte trigonometrische Funktionen wie arctan und so weg gelassen weil die kaum einer benutzte und die Motorola-FPUs da langsammer sind als diskreter Programmcode. Ich habe auf jeden Fall mal im Apollo Forum gefragt, warum das Ergebnis so gering ist. Vincent hat auch schon geantwortet, Apollo hat in der momentanen Testkonfiguration überhaupt keine FPU, ohne Angabe von Gründen. Ich spekuliere mal der Platz im FPGA reicht gerade nicht... Er wundert sich allerdings auch, warum ein SFP004 erkannt wird, vielleicht ein Bug in EmuTOS, MiNT oder Kronos.
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Offline mfro

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Re: Atari St mit Vampire 500 FPGA Turbokarte
« Antwort #447 am: Do 02.03.2017, 19:05:34 »
... Er wundert sich allerdings auch, warum ein SFP004 erkannt wird, vielleicht ein Bug in EmuTOS ...
Hier würde ich eher auf den fehlenden bzw. nicht funktionierenden Bus Error tippen.

Genauso wird ja ein SFP004 erkannt.

Das muß allerdings nicht an der Vampire liegen, der "unfrisierte" Amiga wirft ja auch keinen Busfehler. Möglicherweise ist das dort ja genauso und es hat bloß noch keiner gemerkt.
« Letzte Änderung: Do 02.03.2017, 19:08:26 von mfro »

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Re: Atari St mit Vampire 500 FPGA Turbokarte
« Antwort #448 am: Do 02.03.2017, 23:49:53 »
Das ist auch eine Möglichkeit, man müsste fragen, wie Vincent die Hardwareerkennung von EmuTOS im Amiga implementiert hat, denn der hat ja kein Buserror-Signal.
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Re: Atari St mit Vampire 500 FPGA Turbokarte
« Antwort #449 am: So 05.03.2017, 16:58:42 »

Vampire+EmuTOS in FullHD (1960x1080) 1680x1050, noch in 16 Bit Farbe


Vampire+EmuTOS Häfte von FullHD (840x525), noch in 16 Bit Farbe (Ein ST Pixel entspricht 4 TFT Pixel)

Vincent hat das Problem mit dem weißen Bild bei CPU-Last lösen können. Es war kein Bandbreitenproblem, sondern ein zu hoher Pixeltakt für den Monitor. Aber FullHD läuft derzeit maximal mit 30 Hz , für 50/60Hz würde man einen schnelleren FPGA benötigen. Ich denke aber, auf einem TFT ist das kein Problem, solange man keine Videos oder Animationen mit mehr als 30 fps schaut.
« Letzte Änderung: Mo 06.03.2017, 07:26:37 von 1ST1 »
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Re: Atari St mit Vampire 500 FPGA Turbokarte
« Antwort #450 am: So 05.03.2017, 18:29:21 »
Das sieht ja Super aus ...

Offline ari.tao

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Re: Atari St mit Vampire 500 FPGA Turbokarte
« Antwort #451 am: So 05.03.2017, 20:11:46 »
Zitat
  für 50/60Hz würde man einen schnelleren FPGA benötigen. 
Ist das eine Frage des Preises?
Falcon+ddd32MHz, TT+CrazyDotsGK und noch ein paar andere.

Offline Börr

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Re: Atari St mit Vampire 500 FPGA Turbokarte
« Antwort #452 am: So 05.03.2017, 20:59:22 »
Ja, glaube ist wie bei CPUs die oben 10% kosten gleich 10 mal soviel.

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Re: Atari St mit Vampire 500 FPGA Turbokarte
« Antwort #453 am: Mo 06.03.2017, 07:25:33 »
Zitat
  für 50/60Hz würde man einen schnelleren FPGA benötigen. 
Ist das eine Frage des Preises?
Eine Frage der Zeit... Ihr wisst ja, alle Chips werden im Verlauf ihres Produktionszeitraums günstiger...
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Re: Atari St mit Vampire 500 FPGA Turbokarte
« Antwort #454 am: Mi 20.12.2017, 23:10:18 »
Jetzt is über ein Jahr rum, leider hat sich in Zwischenzeit offen kaum was getan. Ok, softwareseitig doch. EmuTOS/MiNT läuft auf einem Amiga mit Vampire ziemlich flott, SAGA-Grafik hat einen VDI-Treiber für Full-HD-Triuecolor-Auflösung, die mit Vampire V4 endlich integrierte FPU kann auch unter EmuTOS in Kronos Benchmarks glänzen, im Apollo-Kern ist außerdem weiteres passiert, Optimierungen, AMMX, usw. Ok, immer noch keine 680x0 kompatible PMMU, ist zwar wichtig, aber so wichtig auch wieder nicht, zumindestens für den Anfang.

Aber es gibt immer noch keinen ST, in dem die Vampire Karte läuft. Das wäre wichtig.

Ich hatte eingangs in diesem Thread dazu aufgerufen, auch im englischen Forum, das Apollo Team zu unterstützen. Ein Ergebins dürfte EmuTOS/MinT und der VDI-Treiber für Saga sein, obwohl, @Vincent Rivière arbeitete auch schon vorher an EmuTOS am Amiga, die Anpassung an Vampire war da nur logisch. @mfro und @czietz ließt man auch ab und zu im Apollo-Forum und ihr Input ist sehr nützlich und soweit ich mich erinnere haben einer von beiden durchaus auch am EmuTOS Code was für Apollo gemacht. Schonmal gut.

Aber es gibt immer noch keinen ST, in dem die Vampire Karte läuft. Das wäre wichtig.

Jetzt Zitate aus den letzten Tagen aus dem Apollo-Forum:

Quelle: http://www.apollo-core.com/knowledge.php?b=2&note=10876&x=4&z=wVvCAI

Gunnar schrieb dort zu den tollen Benchmark-Werten in Kronos und Aussichten, das VDI für SAGA noch zu verbessern: "I look forward to this and think then ATARI will fly."

Mein Einwand: "Atari will fly if a Vampire card plugged in a real ST will boot whatever by the underlying mainboard supported TOS is, and emutos, mint and so on. The most of the Atari scene unfortunatelly (but otherside understandable) will ignore all the phantastic results here as long the underlying mainboard is an Amiga. A year ago this was announced, but, yeah, I know, also a year ago A1200 version was announced, also still not available. So still a long way to go until it really flys. :)"

Voyjin, der die Vampire-Karten produziert, antwortet: " suppose A500 version and some special core that will utilize ports and other Atari h/w, so I suppose once Amiga v4 standalones get some mature core release, Atari gets to the list :-) It would be interesting market to modernize Ataris :-)"

Das Interesse, uns Turbokarten anzubieten, ist da.

Und dann Gunnars, also dem Chefentwickler des Apollo-Cores, Antwort: " I think you misunderstood this.
   
  Yes, the VAMP can physically be put into an ATARI.
  This is clear.
   
  Our testing team are all experienced in AMIGA and we are busy testing several new cards for AMIGA.
  Unfortunately none of us has good ATARI skills, therefore testing on ATARI can without experience not be a priority.
  If experienced ATARI fans step up and help test then VAMP can be made usable for ATARI in short time."

Fazit: Ein Jahr ist ins Land gezogen, niemand ist meinem Aufruf gefolgt, zusammen mit dem Apollo-Team eine Vampire-Karte im ST zum Fliegen zu bringen. Ein Jahr verloren. Wer traut sich?
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Re: Atari St mit Vampire 500 FPGA Turbokarte
« Antwort #455 am: Mi 20.12.2017, 23:20:54 »
Da tut sich nichts in Richtung ST und wird auch nicht weil es ein reines Amiga Projekt ist ...

Das EmuTOS auf dem Dingen läuft verdanken wird nur Vincent und keinem aus dem Amiga Lager.

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Re: Atari St mit Vampire 500 FPGA Turbokarte
« Antwort #456 am: Mi 20.12.2017, 23:21:59 »
Du hast die Zitate gelesen???

Das ist eine Aufforderung, endlich mit den Apollo-Leuten Kontakt aufzunehmen. Derjenige der das tut, sollte sich IMHO mit der ST-Hardware gut auskennen und im Prinzip in der Lage sein, zumindestens eine einfache Turbokarte selber bauen zu können, damit die Fehlersuche falls nötig durchgeführt werden kann.
« Letzte Änderung: Mi 20.12.2017, 23:27:13 von 1ST1 »
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Re: Atari St mit Vampire 500 FPGA Turbokarte
« Antwort #457 am: Mi 20.12.2017, 23:33:06 »
Besorg eine oder zwei Karten dann können wir weiter sehen !
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Re: Atari St mit Vampire 500 FPGA Turbokarte
« Antwort #458 am: Do 21.12.2017, 07:37:50 »
Würdest du die Tests machen?
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Re: Atari St mit Vampire 500 FPGA Turbokarte
« Antwort #459 am: Do 21.12.2017, 08:20:00 »
Ich sag einfach mal Ja!
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