Autor Thema: Atari ist tot...  (Gelesen 26434 mal)

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SchwedeII

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Re:Atari ist tot...
« Antwort #20 am: Mi 08.09.2004, 20:31:09 »
Zitat
Sonst haette es wohl auch keinen Trabbi gegeben
He he, nix gegen unsere gute alte Klapperkiste, die sah nur so aus, weil es nicht anders sein durfte !!! An Ideen und Entwuerfen hat es da nicht gefehlt. So kommt`s, wenn nur ein paar Pappnasen das sagen haben. (es lebe die Vielfaeltigkeit) Mal Ehrlich, man hat eben draus gemacht, was ging.
Das galt uebrigens auch fuer die Rechner. Da gab`s bei uns nur den Z-9001 Oder auch KC85 1 genannt. Der war sauteuer und hatte wenig Equipment. Spaeter der KC 85-2, der hatte schon ein IR-Tastaturinteface (schau mal einer an!!) Aber auch da kam man nur mit loeten weiter. Zu der Zeit gab`s mehr Zinnbrutzler als auf der Alt-Bundesdeutschen Seite. Nicht nur weil`s Spass machte, nein auch weil man musste. Dafuer hatte man aber beizeiten ein Super-Einzelstueck. Aber, die Masse hat entschieden, nun wird eben unter Plug & Play gesteckt. Fetzt nich so und geht auch nich immer (unter Linux beizeiten plug and pray genannt, gute Hardware ist halt schwer zu kriegen) Nun, so ist Leben eben.

Offline jens

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Re:Atari ist tot...
« Antwort #21 am: Mi 15.09.2004, 09:29:16 »
Wenn/falls der Coldfire rauskommt, dann ist Atari gar nicht mal sooo tot. In Verbindung mit der schon im Highwire-Posting Thread genannten Software ist der nämlich wirklich interessant. :D
Ich sollte schon einmal dafür sparen...
Gruß, Jens
 
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Offline Gismo

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Re:Atari ist tot...
« Antwort #22 am: Do 30.09.2004, 21:48:22 »
Egal was Atari rausbringen würde so würde es doch ein Nieschen Produckt bleiben. Schaut euch doch mal MAC oder Linux an. Egal wie massiv beworben designt oder in PC Zeitungen eingebunden wird nicht dem PC das Wasser reichen (Leider) :'( .
Selbst ein noch so löchriges und unsicheres Windows hat keinen der es vom Thron holt. So sehr wir uns doch z.B. über Knoppix gefreut haben so wenig hört man davon. Selbst so Firmen wie Intel schafen keine Verbreitung von Linux. So gesehen weit ausgeholt und andere Lager betrachtet hat gerade Atari keine Möglichkeit von 0 aufzusteigen. Und ich meine von 0 den die Hardware ist so nicht Konkurenzfähig. Und alles andere wären PC CLONE. Seid froh das Name doch noch besteht. Denkt doch mal zurück und zählt dann mal die Firmen auf die es noch gibt.
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Offline Milan

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Re:Atari ist tot...
« Antwort #23 am: Do 30.09.2004, 23:05:43 »
>Selbst ein noch so löchriges und unsicheres Windows hat keinen der es vom Thron holt.

Vielleicht hast du recht, besonders deswegen weil der neueste PC auch ein Fenster und eine Disco-Kugel hat.

PS. Aufgenomen am Mitwoch 29.09.2004 in SATURN Mariahilferstr. in Wien.

Gruß

M.T.

Offline jens

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Re:Atari ist tot...
« Antwort #24 am: Fr 01.10.2004, 21:54:10 »
Ich finde ja, daß der Coldfire ein ST-Book Nachfolger werden sollte, wenn er Erfolg haben kann. Wenn ich mein Book endlich einsatzfähig haben werde, werde ich es wohl dauernd dabeihaben und benutzen. :D
Dauert leider noch... :-\
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SchwedeII

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Re:Atari ist tot...
« Antwort #25 am: Sa 02.10.2004, 11:33:58 »
Naja, den Vergleich PC-andere Rechner hatte ich ja bereits gemacht. Es ist nicht nur die Werbung.
1. Fast alle Spiele-Programmierer orientieren sich am PC, da der den Markt beherrscht.
2. Fast alle Spieleprogrammierer programmieren für Windows, da es das (fast) einzige auch bezahlbare und verbreitetste BS ist.
3. Wer programmiert schon Spiele, die Freeware sind?? (free-BSD; Linux)
4. Der Otto-Normal-User begreift doch immer noch nicht, dass ein ordentlicher Rechner nur einen Browser, ein ordentliches Office und ein ordentliches Email-Programm benötigt. (vielleicht noch Brenner und Scanner, aber wer hat wirklich einen Scanner zu Hause und kann noch damit umgehen? meine Gutste z.B. nicht)
5. Spiele sollte man der Consolenindustrie überlassen, die machen das eh besser und vor allem billiger als der PC.
Das Ende vom Lied: Der Steck-Plug-and-Pray-geht-immer-nur-zur-Haelfte-ueberdimensionierte-Windows-PC.
Alls orientiert sich daran. So haben Alternativen kaum eine Chance. Ich hab mich oft darüber gewundert, warum viele immer noch so 'ne instabile Gurke haben, statt sich ein ordenliches BS drauf zu murxen.  Das sind meine Ergebnisse. Der MAC ist auch 'n tolles Teil, aber eben Aussenseiter.

Offline Gismo

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Re:Atari ist tot...
« Antwort #26 am: Sa 02.10.2004, 13:41:33 »
Sicher hat der MAC einiges zu bieten aber nicht mit mir wenn ich für Design viel Geld bezahle.
Mal eine allgemeine Frage was haben wir noch für Systeme wie den PC oder MAC nichts oder?
Neben frage wieviel Geld seid Ihr bereit auszugeben?
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SchwedeII

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Re:Atari ist tot...
« Antwort #27 am: Sa 02.10.2004, 15:20:26 »
Zitat
Sicher hat der MAC einiges zu bieten aber nicht mit mir wenn ich für Design viel Geld bezahle.
Na, ein paar Vorzüge mehr hat der MAC schon. Z.B. dass man noch immer, wie beim Atari, die Maus abziehen kann und nix meckert. Steck ich die Maus dann wieder an, geht alles wieder. Mach das mal mit 'ner Win-Dose.!?!?
Zitat
Neben frage wieviel Geld seid Ihr bereit auszugeben?
Das ist immer wieder so'n Ding. Was krieg ich denn dafür? Ich vermisse nach wie vor ein BS im ROM. Könnt sagen, was Ihr wollt, das ist und bleibt die perfekte lösung. Desweiteren ein optimal abgestimmtes System und nicht solche zusammengeschusterten Kisten. Ich hatte schon Problema an einem PC, da wollten zwei Geräte die gleichen IRQ und DMA nutzen. Obwohl Plug and Play, ging das Theater schief. Das ist doch Bullsch... .
Deshalb hab ich ja meinen TT hier am laufen. Der hat ein gut aufgesetztes Mint, das mit Samba ordentlich was leistet. (Samba ist aber heftig, nimmt um die 12 MB in Anspruch) Letztendlich hab ich noch ne Tabellenkalkulation, Calamus, amail, highwire, alles was so 'ne Kiste eben braucht. Macht brav seinen Dienst. Nun fehlt nur noch der Langzeittest. zum Vergleich:
Ich hab 'nen Linux-Server im "Labor" der läuft seit 2000 ohne Wartung. Der geht wie am ersten Tag. (Ob die Browser noch mitmachen, kann ich nicht sagen, hab letztens Internet für immer gekappt.) Macht das doch mal mit 'ner Win-Dose  ;) .
Auch ich hab hier das Problem wie alle anderen. Meine Freundin will das Linux eben nicht  :'( . könnte mir 'ne Menge Arbeit ersparen.

Offline Stargate

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Re:Atari ist tot...
« Antwort #28 am: Sa 02.10.2004, 19:32:19 »
Atari ist ein Hobby.
Ob es tot ist kommt darauf an wie man es pflegt.

>1. Fast alle Spiele-Programmierer orientieren sich am PC, da der den Markt beherrscht.

Fast alles was für den PC rauskommt gibt es auch für den Mac.

2. Fast alle Spieleprogrammierer programmieren für Windows, da es das (fast) einzige auch bezahlbare und verbreitetste BS ist.

Welche Spiele laufen denn direkt auf Windows?

>3. Wer programmiert schon Spiele, die Freeware sind?? (free-BSD; Linux)

Also ich glaube das würde Platzmässig nicht in das Forum passen..
Und da sind echt gute Spiele dabei.

>4. Der Otto-Normal-User begreift doch immer noch nicht, dass ein

Der Otto-Normalo erzeugt und fördert den PC Hype.
Es darf kaum was kosten, es muß schnell und bunt sein.
Damit bekommt der Otto-Normalo dann genau auch was er braucht.
Er bekommt ein neues Spiel für 75 Euro, eine neue Grafikkarte für
700 die er dann in einen PC stecken kann der schon alt was als er über die Ladentheke gereicht wurde.

>5. Spiele sollte man der Consolenindustrie überlassen, die machen das eh

Konsolenspiele sind genau so teuer wie Spiele für den Mac oder den PC.
Fakt ist das die Hardware einer Konsole mehr aus sich herausholen lässt und die Spiele dort dann eben hoch Performant sind. Beides ist speziell dafür gemacht. Einen PC zum Spielen würde ich auch anders ausstatten als einen Büro-PC.

>Das Ende vom Lied: Der Steck-Plug-and-Pray-geht-immer-nur-zur-Haelfte-ueberdimensionierte-Windows-PC.

Das war schon Scheiße als es auf den Markt kam und Funktioniert bis
heute nicht richtig. So in etwa wie "Windows", als die Macintosh schon 10 Jahre lang eine grafische Oberfläche hatten und sprechen konnten. Da wusste man in Redmond noch nicht mal wie man "Multimedia" korrekt Buchstabiert.

>So haben Alternativen kaum eine Chance. Ich hab mich oft darüber

Daher steigen Behörden auf Linux um.
Daher arbeiten Agenturen mit dem Mac.

> Der MAC ist auch 'n tolles Teil, aber eben Aussenseiter.

Mac, Mac, Mac, Mac, Mac..

MAC ist die MAC-Adresse. Nicht der Macintosh.

Lieber Arm dran als Bein ab..

(Sprich: Lieber ein dummer Aussenseiter mit einem stabilen System als ein Jäger und Sammler von Treibern, Viren, Sicherheitslücken, einem seltsamen Plug und Play, einem schlechten USB Support und einem fast gänzlich fehlenden Firewire-Support)


Offline keili

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Re:Atari ist tot...
« Antwort #29 am: Sa 02.10.2004, 20:34:54 »
Jetzt wird es Zeit, dass ich auch meinen Senf dazu gebe. Leider halten sich die Linux-User für die Retter der Welt, Einheits-Computer für die ultimative Lösung und jeden Mitarbeiten in irgendeinem Büro für für einen Administrator. So viel Vorurteile und Ignoranz findet man bei Windows-Benutzern nicht >:(.
Ich bin ebenfalls in der Lage, ein Linux-System zu installieren und zu betreuen, gehört seit 8 Jahren zu meinen Aufgaben. Ich würde mir aber nie Linux zu Hause installieren. Damit kann ich nicht das machen, was mir Spaß, nämlich spielen und das mit größtmöglicher Pixelpracht. Deshalb kommt mir auch keine Konsole ins Haus, die geht nur am Ferseher und der hat eine geringe Auflösung.
Zur Stabilität eines Windows-Systems: Der File- und Print-Server bei der Arbeit läuft ohne Neuinstallation seit 7 Jahren, dabei wurde sogar die Hardware erneuert, dabei 2 Treiber installiert und es ging. Mach das mal mit Linux!
Wo steigen denn Behörden auf Linux um? In Bayern wird gerade überlegt, ob sich das überhaupt lohnt, und zwar wegen der Einführung der Software-Patente. Dabei ist zu erwähnen, und das wissen die meisten nicht, dass Bayern von Sun Solaris auf Linux umsteigen und da ist der Weg nicht weit. Wenn man schon seit Jahren mit Windows-Software, zum größten Teil Spezialanwendungen arbeitet, ist es unbezahlbar, auf Linux umzusteigen. Die Benutzer sind damit auch völlig überfordert. Selbst ein neues Menü in einer neuen Programm-Version (und ich rede nicht von Microsoft-Programmen) führt zu zahlreichen Fragen beim Systembetreuer. Ein Umstieg würde auf dem Gebiet der Anwenderschulung ebenfalls Unsummen verschlingen. Das faßt man übrigens unter dem Begriff Technologiefolgeabschätzung zusammen, die gibt es für eine Privatanwendung gar nicht.
Übrigens möchte ich meine Ataris niemals abgeben, aber für den täglichen Bedarf sind sie einfach zu lahm, zu alt, zu unflexibel. Die technische Entwicklung geht weiter und in der Hinsicht (aber nur in der) ist Atari wirklich tot.
Wenn ich teilweise überzogen dargestellt habe, so war das beabsichtigt ;). Ich habe lediglich versucht, die Argumentationsweise meiner Vorgänger nachzuahmen und das aus einer anderen Sichtweise. Hier müßten mal neue Argumente rein.
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Offline Gismo

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Re:Atari ist tot...
« Antwort #30 am: Sa 02.10.2004, 20:51:19 »
Ich finde wir gehen alle zu verbissen an die Sache ran.
Jeder verteidigt auf biegen und brechen sein System.
Sicher hat jedes nach Nuztungsweise seine Vorteile.
So finde ich das zum Spiele der PC am besten geeignet ist. Für die Sicherheit denke ich an Linux. Leider habe ich mit dem MAC keine erfahrungen da er mir zu teuer ist. Und der Atari ist mein Hobby aber auch das sollte sich Preislich im Rahmen halten.  
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SchwedeII

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Re:Atari ist tot...
« Antwort #31 am: So 03.10.2004, 14:28:56 »
Zitat
Jeder verteidigt auf biegen und brechen sein System.
Denk ich nicht. Ich z.B. hab nen Linux-Rechner, einen Atari Mint und einen TOS, mehrere Win-Dosen in Pflege, Naja, da kann man vergleichen.
@keili   Linux User halten sich bestimmt nicht für die Retter der Welt, wenn auch der eine oder andere etwas merkwürdig benimmt. Manche haben eben Linux auf der Kiste, weil sie was anderes oder besseres sein wollen. Das gibts aber nun mal überall. Geh mal zu nem LUG-Treffen in Deiner Nähe und du wirst verstehen, was ich meine. Für mich ist der Sinn wichtig. Zu Linux bin Ich aus Neugier gekommen, was sich bei meiner Mint Installation durchaus auch als positiv bemerkbar macht, obwohl, um geplantem Protestgeschrei einen Riegel vorzuschieben, Mint und Linux trotz allem sehr verschiedene Dinge sind.
Und wegen der Spiele, das ist nun mal das, was den PC teuer macht, kannst sagen, was Du willst. Ich will damit nicht behaupten, dass ich nicht mit dem PC spiele, (es gibt immer jemand, der einem in den Mund legen will, was weder gesagt noch gedacht wurde) aber für mich ist die Kiste schon mehr ein Kommunikations- und Arbeitsmittel. Ich könnt so weiter kritzeln, aber das wird einfach zu viel.
@stargate Hey, sieh's nicht so verbissen, das waren nur meine Gedanken. Das ich über Microsoft meckere, liegt wohl daran, dass ich mehrere male im Jahr die Installation geradebiegen muss, die von sogenannten Sharewarespielen etc versaut wird.
Jage mal direkt nach einer Installation dei Norton Utilitys drüber, da werde schon Fehler gemeldet, ohne dass irgend etwas zusätzlich installiert wurde. Und wenn ich dann wieder ran soll, ist doch logo, dass ich sauer bin. Alles in allem bin ich nun mal kein Windows-Fan.
Davon abgesehen, Stargate, Du hast Recht Atari ist ein Hobby. Ich denke wir haben grad noch 'ne gute Zeit erwischt, in ein paar Jahren werden uns lansam die Ersatzteile ausgehen. Dann wird das Hobby erst richtig teuer.

Offline keili

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Re:Atari ist tot...
« Antwort #32 am: So 03.10.2004, 14:41:28 »
Ich seh das nicht verbissen, gerade der Anfang im letzten Post war bewußt überzogen.
Linux hatte ich auch schon, 1997 zum ersten Mal, damals mußte man den Kernel noch selbst kompilieren. Nach einiger Zeit hab ich mich dann gefragt, was ich damit machen soll und nichts gefunden. Das habe ich 2001 nochmal durchgeführt mit dem selben Ergebnis.
Jedem das seine halt und die freie Auswahl, niemand ist deshalb besser oder schlechter.
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Re:Atari ist tot...
« Antwort #33 am: So 03.10.2004, 18:23:48 »
Zitat
Linux hatte ich auch schon, 1997 zum ersten Mal, damals mußte man den Kernel noch selbst kompilieren. Nach einiger Zeit hab ich mich dann gefragt, was ich damit machen soll und nichts gefunden. Das habe ich 2001 nochmal durchgeführt mit dem selben Ergebnis.
Genau das meine ich. Es gibt verschiedene Distributoren, die das Linux auf unterschiedliche Art und Weise aufsetzen.
Wenn Du noch mal Lust hast, besorg Dir doch 'ne SuSE. Die hast einen ordentlichen YaST(Yet another Setup Tool)und einen Kernel schreiben musst Du da auch nicht mehr (was nicht bedeutet, dass Du das nicht kannst) Für Einsteiger genau das richtige. Ich hab damit angefangen und bin dabei geblieben, obwohl ich den YaST nicht mehr benutze.
Und was Du damit machen sollst? Das gleiche wie mit 'ner Dose nur besser und stabiler. Ne Firewall ist auch dabei und und und.
Nur mit der Zockerei sieht's nicht so gut aus. Ansonsten gibt's kaum Einschränkungen. Und belesen musst Du Dich natürlich genauso wie bei Windows. Ich hab Mint auf'm Atari, weil ich mein Unix wieder haben wollte. Und das hab ich jetzt. Ich hab auch 'ne Linux 86K Distri da, aber das überfordert den TT doch bei weitem. Wenn ich mal an 'nen Milan rankomme, kommt das Linux da drauf, und das wird passieren.  ;)

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Re:Atari ist tot...
« Antwort #34 am: So 03.10.2004, 19:37:24 »
2001 war Suse 7.0 Professional mit Yast, die DVD steht im CD-Regal vor mir. Mit Ergebnis meinte ich, dass ich mit Linux nicht das machen kann, was mir Spaß macht.
Einsteiger bin ich nicht ;). Neben einem mit Linux habe ich noch einen Irix-Server und 3 mit Windows NT beruflich in Gang zu halten. Vor Linux war es einer mit Sinix. Und alle machen mir Spaß :).
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Re:Atari ist tot...
« Antwort #35 am: Mo 04.10.2004, 16:52:32 »
Zitat
dass ich mit Linux nicht das machen kann, was mir Spaß macht.
kleiner Zocker, was ??   ;)
Zitat
beruflich in Gang zu halten.
 ??? Hää, wieso mach ich mir da so 'ne Mühe?? Da weisst Du ja besser Bescheid als ich!! Ich musste mir alles anlesen und selbst lernen. Ich hab weder studiert noch sonst was. Klar paar Zeilen in Basic und Pascal hab ich auch schon mal geschrieben, aber nix aufwendiges oder Weltbewegendes, eher zum Probieren, wie's geht und was passiert. Und man glaubt gar nicht, wie schnell was in Vergessenheit gerät, wenn man's nicht täglich macht!! (Oder kann noch jemand von Euch ein Start-Menü für DOS erstellen ohne in Bücher zu schauen?) Nee mal im Ernst, ich mach das wirklich nur als Hobby und will natürlich niemandem auf die Füsse treten oder gar arrogant erscheinen. Ich will eigentlich nur 'n stabiles OS.
Trotzdem, so'n Rechner mit OS im ROM und dazu noch stabil, das wär was. Mit ein bissel Pfiff kann Billyboy da sein Zeugs einpacken. Atari hat bewiesen, dass es geht!

Offline keili

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Re:Atari ist tot...
« Antwort #36 am: Mo 04.10.2004, 17:14:09 »
Na, ich kann doch nicht alles sofort verraten ;), so bleibt die Diskussion doch interessant.
Probier mal XP, ist schön stabil. Das habe ich nur aus der Ruhe gebracht, als ich in einem Spiel mal kräftig ge-cheatet hab.
Ein großer Unterschied zwischen Windows und Linux mag auch sein, dass man unter Windows eben mal ein neues Programm installiert, es wieder runterschmeißt, das nächste testet usw. Vielleicht macht man das unter Linux weniger. Die Erfahrungen bei der Arbeit zeigen jedenfalls, dass beide BS auf den Servern stabil laufen und dort wird wenig bis gar nichts getestet.
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Re:Atari ist tot...
« Antwort #37 am: Mo 04.10.2004, 17:46:31 »
Ihr testet die Server nicht AUSGIEBIG :O ? :)

Nja ich möchte jetzt auch mal meinen Senf dazugeben - nach langer Forum abstiinenz hat sich heri ja eine interresante Diskusion entwickelt.

Erstmal zu meinen Status: Ich biun zurzeit 20, habe schon div. Sachen duchprobeirt und amche gerde eine Ausbildung zum IT-Systemelektroniker - kann also wohl längst nicht sooooviel dazu sagen wie die alten Hasen :)

Ich hab die letzten 4  Jahre so einiges Durchprobiert an betriebsystemen für meine X86 PC's. Wenn ich nicht Calamus und einige PC-Spiele Bräuchte weäre auf meinen Haupt-PC (XP 2600+) vermutlich ausschlißelich Linux installiert. So verwende ich leider Hauptsächlich Win2K, da mir ein andauerndes neustarten einfach auf den Keks gegangen ist., insb. für Calamus.

Dennoch gefällt mri Linux Wesentlich Besser - es ist wesentlich Stabiler und hat keineswegs so eine "Kranke" Systemarchitektur! Das musste einfach mal raus.! Das schlimmste ist das weder Microsoft noch die Treiber/Software programmierer sich an irgendwleche Standards halten. Das Muss zwangsläufig zu Konflikten und Problemen führen. Bei SP2 für XP hat man dies ganz shcön gesehen. Hinzu kommt die bescheuerte Idee mit den Aktiveren von Windows ... Ich hab vor ein paar Tagen bei einen bekannten Wireless LAN installiert *grusel*. Er musste unbedingt einen USB-W-LAN Adapter sich kaufen (trotz meines Anratens auf TP oder zumindest doch eine PCI Karte zu erwerben. Der Ärger war vorprogrammiert - regelmäßiges neufidnen der Karte mit Treiebr neuinstalltion (und neuen eingeben der Schlüssel) war die Folge. Bisher noch keine Lösung - und mir ist es erhlich gesagt zu doof micht darum zu kümmern. Ich könnte mit dieser XP aufzählung noch laaaaaange fortfahren, auch aus dem Berufsleben, aber ich lasse es.

Bei Linux hat man (natürlich) auch Probleme, zumdest auf dem PC, aber zumeist kann man zumindest eine vernünftige Fehlersuche machen.

Wie gesgat verwende ich auf meinen haupt PC Windows 2000, das mir gegenüber Windows XP zumdest ein bisschen angenhemr erscheint, aber das ist duchaus subjektiv. Auf meinen 2. (Bastel) PC (Erst P90, seit ein paar Wochen P300) hab ich anfangs auch Linux gefahren, und muss sagen das es mir in allen fällen rel. gut gefallen hat. Lediglich Debian fand ich ein bisschen doof da die Configs die dabei waren weeeeeit entfernt von funktioneirend sind. Deshalb hab ich anfangs hauptsächlich SuSe und Red Hat benutzt. Seit Ca. einen Jahr vergnüfe ich mit Alllerdings mit Slackware und war doch sehr begeistert. Gute Konfigurationen, und es hat mich nur minuten gedauret die Soundkarte Komplett zu Konfigurieren.
Doch ich wollte hier nicht aufhören und hab mir mal das nächjste Betriebsystem Vorgenommen: OpenBSD!
Schon von anfang an war es liebe auf den ersten Blick: Eine Saubere Installations und Konfigurationsaleitung, eine sehr gute Installationsroutine. Gleich von anfang an wurde die Hardware (incl. rel. alten ISA SCSI Controler) komplett erkannt. Das System ist gut Dokumentiert und Rasend schnell. Wer mal ein anderes OS Probieren möchte und ien bisschen hintergrund wissen hat, dem würde ich dieses OS ans herz legen.

Der  2. Rechenr dient übnrigens zum Srufen, Chatten und Musik hören (Zugriff auf Musik per NFS)

Tjaha was mache ich denn dann noch nmit meinen Atari? Leider Viiiiiieeeel weniger als ich mir wüsnchen wpürde, aber hauptsächlich aus Zeitmangel aufgrund von vielen Haushaufgaben und anderen Aktivitiäten (OpenBSD installieren :) und verstehen :) ) Aber es wird wieder immer mehr *freu*

Ich würde jetzt gerne noch merh schrieben, aber ich denke mal das reicht erstmal :)

SchwedeII

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Re:Atari ist tot...
« Antwort #38 am: Di 05.10.2004, 10:54:45 »
Open BSD?? Wo krieg ich denn mal sowas her? Hab das erste mal was von BSD gehört, als ich bei Knarf auf der Webstite war. (er nannte es freeBSD, wird wohl das gleiche sein) Bin neugierig.

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Re:Atari ist tot...
« Antwort #39 am: Di 05.10.2004, 17:47:04 »
Nein OpenBSD und FreeBSD ist nicht das gleiche :) zudem gibt e snoch netBSD

Auf den seiten

http://openbsd.org

und

http://netbsd.org

gibt es alles was man braucht. Ich persöhnlich finde openBSD ein bisschen besser, netbsd läuft dagegen auf mehr plattformen - beides ist meiner definitiv ausprbierenswert und ziemlich schlank!