Autor Thema: TT030 & Falcon030: lan port  (Gelesen 16945 mal)

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Offline joejoe

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Re: TT030 & Falcon030: lan port
« Antwort #20 am: Do 13.08.2026, 13:27:13 »
eine einfache google suche per gemini ergibt:
Ergebnisse für nfs über serial line up
Stattdessen suchen nach: nfs über serial line ip
Übersicht mit KI
To run NFS (Network File System) over a serial line, you must first create a point-to-point IP network tunnel using a protocol like PPP or SLIP across the serial cable. Once the virtual network link is active and IP addresses are assigned, you mount the standard NFS-Server › Wiki › ubuntuusers.de share normally.

Wikipedia
 +3
Schritt 1: Serielle Verbindung und IP-Tunnel herstellen
Verbinden Sie die PCs mit einem seriellen Nullmodemkabel.
Starten Sie einen IP-Protokolldienst über die serielle Schnittstelle (meistens PPP), um beiden Seiten IP-Adressen zuzuweisen.
Beispiel mit pppd:
pppd /dev/ttyS0 115200 192.168.10.1:192.168.10.2 noauth local

Also "ganz einfach" auf dem Linux PC muss pppd laufen, der Atari "wählt sich dort ein" , gern oauch hne auth, wir sind ja unter uns. Der Atari erhält eine IP von PC und dieser muss noch als gateway für diese IP konfiguriert werden. Wier ganz genau kann ich aus dem Kopf nicht ausführen, aber ich hatte so etwas z.B. auch mit einem Siemens Simpad durchgeführt, welches über eine DECT-Funkverbindung und den Linux-PC ins internet kam. DAS war langsam , aber es funktionierte. Sollte heutztage genaus funktionieren. NFS ist dann nur eine weitere Option. imho

Offline Lukas Frank

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Re: TT030 & Falcon030: lan port
« Antwort #21 am: Do 13.08.2026, 14:22:02 »
NFS steht am Atari nur unter MiNT zur Verfügung und da kann ich es über Ethernet laufen lassen. Unter Single TOS wäre ein Netzwerk wünschenswert ...

Datenaustausch geht wunderbar mit ParcpUSB zwischen Atari TOS und macOS oder OSX und Windows sowie Linux aber das ist kein richtiges Netzwerk.

Offline joejoe

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Re: TT030 & Falcon030: lan port
« Antwort #22 am: Do 13.08.2026, 16:08:34 »
NFS steht am Atari nur unter MiNT zur Verfügung
Okay, das war mir nicht (mehr?) klar.
hier https://forum.atari-home.de/index.php/topic,6836.msg44726.html#msg44726
hat dbsys vor einier Zeit ja beschrieben, dass sich mit FTP zumindest etwas ähnliches wie ein nfs-Netzwerk auch unter TOS betreiben lässt. Remote-boot von einer ATARI nfs-Freigabe wird ja vermutlich nicht dein Ziel sein?
« Letzte Änderung: Do 13.08.2026, 16:11:28 von joejoe »

Offline Lukas Frank

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Re: TT030 & Falcon030: lan port
« Antwort #23 am: Do 13.08.2026, 16:13:26 »
Ja FTP geht immer auch unter Single TOS aber es ist kein richtiges Netzwerk mit einem Netzwerk Volume auf dem Desktop.

Offline Lukas Frank

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Re: TT030 & Falcon030: lan port
« Antwort #24 am: Do 13.08.2026, 19:26:57 »
... im Netz gefunden

Novell
Um den ATARI in die große Welt der NetWare einzubinden, braucht man lediglich die gleiche Hardware, die schon beim ANS in Einsatz kam, und einen Novell-Server. Dies muß ein PC sein! ATARIs können untereinander nicht alleine mit NetWare betrieben werden. Die Verkabelung ist die gleiche wie beim ANS. Statt mit dem ANS muß sich der Installierer mit Novells NetWare kurz auseinandersetzen. Wer noch nie zuvor NetWare installiert hat, sollte unbedingt die 10 KB große Readme-Datei aus-drucken und genauestens studieren, um möglichst viele Fehler auszuschließen. Die PCseitige Installation sollte entweder schon vorhanden sein oder vom ‘Fachmann' vorgenommen werden. Hat man es geschafft, den ATARI ins Novell-Netz einzubinden, steht einem ein schnelles Netzwerk zur Verfügung. Wir haben drei ATARIs getestet: einen ATARI TT mit einer VME-Bus-Karte, eine Medusa mit DMA-Knoten und einen 1040 STE mit DMA-Knoten. Erwartet hatten wir ein Sieg der Medusa aufgrund der großen Rechenleistung. Wir mußten uns aber eines Besseren belehren lassen, da die VME-Karte doch um einiges schneller war als die DMA-Lösung. Wer also einen ATARI mit VME-Bus besitzt, sollte sich auf jeden Fall für die interne Karte entscheiden. Wie die Tests ausgefallen sind, können Sie den drei Grafiken entnehmen.

PC-seitig muß NetWare 2.0a bis 4.01 installiert sein. Bei unserem Testnetz war 3.12 im Einsatz. Wer 3.12 installiert hat. kann dann sogar ohne weitere Probleme seinen Mac mit einbinden, sofern dieser einen Ethernet-Anschluß hat. Wer sich nicht zutraut, einen Server einzurichten, oder generell Angst vor der Installation hat. der kann seine Hardware nach Freiburg schicken und alles dort installieren lassen. Man kann dort auch einen Server kaufen und nur seine ATARIs hinschicken. Auf Wunsch kommt Comtex auch zum Kunden und nimmt die Installation vor Ort vor. Da diese Art der Installation sehr vielfältig ist, kann kein pauschaler Preis genannt werden.

Seit kurzem ist ein kleines, aber wichtiges Zusatzprogramm verfügbar. Das Programm holt die aktuelle Zeit vom Server und teilt diese dem ATARI mit. Somit ist bei wichtigen Anwendungen, wie z.B. Fakturierung, eine gleiche Zeit auf allen Rechnern vorhanden. Wer verschiedene ATARIs einbindet und dort unterschiedliche Installationen haben möchte, dem hilft das Mapping. Damit kann man dem ATARI eine Server-Partition als Boot-Partition zuweisen.

In Zukunft (vielleicht noch dieses Jahr) wird es eine Novell-Anbindungs-Software für die Knoten der Firma Biodata geben. Besitzer dieser Hardware sollten in den Anzeigen der Firma Comtex danach Ausschau halten oder sich per Fax darüber erkundigen.


... also Comtex