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Atari vs. Amiga oder vom Regen in die Traufe...

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guest2123:

--- Zitat von: matashen am Di 01.07.2008, 21:43:56 ---
Dann wä#ren da noch die Gamer. Aber die haben auch langsam den Kanal dicht. Verkaufszahlen bei aktuellen PC-Titeln sind stakr rückläufig(-15% letztes Jahr). Dafür gibts steigende Zahlen bei den Konsolen.
Gründe: Kein lästiges Treibergesülze. Keine inkompatibilitäten bei Hardware/Software. Kein halbjähriges nachrüsten da eine Konsole für 5 Jahre aktuell bleibt und dann für die hälfte des Preises eines GamerPCS eine Superaktuelle zockerhardware. Tja wenn die Gamer immer weniger werden am PC dann werden immer weniger Titel exklusiv am PC erscheinen. Dafür exklusiv an den Konsolen. Und Software sells Hardware. Sind dann nur noch Sudoku Zocker und User am PC, dann ist der Rutsch richtung Linux nixht mehr weit.

--- Ende Zitat ---

Ich wage mal zu behaupten: Die Gamer gehören zu den Hauptantreibern für die Verbreitung von Hard- bzw. Softwarplattformen. In den Achtzigern waren's die Amigas und Ataris, diese wurden dann (als vorherrschende Spieleplattform) von den DOS-PCs abgelöst. Dann kam Microsoft mit DirectX, und somit verschwand auch DOS allmählich und führt heute nur noch ein Nischendasein. Wohin die Richtung in Zukunft geht, vermag ich nicht zu beurteilen. Interessant ist jedoch zu sehen, daß der Anteil von Spielen, die (auch) auf Linux und Mac laufen, zunimmt.  Im privaten Bereich gehören Spiele auf jeden Fall zu den 'Schlüsselanwendungen, wenn es um die Auswahl eines Computersystems geht. Büroanwendungen sind da weniger kritisch: OpenOffice gibt es für fast jede Plattform, und Microsoft Office läuft auch auf dem Mac, wenn es denn sein muß.  Bei Firmen sieht es zugegebenermaßen etwas anders aus, aber auch dort findet mittlwerweile ein Umdenken statt. Aber wenn die Gamer jetzt auch mehr und mehr von den Microsoft-Betriebssytemen  abrücken, könnte es irgendwann für MS ganz finster aussehen (denn bislang hörte man häufig so Argumente wie: Ich benutze lieber Windows, weil es für Linux/Mac OS keine Spiele gibt).

Gruß,

Oliver

guest401:

--- Zitat ---irgendwann waren die Motorola-Prozessoren ins Hintertreffen geraten, Apple ist ia nicht umsonst auf die Power-Prozessoren und später dann Intel umgestiegen
--- Ende Zitat ---
Das wäre genau andersherum gekommen, wenn die Marktanteile anders gelegen hätten.
Intel und später AMD hatten durch die weit höhere Verbreitung von PCs einfach eher die Milliarden locker, um sie in die Entwicklung zu stecken.

@matashen:
In den Profi-Bereich wird OpenSource niemals völlig einziehen. Das liegt an einem ganz einfachen Umstand: dem Service und den Garantien, die man mit einer Kaufsoftware mitbekommt.
Firmen sind auf sowas angewiesen. Passieren Fehler oder ist etwas nicht so wie es soll oder tauchen Fragen auf, muß eine Referenz da sein, an wen man sich wendet; ob das eine Servicehotline ist oder der Kundenberater.

Oder wie mein Onkel, gelernter (und wie ich meine: brillianter) Elektrotechniker, mal sagte: "Ich habe Linux mal einem Kunden installiert; ich war einen kompletten Tag beschäftigt, später mußte nochmal was geändert werden was einen weiteren Tag kostete. Was nützt das beste OS wenn es preislich - wegen der nötigen Arbeitszeit! - nicht mithalten kann?"

Das mit dem Minimac ist übrigens interessant; ja, jetzt erinnere ich mich daß da sowas war. Der Punkt ist: ich werde eh ein neues Netzteil (bisher ATX) und Festplatten (IDE) brauchen, da neue Boards dafür schon keine Unterstützung mehr haben. Da könnt sich der Mac rechnen! Werde mir den mal genauer ansehen! Danke für den Tipp!

matashen:

--- Zitat ---@matashen:
In den Profi-Bereich wird OpenSource niemals völlig einziehen. Das liegt an einem ganz einfachen Umstand: dem Service und den Garantien, die man mit einer Kaufsoftware mitbekommt.
Firmen sind auf sowas angewiesen. Passieren Fehler oder ist etwas nicht so wie es soll oder tauchen Fragen auf, muß eine Referenz da sein, an wen man sich wendet; ob das eine Servicehotline ist oder der Kundenberater.
--- Ende Zitat ---
Das kann ich so nicht stehen lassen. Von MS gibt es keinen Service. Für Privatkunden nur über die Systembuilder und bei Firmen siehts nicht viel anders aus. Und die Garantien für eine Software gibt die Firma die die Software schreibt z.B. AutoCad wenn du umbedingt Profisoftware meinst. EagleCAD gibts im übrigen auch für Linux und für Mac.
Früher wars eher die Scheu vor möglicher inkompatibilität zwischen Kernelversionen aber das ist inzwischen vom Tisch.


--- Zitat ---Oder wie mein Onkel, gelernter (und wie ich meine: brillianter) Elektrotechniker, mal sagte: "Ich habe Linux mal einem Kunden installiert; ich war einen kompletten Tag beschäftigt, später mußte nochmal was geändert werden was einen weiteren Tag kostete. Was nützt das beste OS wenn es preislich - wegen der nötigen Arbeitszeit! - nicht mithalten kann?"
--- Ende Zitat ---
Also ich bin auch Elektroniker, wenn auch ohne Techniker. Bei den Produktionsanlagen hatten wir zuerst SCO-Unix dann Linux und jetzt Win. Linux lief am Stabielsten. Und die Server werden in absehbarer Zeit wieder auf Linux umgestellt. Allein die Client Lizenzen für den Server kosten bei MS ein Schweinegeld. Das mit dem komplizierten installieren und konfigurieren ist inzwischen aber auch anders geworden, es sei denn man hat ein Topaktuelles Notebook ohne ofizielle Linuxtreiber dann wirds auch ein bischen gebastel... . Bei Linux hat sich mächtig viel getan. Im vergleich zu Windows ändert sich bei Linux viel schneller was, auch was kompatibilität zu Hardware anbelangt. Ein Linux ist heute schneller installiert, konfiguriert und hochgefahren wie jedes Win 2000/XP/Vista.
Wer noch nie ein laufendes Linux gesehen hat kann sich ja mal Knoppix installieren (bootet komplett von DVD ohne installation und mit kompletter Einrichtung) oder einnen EEE-PC anschauen. Die stehen mittlerweile bei jedem Mediamarkt und ToysRus.

Gruß Matthias

Dennis Schulmeister:
Man darf auch nicht dem Irrtum erliegen, dass eine OpenSource oder Freie-Software Lizenz die komerzielle Verwertung der Software unterbindet. Dem ist in der Tat nicht so. Und es gibt einige Firmen, die sich darauf spezialisieren und statt einer Softwarelizenz plus ein bisschen Service eben nur Service verkaufen. Das klappt wunderbar. Nur sind die Scheuklappen in der breiten (Business)Öffentlichkeit noch zu groß.

Was sich meiner Meinung nach nicht sonderlich durchsetzen wird, ist proprietäre ClosedSource Software auf freien Betriebssystemen. Da klaffen einfach zwei völlig unterschiedliche Mentalitäten und Weltanschuungen aufeinander. Das ist aber kein Bug, sondern ein Feature. Die Motivation derjeniger, welche ein freies System erzeugen ist es nicht, ein weiteres Vehikel für unfreie Software zur Verfügung zu stellen. Vielmehr geht es (oftmals) darum, den Gedanken der Freiheit weiterzutragen, und dem Anwender die größt möglichen Rechte im Umgang mit der Software einzuräumen.

Für mich als weltoffenen Anwender ist das auch die größte Motivation, so ein System einzusetzen. Und wie bereits hervorgehoben wurde, ergeben sich nicht unbedingt Nachteile daraus bezüglich Qualität und Stabilität. In der großen weiten Welt sieht es aber wieder anders aus und der Mensch verweigert sich im Allgemeinen großen Veränderungen und folgt eher dem bereits zitierten Herdentrieb. Schade für mich. Ist aber so.

Gruß,
Dennis 8)

patjomki:

--- Zitat von: matashen am Di 01.07.2008, 21:43:56 ---@patjomki: Recht hast de, aber dir ist ja oft noch was zusätzlich aufgefallen... du kannst auch auf editieren klicken um einen Beitrag noch zu erweitern.

--- Ende Zitat ---

Danke für den Hinweis. Ist mir aber bekannt. Ich antworte lieber auf jedes Posting einzeln als jedesmal:

@matashen
@sowieso

voran zu stellen. Gefällt mir nicht.

Bis die Tage,

patjomki

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