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Atari vs. Amiga oder vom Regen in die Traufe...
caesar:
Ich habe auch einen Amiga, und zwar einen A4000 mit 68040, Grafik- u. Netzwerkkarte.
Von der Leistung her zu vergleichen mit meinem Milan, zeigt der A4000 dem Milan ganz klar die Rücklichter, wenn es um die Netzwerkfähigkeit geht. Vor allem im Internet- und Windowsnetzbereich.
Prinzipbedingt aber ist das Arbeiten im Desktop eher an der Grenze der Zumutbarkeit: ich habe eine Auflösung von 1024x760 und 65k Farben - da kann die Darstellung der Icons in einem sehr gut gefülltem Verzeichnis schon mal einige Sekunden auf sich warten lassen.
Also tun sich beide nix, jeder hat so seine Stärken und Schwächen. Unter meinem Schreibtisch aber steht der Milan... ;D
Atari060:
??? Wo ist denn das Problem mit der Netzwerkfähigkeit des Milans? Mit PCI oder ISA Netzwerkkarte funzt das doch ohne Probleme und auch ein Modem kannste ranstecken... Oder meinst Du softwareseitig?
Über die Fehler von Atari könnte man ganze Bücher schreiben, aber in einer Sache muss ich die Firma in Schutz nehmen:
Ich hatte weder bei meinen Konsolen (2600,7800,Lynx 1+2, Jaguar), noch bei meinen Rechnern (520 STE, 260 ST+, 1040 STF, STFM, STE, Mega STE 4, 5 Falcon und Milan) jemals einen Hardwaredefekt. Und die Kisten liefen und laufen teilweise rund um die Uhr. Einzig die ROM-port Sicherung bei einem Falcon war mal kaputt und das Netzteil von einem VCS 2600 und ein SM124 ;)
Also so schlecht sind die Dinger auch nicht. Vielleicht hatte ich aber auch nur Glück, oder bekam als guter Kunde immer die Klasse A Geräte ;)
Ciao,
Chris
guest401:
Ich habe 3 STEs - kein einziger kommt mit ACSI-Festplatten zurecht.
Und ich hatte bisher 3 Falcons - alle drei liefen erst mit Clockpatch stabil.
Hervorragend find ich dagegen die ST-Tastatur: was ich da schon alles drübergekippt habe reicht für ne Sintflut - ohne jemals Defekte verursacht zu haben.
PC-Tastaturen sind in der Regel beim ersten Tröpchen defekt. Allein letztes Jahr mußte ich 3 neue Tastaturen kaufen (jedesmal Kaffee verkleckert...)
guest2153:
ja diese Diskussionen kenne ich auch zu tausenden aus den Amiga-Foren und denke einfach :
selbst wenn Atari und Commodore Modelle mit schnelleren Prozessoren rausgebracht hätten wären Sie dennoch untergegangen, und ich glaube weil es ab 90 eine Welle hin zur Globalisierung auch in der Rechner Welt angedeutet hat. Und zur Norm wurde halt PC-IBM kompatibel erkoren weil halt wie schon angesprochen die Preise rasant gefallen sind und der PC auch schon damals die Nummer eins in den Büros war. Amiga und Atari durfte man ja früher auch nur hinter vorgehaltener Hand "Personalcomputer" nennen und das lag wahrscheinlich daran das Sie aufgrund ihrer herrvorragenden Multimedia-Fähigkeiten zum Spielerechner degradierd wurden und damals die Leute noch ganz deutlich einen Unterschied zwischen Rechnern zum "Arbeiten" und "Spielen" gemacht haben.
Mittlerweile ist es doch so das diese Konzentration dazu geführt hat das es selbst im PC Sektor nur noch zwei Grafikchip Hersteller gibt, ebenso wie Soundkarten-Herrsteller und ich denke das wird auch so weiter gehen :(.
guest401:
Auch wenn wir zügig vom Thema abkommen...ich glaube auch daß das die Entwicklung ist und die Politik hier immer mehr Macht aus den Händen gibt und die Zunahme von Oligopolen und Monopolen fast unausweichlich ist.
Irgendwann haben wir dann Verhältnisse wie in der DDR; statt Vielfalt und Konkurrenz zu bewahren läßt die Macht großer (und immer größerer) Konzerne zunehmend Vereinheitlichung aufkommen und irgendwann beziehen wir alle nur noch Produkte eines einzigen Herstellers.
Und die Politiker sind machtlos weil sie die Arbeitsplatz-Keule der Konzerne im Genick haben.
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