Hardware > Hardware (Classic 16-/32-Bit)
68K30L, Falcon und Suska-III-T2
matashen:
Was mich zu der Frage bringt was am SUSKA den Preis fast verdoppelte, kann ja maximal das Board sein, und das müsste mit anderem Lieferanten doch zu korrigieren sein.
Auf Wunsch von Wolfgang kann ich mich "umhören", bräuchte aber dann wohl ne PM wer der derzeitige Lieferant ist.
Gruß Matthias
tost40:
Hallo,
es ist unbestritten, in diesem Projekt steckt sehr viel.
Arbeit .
Schade, dass dieses tolle Board durch den neuen
Preis von 619,00 Euro wohl nur wenigen zugänglich
sein wird.
:-[ :-[ :-[
Gruss Martin
tuxie:
--- Zitat von: FrederickMeißner am Mi 24.06.2009, 23:19:22 ---Der Coldfire Atari ist interessanter und sogar die günstigere variante....
--- Ende Zitat ---
Das stimmt so nicht Frederick. Der Suska ist ein 1:1 Nachbau eines 1040STE mit einigern Optimierten Features. Der Coldari ist ein neu entwickelter Computer der Kompatibel ist. Aber für Classic Computing anhänger ist der coldari nichts da wohl sehr viele Spiele und Demos nicht darauf laufen werden oder nur bedingt.
wfoerster:
Hallo zusammen,
wie Ihr gesehen habt, haben wir nun die Suska-III-C Boards in unserem Produktportfolio. Ich sehe die Diskussionen um den Preis und habe das schon im Vorfeld vermutet. Wir haben uns entschlossen das Suska-III-C Board in seiner vollbestückten Variante (abgesehen von der limitierten Anzahl verbleibender Atari Videobuchsen) anzubieten. Ferner muss berücksichtigt werden, dass Vater Staat mit etwa 100€ zugreift. Wer Lust hat die Bauteile einmal zusammenzurechnen wird dann schnell feststellen, dass bei diesen sehr speziellen Kleinserien nicht mehr allzuviel übrig bleibt für Bestückung, Nebenkosten, Netzteil und schließlich Gewinn. Ich habe über Jahre den Suska-III-C IP-Core gepflegt. Er liegt ab heute in seiner Version 2K9A zum Download bereit. Diese Arbeit ist ehrenamtlich. Mittlerweile stecken aber im Bereich Prototyping und Vorserie etc. zwischen 10.000€ und 20.000€ Entwicklungskosten. Daher werdet Ihr sicherlich verstehen, dass wir einen Gewinn machen müssen, um diese Kosten wieder einzuspielen. Wir gehen davon aus, dass diese Boards im privaten Bereich nicht mehrere hundert mal verkauft werden. Schließlich müssen wir noch Rückläufer etc. berücksichtigen. Daher ist unser Entschluss gefallen, dieses Board als professionelles Entwicklerboard und als Schulungsboard zu verkaufen. Ich möchte damit auch Abstand von dem sehr schnellebigen Embedded Markt nehmen, in dem Produkte eine Halbwertszeit von wenigen Monaten haben. Wir werden die Verfügbarkeit dieses Boards ähnlich handhaben wie beispielsweise die Viplax Produktlinie von Inventronik, die seit 2003 lieferbar ist und sich weiterhin einer großen Beliebtheit erfreut, letztendlich weil die Kunden mittlerweile wissen, welche Qualität sie mit diesen Produkten erhalten.
Wir von Inventronik haben Erfahrung im Bereich dieser Kleinserien und Spezialgerätschaften und daher möchte ich noch anmerken, dass ich es für unwahrscheinlich halte, dass ähnliche Hardware, die vielleicht in der Zukunft verfügbar sein wird, viel günstiger zu haben ist, wenn eine vernünftige betriebswirtschaftliche Kalkilation zugrunde liegt.
Ich wünsche auf jeden Fall allen viel Spaß mit dem neuen Core, der nun auch TFTs ansteuern kann und fehlerbereinigt ist. Ein Handbuch und das Schaltbild zu Suska-III-C finden sich im Verzeichnis Documentation.
Viele Grüße
Wolfgang
Mathias:
--- Zitat von: FrederickMeißner am Mi 24.06.2009, 23:19:22 ---Der Coldfire Atari ist interessanter und sogar die günstigere variante....
--- Ende Zitat ---
Ich möchte dazu jetzt auch einiges anmerken.
Wir haben von Beginn an beim ACP versucht solche Konkurrenz nicht entstehen zu lassen. Dem Suska liegt, wie bereits öfter ausgeführt, ein anderes Konzept zu Grunde. Wir waren verdammt froh, als Wolfgang sich bereiterklärte beim ACP mitzumachen, und sowohl sein herausragendes Wissen in Bezug auf Hardware, als auch seinen Core zur Verfügung zu stellen.
Die Atari-Szenerie ist nicht mehr groß genug um gegeneinander zu arbeiten. Ganz im Gegenteil, der Schlüssel liegt in Zusammenarbeit sowie Erkennung und Ausnutzung von Synergieeffekten. Insofern muß euch auch klar sein, daß das ACP niemals so weit wäre, wenn Wolfgang nicht seit über fünf Jahren Unmengen an Zeit und Energie in das Suska gesteckt hätte! Das ACP-Board beruht zu guten Teilen direkt auf Wolfgangs Core sowie seinem Können!
Zum ersten mal seit einer Dekade ist nun ein neuer Atari-kompatibler Rechner – das Suska – verfügbar. Eigentlich ein Grund zu höchster Freude. Besonders toll ist, daß wir somit ein Board haben, daß sehr langfristig erhältlich sein wird, und eine noch nie dagewesene Kompatibilität aufweist.
Für spezielle Anforderungen ist das Suska sicherlich geeigneter als das ACP-Board. Ich würd euch bitten die Unterschiede wahrzunehmen, und sinnvoll für euch zu entscheiden was ihr benötigt. Die Projekte gegeneinander auszuspielen ist sicherlich das Letzte was irgendwie sinnvoll ist. Zumal Wolfgang auch beim garantiert nichtkommerziellen ACP eine wichtige Rolle spielt.
In Zukunft werden wir zwei lieferbare (!) Atari-Rechner für unterschiedliche Anforderungen haben. Es geht also bergauf mit unserer Plattform. Von euch würde ich mir wünschen, daß hier keine Konkurrenz kostruiert wird, da sie von Entwicklerseite definitiv nicht besteht.
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