Hardware > Hardware (Classic 16-/32-Bit)
68K30L, Falcon und Suska-III-T2
wfoerster:
Ich tendiere so vorzugehen, dass von mir das Basissystem den ehemaligen STEs entsprechend bereitgestellt wird. Zusätzlich eine Anbindung an die USB und Ethernet Hardware (via Registermapping). Und erst wenn das Teil am Netz ist und USB Maus und Tastatur evtl. Massenspeicher gehen, würde ich nachschieben und eventuell den 68K+ Core (68020/30/40 kompatibel? - hoffentlich!) oder neue Videomodi nachschieben. Wenn sich niemand für die Treiberentwicklung findet, würde ich vermuten, dass wir uns dann auf der Stelle bewegen werden.
Wolfgang
tuxie:
So würde ich das auch, sehen. Erst einmal ein Erreiichbares Ziel setzen, und dann weiter ausbauen. Treiberentwicklung muß man dann schauen, wie, wer wann.
guest1944:
Hallo Matthias,
--- Zitat von: matashen am Mi 26.09.2007, 20:39:25 ---@TiggyTamal: Entnehme ich deinen Zeilen richtig das du weist wie man einen (USB)Treiber programmiert ;D
--- Ende Zitat ---
Oops, ich weiß nicht auf welche meiner Aussagen du dich genau beziehst, aber irgendwo habe ich mich da zu weit aus dem Fenster gelehnt. Ich weiß aktuell (noch) nicht, wie man diesen Treiber schreiben kann.
Ich habe mich in USB eingelesen, und ich habe auf anderen Systemen schonmal etwas systemnäher programmiert (im Wesentlichen OS/2, bei Linux hatte ich anfangs keine Zeit, und hab so irgendwie nie den Dreh gefunden). Auf dem Atari habe ich diesbezüglich keinerlei Erfahrungen. Tatsächlich ist es so, dass ich noch nie ein lauffähiges MiNT-System gesehen habe - geschweige denn dies irgendwo installiert habe (und ja, shame on me, Aratux habe ich runtergeladen, aber noch nicht ausprobiert). Ich habe auf einem Rechner MagiC (6.1?) installiert, und kenne sonst fast nur das reine TOS.
Allerdings habe ich tatsächlich vor, den USB-Treiber zu schreiben. Man kann sich ja auch in etwas Neues einarbeiten :) Wenn ich meine Hardware-Probleme in den Griff bekomme (nachdem der Rest funktioniert, spinnt plötzlich der Monitor), dann habe ich vor, noch dieses Wochenende MagiC runterzuschmeißen und mal MiNT zu installieren. Und dann mal sehen, wie man dafür Treiber schreibt (hat jemand zufällig einen guten Link?). Entweder über andere Treiber als Beispiel oder die Mailingliste wird das schon funktionieren.
Um auch auf Wolfgangs Post zu antworten, mein Ziel wären Maus, Massenspeicher, Tastatur und Drucker, in der Reihenfolge, wobei das mit dem Drucker wahrscheinlich recht aufwändig wird, so dass ich mir dort von Anfang an erstmal nur rudimentäre Unterstützung vornehmen würde. Bevor dann Scanner, Joystick und andere dran kämen, könnte ich mir noch vage vorstellen, danach erstmal diverse Adaptoren zu berücksichtigen, z.B. Parallel-to-USB. Wenn diese Treiberentwicklung dann dazu beitragen sollte, dass anschließend ein neuer FPGA-Clone kommt, so fände ich es gut, wenn ich danach noch HighSpeed (zusätzlich zu FullSpeed) angehen könnte, zumindest für die Massenspeicher. Ob ich Hubs angehen muss, wird dann die Praxis zeigen (an PCs kenne ich niemanden/kaum jemanden, der die nutzt, allerdings bringt ein PC auch genügend Anschlüsse mit...). Und ein persönlicher Favorit von mir wäre ja noch WLAN über USB (mein Vater hat jetzt sowas für seinen alten Laptop, cool...)
Bevor ich aber wieder sagen muss, dass ich mich zu weit aus dem Fenster gelehnt habe, hier nochmal der Hinweis, dass das meine Ideen dazu sind. Mal sehen was wirklich realisierbar ist. Vielleicht bin ich hinterher "nur" über Maus und Tastatur froh.
--- Zitat von: matashen am Mi 26.09.2007, 20:39:25 ---PS: Läßt sich eigentlich mit ner NetUsBee auch schon ein bischen Treiberschreibenvorarbeit leisten oder MUSS man auf den Clone warten um damit beginnen zu können. ???
--- Ende Zitat ---
Wenn dem nicht so ist, dann haben wir ein Problem (sofern wir auf USB warten). Ich hatte schonmal (allerdings glaube ich in einer privaten Mail an Wolfgang) geschrieben, dass ich mit mindestens einem Jahr Entwicklungszeitraum rechne - wenn nicht mehr. Da ist noch kein vernünftiger Test mit drin. Dieses Jahr ist glaube ich die Untergrenze. Kann man ja abschätzen, indem man sich mal die Entwicklung des bisherigen USB-Treibers für die Maus ansieht. Und die ist halt wirklich nur ein Teil vom Ganzen!
Ursprünglich war ja ein anderer USB-Controller für den FPGA-Clone angedacht. Der wäre von der selben Firma wie der für die NetUSBee, und die beiden Controller hatte ich schonmal verglichen, da gibt es nur minimale Unterschiede in der Erkennung der beiden (bzw. der Erkennung der angeschlossenen Geräte), aber die eigentliche Kommunikation mit dem Gerät wäre exakt identisch gewesen. Somit wären wohl 95% der Treiber identisch gewesen, wobei man allerdings stets mit den 5% Unterschied anfangen müßte.
Wie das jetzt mit dem neu ausgesuchten USB-Controller aussieht, der ja von einer anderen Firma kommt, kann ich noch nicht sagen. Aus abstrakten Überlegungen würde ich allerdings vermuten, dass es ebenso aussehen sollte, auch wenn man vor Überraschungen nie sicher ist.
Wie auch immer, ich hab mich bei Ingo bereits für eine NetUSBee angemeldet, und werde damit dann mal loslegen. Im Idealfall unterstützt der Treiber dann nämlich beides: NetUSBee und FPGA.
Viele Grüße
Ciao
Claus
tuxie:
Hallo,
zu dem Problem Treiber.
Nunja vielleicht sollte ich erstmal was zu Mint sagen , für diejenigen die Mint nicht kennen.
Mint ist ein Port des bekannten BSD Unix und daher auch sehr ähnlich, was uns jetzt hier zu gute kommen könnte
http://www.bsd.org/
Als ansatz könnte man versuchen für den USB Chip einen Treiber aus der UNIX/Linux Welt zu bekommen, eventuell sogar im 68k Code. Diesen Treiber müßte man nun nehmen und an Mint anpassen.
Was da gemacht werden muß und welcher Umfang das mit sich führt bin ich momentan überfragt.
Aber es gibt sicherlich Programmierer aus der Mintr Reihe die da Unterstützung und Anleitungen geben können.
Ich denke da an altf4, ozk, .... .
Wenn dann dieser Treiber steht, kann man sich an die ersten Device Treiber für USB machen. Was sehr schwierig werden wird sind Drucker. Wobei ich hier schonmal die Idee hatte den Cups Server zu Portieren, dann müßte man dazu eine GDOS (NVDI) Treiber Schreiben der als Client auf den Cups Server zugreifen kann.
Wie gesagt ich binnicht der Große Programmierer ich kann kleine Sachen machen aber bei größeren Sachen hört es dann auf.
wfoerster:
@Claus: ich habe bei der Auswahl des Ethernet Chips bereits darauf geachtet, dass es Treiberunterstützung in der BSD Ecke gibt. Es gibt welche. Bei USB glaube ich auch. Da lass ich Jens, meinen Partner, mal recherchieren, er ist da fix drin. Ich werde ihn motivieren, ein paar Infos zusammezustellen. Er könnte sicherlich bei der Treiberentwicklung mithelfen. Er hilft gerade bei den systemnahen Softwareteilen zum Board (Bootloader für Configware und Firmware, System-Microcontroller, der die Netzteile steuert..).
Wolfgang
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