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PicoWifi: Ein USB-zu-WLAN-Adapter speziell für Ataris

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czietz:
Der PicoWifi: Ein preiswerter und einfach zu bedienender WLAN-Adapter für Ataris mit USB. Ab heute erhältlich!

Der PicoWifi:

* Verbindet einen Atari über USB (z.B. Lightning VME/ST, ...) mit Eurem WLAN-Netzwerk und dem Internet.
* Basiert auf dem preiswerten und leicht erhältlichen Raspberry Pi Pico W.
* Unterstützt das uIP-Tool zur einfachen Dateiübertragung sowie Treiber für STinG und FreeMiNT.
* Ist Open-Source (GPLv3).
* Enthält eine ausführliche (englischsprachige) Dokumentation.
Alles Weitere wird hier erklärt: https://github.com/czietz/picowifi

Viel Spaß!

Lukas Frank:
Die Arbeiten von dir sind immer wieder Toll, vielen Dank ...

joejoe:
Etwas Offtopic:
Was ich mich schon seit ca. 20? Jahren frage, ist, ob TCP-IP-Chip wie z.B. die aus der WizNet-Serie mit integrierten TCP/Stack (oder auch ein Raspi, o.ä,) welche die gesamten unteren Transportprotokoll-Schichten eigenständig abwickeln können ohne das RAM und die CPU der im Vergleich eher schwachbrüstigen Ataris zu belasten, tatsächlich reale (Geschwindigkeits-) Vorteile gegenüber den vollständigen TCP/IP + Ethernet Implementationen auf den Ataris bringen könnten?

Auf dem Atari würde also nur ein Wrapper der "obersten" TCP/IP Schicht laufen, der die Aufrufe und Daten dann an den Subprozessor weiterleitet und dort verarbeiten lässt.

Hat nur scheinbar bisher niemand gemacht?
Und warum nicht?
Sind die zu erwartenden Vorteile bei den einfachen WizNet-Bausteinen zu gering?
Bei einem Raspi asl Ethernet Prozessor sollte das kein Gegenargument sein. Arbeitet ein CosmosEx vielleicht sogar so?

Gibt es bei einem CosmosEx signifikant bessere Datentransferleistung im Heimnetz im Vergleich z.B. zu dieser tollen neuen Hard-/Software von Christian, oder z.B. der NetUSBee etc.?
Oder stellt gar die Datenübertragungsgeschwindigkeit aus der Anwendung zur Ethernet-Hardware die obere Grenze?
Oder wären die Einschränkungen des Ansatzes auf nur eine TCP/IP Schicht zu groß, weil dann etliche Tools eventuell nicht liefen?

Anyway: ich sollte meine Atari-USB-Hardware endlich einmal in Betrieb nehmen; es ist toll, dass es immer wieder so gute neue Hardware von Dir/Euch gibt. Die ASIX-USB-Hardware ist ja auch kaum noch zu bekommen (und braucht ein 10 MBit fähiges Netzwerk, wenn ich mich recht erinnere).

czietz:

--- Zitat von: joejoe am Do 01.09.2022, 13:28:08 ---Oder wären die Einschränkungen des Ansatzes auf nur eine TCP/IP Schicht zu groß, weil dann etliche Tools eventuell nicht liefen?

--- Ende Zitat ---

Dies zum einen. Für ein Tool mit nur einer Funktion (wie das uIP-Tool) wäre sowas denkbar; aber sonst wirfst Du die Architektur der existierenden Netzwerkstacks (z.B. in FreeMiNT) komplett über den Haufen.

Zum anderen: Die eigentlich aufwändigen Aufgaben liegen in Layer 7. Am Beispiel eines Webbrowsers: Parsen und rendern des HTML. Da fällt das Ver- und Entpacken in TCP- und IP-Pakete kaum ins Gewicht. Zudem: Du hättest mit Deiner angedachten Hardware ja weiterhin mehrere Datenströme parallel und müsstest die Daten weiterhin paketieren, multiplexen und sinnvollerweise mit Checksummen versehen. Effektiv ersetzt Du also eine Art von Header (TCP + IP) durch eine andere Art von Header, um die Datenpakete auseinanderzuhalten.

Ektus:
Hallo Christian,

einen Raspi Pico W habe ich mir gerade bestellt, um Dein neues Tool mal auszuprobieren. Nachdem mein 520ST+ jetzt endlich repariert ist und dank Lightning ST und Cloudy über USB-Ports verfügt, aber nicht über eine Echtzeituhr, wäre es außerdem interessant, die Zeitsynchronisation auch über den Pico zu realisieren. Hast Du da was geplant? Der Rechner hat nur 1MB RAM, da ist STinG nicht praktikabel, ein AUTO-Ordner Programm zum Stellen der Zeit dagegen schon.

MfG
Ektus.

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